SV Sankt Marienstern e.V. | ST Swj. Marijina Hwězda z.T.

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1945-97

1945-48

Über 10 Jahre war der Panschwitzer Fußball fast eingeschlafen.

Herr Johannes Lubk und auch Herr Rudolph Bergmann waren die Initiatoren von 1946 bis in die 50er Jahre für eine rasche und erfolgreiche Sportentwicklung in Panschwitz. Folgerichtig wurde Herr Johannes Lubk 1946 zum neuen Präsidenten des Sportvereins gewählt.

Herr Aloisius Kuring erinnert sich an den schwierigen Anfang nach dem Kriege:

(Interview am 18.08.2005)

"Für den Neustart der sportlichen Aktivitäten machte sich der Fleischermeister Franz Mildner mit seinen Söhnen Georg und Paul stark. Sie organisierten alles und hielten alles zusammen. Da sie im Gemeindehaus auf der Cisinskistraße wohnten, waren Sie immer auf dem Sportplatz an der Jugendherberge anzutreffen."

Der Verein nannte sich ab nun „Sportfreunde Panschwitz“.

Frau Mildner nähte auf die Hemden der Spieler die Aufschrift „Sportfreunde Panschwitz". Gespielt wurde mit einem Ball aus Leder, der mit Lumpen gefüllt war, meist war die Luft runter oder es wurde mit Gummibällen gespielt.

Die alten Schuhe flogen beim Fußball höher als der Ball, weil es keine Schnürsenkel oder Schnüre zum festbinden gab.

Diener Paul war Diener im Kloster und auch Schuhmacher der Jungfrauen, er hat immer unentgeltlich die Schuhe repariert.

Die ersten Fußballspieler neben Mildners waren:

  • Herr Schwan aus Höflein, er war Umsiedler und hatte nur einen Arm, spielte aber dennoch
  • Herr Günther Mittag kam später aus der Gefangenschaft dazu
  • Herr Fred Wahlicht war Umsiedler, Jurij und Fred waren zu klein (12 Jahre) und konnten noch nicht mitspielen
  • Herr Eduard Glausch
  • Herr Georg Wahlicht aus Kuckau
  • Herr Anton Schwan war Umsiedler und wohnt erst in Höflein, später in Panschwitz-Kuckau
  • Herr Paul Nowak wohnte am Kloster
  • Herr Jurij Schwan
  • Herr Benno Ziesch wohnte am Mittelweg, seine Ehefrau war Textilverkäuferin

1946 kam Herr Aloisius Kuring aus englischer Gefangenschaft zurück.

Da es wenige Männer gab, wurde Unterstützung im Nachbarort Ostro geholt: 

Herr Zyril Wetzlich als Tormann, Bulangs „Jungs" (mehrere Familien mit dem Namen Bulang), Herr Bäcker, Herr Sauer, Herr Wowtscherk aus Kasslau (er arbeitete als Müllergeselle in Bulangs Mühle an der Ostroer Schanze und war ein sehr guter Spieler).

In der Saison 1946/47 leitete Johannes Lubk den Fußballverein und es fanden wieder öffentliche Spiele statt. Die Sportfreunde Mildner, Kuring,  Janze u.a. waren aktive Spieler.

1947 kam Johann Kuring aus der italienischen Gefangenschaft zurück. Weiter spielten mit: Herr Rudi Mütterlein aus Auschkowitz (er spielte in Gummistiefeln mit) und Herr Georg Jenke.

Als Schiedsrichter fungierte Opa Franz Mildner.

Der Sportplatz war an der Jugendherberge. Dadurch landete der Ball manchmal bei Herrn Adolf Kümpfel in den Gurken und er rief rollend: „ Meine Gurken!" oder „Den Ball könnt ihr euch in Kamenz holen!" Die Spieler waren jung und  übermütig und haben ihn dann auch geärgert. Herr Kümpfel hat manchmal gewartet, bis der Ball in den Garten hineinfiel und hat dann erst nach langem guten Zureden den Ball wieder herausgerückt.

Die Sachen wurden in der Umkleide, eine Blechlaube, untergelegt. Es gab auch keine Kreide, um Spielfeldlinien zu ziehen. Es gab nicht viel, das waren harte Zeiten.

Teils wurde in Crostwitz und mit den Crostwitzem zusammen gespielt.

Es gab Freundschaftsspiele an der Spree. Die Spieler fuhren mit alten LKW's, (Herr Kuring nannte diese „alte Kricken"), zu diesen Spielen, denn kaum jemand hatte ein Fahrrad.

1948 kam Herr Johann Hitzke aus Schweinerden aus der Gefangenschaft zurück und spielte gleich mit.

1948

Herr Rudolph Bergmann übernimmt den Vorsitz im Sportverein.

1949

Im November wurde aus den „Sportfreunden Panschwitz“ der Verein  "SG  Traktor Panschwitz ". Besonders aktiv bei der Gründung war der Sportfreund Bruno Richter.

1950

Im Oktober wurde laut Mitgliedsbüchern ein Gemeinschaftswechsel in die „BSG Traktor Panschwitz“ vorgenommen.

1951

Die neue Schule wurde eingeweiht. Damit war der Nachwuchs im Sportbereich gesichert. 

Im Verein wird Herr Bruno Richter zum neuen Präsidenten gewählt.

1953

Herr Aloisius Kuring heiratete und spielte nicht mehr mit.

Herr Benno Zschoch spielte erst in Deutschbaselitz und dann in Panschwitz-Kuckau,

Weitere Mitspieler: Herr Benno Mitschke aus Dürrwicknitz und Herr Alfons Kureng (Punktspiele).

1959

Herr Martin Krahl wird neuer Vereinspräsident.

1961/62

Die Fußballer bekamen Probleme, denn sie hatten keinen Torwart mehr. Da auch der Erfolg im Punktspielbetrieb der 1. Kreisklasse ausblieb, drohte der Abstieg. Da die Crostwitzer Fußballer von ähnlichen Problemen geplagt wurden, kam es zum Zusammenschluss in der BSG Traktor Panschwitz/ Crostwitz. Neuer Vereinspräsident wird Herr Gerhard Richter. 

1964

Neuer Vereinspräsident wird Herr Martin Lebsa.

1969

Herr Konrad Schneider wird neuer Vereinspräsident.

1970/71

1970/71 trennten sich die BSG Traktor Panschwitz-Kuckau wieder von der SG Crostwitz und spielte allein weiter, während in Crostwitz der Fußball für die nächsten 11 Jahre ruhte.

1972

Die Sächsische Zeitung berichtete am 30. September:

Im Ort wird die Turnhalle fertig gestellt. In der etwa 17x30 Meter großen Halle können neben Turnen auch Volleyball und Hallenhandballspiele durchgeführt werden. Den Bewohnern des zweisprachigen Gebietes bietet diese neue Sportstätte auch in den Wintermonaten gute Trainingsmöglichkeiten.

Zu DDR-Zeiten wurde der Sportverein von den FDGB–Gruppen, dem Klostergut, dem Ambulatorium und der Molkerei Lehndorf unterstützt. Der Kreisbetrieb für Landtechnik (KfL) stellte Fahrzeuge zur Absicherung des Wettkampfbetriebes zur Verfügung. Als ehrenamtliche Kraftfahrer waren besonders oft die Sportfreunde Hitzke, Zuschke, Zucker, Hanusa und Kober im Einsatz.

1973

Neuer Vereinspräsident wird Herr Wolfgang Richter.

1974

Am 04. September fand das l. Fußballspiel der BSG Traktor Panschwitz nach einer 2jährigen Pause statt.

1987

Im März wurde die l. Volleyball Mannschaft der BSG Traktor Panschwitz-Kuckau FDGB-Pokalsieger.

1990

Am 16. Dezember bekam der Sportverein den neuen Namen „SV St. Marienstern Panschwitz Kuckau e.V.".

1992

Vom 19. - 21. Juni wurde zum zweiten Male die Johannes Kirmes - das Fest der Vereine durchgeführt. Beteiligt waren folgende Vereine: 

Kolping, Feuerwehr,Sportverein/Frauengymnastikgruppe, Anglerverein, Domowina-Ortsgruppe, Maria-Martha-Heim, Schule, Kindergarten, MC Jauer, CDU-Ortsgruppe, Gemeindeverwaltung. Wie bereits im vergangenen Jahr war das Fest wieder eine rundum gelungene Sache. Zum Gelingen des Festes hatte eine Vielzahl von Bürgern aus der Gemeinde im Rahmen der Vereine beigetragen. Sponsoren unterstützten das Fest finanziell und auch die örtlichen Handwerker trugen zum Gelingen des Festes bei. Die kulturelle Umrahmung des Festes wurde durch den Spielmannszug Oberlichtenau, den Musikverein Kleinhänchen e.V. und die Gruppe „Kadenz" in dankenswerter Weise gewährleistet.

1996

Anlässlich des Jubiläums ,,75 Jahre Fußball in Panschwitz-Kuckau" fand vom 15. bis 21.Juni eine Sportwoche des SV Sankt Marienstern statt. Der Sportverein hat während dieser Zeit Höhen und Tiefen erlebt, doch der Fußball hat nie an seiner Popularität verloren.

Vom 21. bis 23. Juni fand wieder die Johanneskirmes als Fest der örtlichen Vereine statt. Der Sportverein SV St. Marienstern, der Motorclub Jauer, der Pferdesportverein ..Am Klosterwasser", der Anglerverein „St. Marienstem", die Ortsgruppe der DOMOWINA, die FFW St. Marienstem und der Kolpingsverein richteten gemeinsam mit dem CDU-Ortsverband zum 6. Mal die Johannes-Kirmes aus. Auf dem Programm standen verschiedene Sportveranstaltungen zur passiven und aktiven Mitwirkung. Einen Höhepunkt bildete das Kinderfest am Sonnabend. Der sonntägliche Gottesdienst im Zelt auf dem Festplatz sowie der anschließende Frühschoppen mit Blasmusik waren fester Bestandteil der Kirmes.

Vom 09. bis 11. August fand das 5. Sächsische Sport- und Spielfest für Menschen mit geistiger Behinderung in Panschwitz-Kuckau statt. Die Leitung des Sportfestes hatte Herr Peter Barth. Nicht nur aus unserer Region kamen die Sportler. Sie reisten aus fast allen Bundesländern an. 533 Meldungen lagen dem Verein zur Förderung des Sportes geistig Behinderter vor.

1997

Vom 05. bis 07. September fand in Panschwitz-Kuckau das 6. Sächsische Behindertensportfest mit über 300 Aktiven auf dem Sportplatz statt. Regierungspräsident und Schirmherr Dr. Helmut. Weidelehner betonte in seiner Eröffnungsansprache: „Ihr sollt Euch messen bei Spaß, Sport und Spiel, aber die Teilnahme ist das Wichtigste".

Am 06. und 07. September fand im Ortsteil Jauer der 10. Motocross statt. Auf dem Haneberg erlebten ca. 8500 Motorsportbegeisterte eine tolle Veranstaltung. Das Wetter war ideal und somit waren gute Bedingungen für die Aktiven gegeben.

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Vorstände o.a. MG

Die 1. Männermann-

schaft trifft am 

Sonntag den 06.05. 2018

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Trainer Erwin auf reichlich

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die Beiträge bis spätestens

zum 01.06.2018 fällig 

werden !!

Alle die noch kein Sepa 

eingerichtet haben bitte bis 

bei unserer Schatzmeisterin

melden (s.a. Vorstand) !!!

 

 

 

 

 

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