SV Sankt Marienstern e.V. | ST Swj. Marijina Hwězda z.T.

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Spielberichte:

Saison 2017/18

 

Mariensterner Erfolgsserie gerissen

 

SV Sankt Marienstern – Hoyerawerdaer FC 2.     2:3 (2:2)       18.02.2018

 

Nach zehn äußerst erfolgreich bestrittenen Punktspielen setzte es für die Klosterkicker wieder eine Niederlage, die allerdings völlig unnötig war. Extreme Schwäche im Abschluss und teilweise haarsträubende Fehler in der Defensive der Heimelf begünstigten den schmeichelhaften Auswärtssieg für die, mit einigen Akteuren der Ersten aufgefüllten, Hoyerswerdaer Reserve. Krankheits- und arbeitsbedingt musste Trainer Erwin Kleinmann sein Team gleich auf mehreren Positionen umbauen. Besonders das Fehlen des Mittelfeldmotors Jakobus Kuring machte sich deutlich bemerkbar. Trotzdem bot sich den Panschwitzern bereits nach wenigen Sekunden eine verheißungsvolle Gelegenheit, aber Ali Eldor scheiterte am glänzend reagierenden Torhüter der Zusestädter Amar Al Jakobi. Die sonst so sattelfeste Abwehr der Einheimischen, leistete sich schon in der 3. Min. den ersten Lapsus, als der Ball im Sechzehner nicht ordentlich geklärt wurde. Nutznießer dieses Fehlers war Robert Treziak, der unbedrängt zum 0:1 einetzte. Etwas geschockt durch diesen frühen Gegentreffer, brauchten die Einheimischen eine gewisse Zeit, um ihr gewohnt gutes Angriffsspiel aufzuziehen. In der 19. Min. spielte Richard Hausch einen genauen Pass in den Lauf auf Jakob Pakoßnick, der jedoch am Torwart scheiterte, und auch der Nachschuss von Falko Peschmann fand sein Ziel nicht. Der Ausgleich zum 1:1 fiel schließlich in der 30. Minute. J. Pakoßnick störte durch hartnäckiges Attackieren das Aufbauspiel der Hoyerswerdaer und erkämpfte sich so das Leder, bediente den in der Mitte freistehenden Eldor, welcher nur noch einzuschieben brauchte. Keine zwei Min. später war es Peschmann, der nach genauem Zuspiel von Eldor völlig blank vor Al Jakobi auftauchte, dieser aber erneut mit einer klasse Parade den Einschlag verhinderte. Mit dem schönsten Spielzug in dieser Partie ging der SVM in der 40. Min. in Führung. J. Pakoßnick bediente hierbei Eldor, der direkt per Hacke auf den durchgestarteten Oskar Hausch ablegte, und dieser wiederum mit seinem überlegten Schuss dem Schlussmann der Gäste keine Abwehrchance ließ. Unnötigerweise kassierten die Mariensterner kurz vor der Pause noch den Ausgleich (43.). Nach einem Freistoß für den HFC, der zunächst in die Mauer ging, fühlte sich Niemand für den abgewährten Ball zuständig, wodurch abermals Treziak frei zum Schuss kam und die Kugel aus 16 Metern präzise neben den Pfosten, unhaltbar für David Mattick, platzierte.

 

Anfang der zweiten Halbzeit bestimmte Marienstern das Spielgeschehen, konnte aber aus den wenigen sich bietenden Gelegenheiten kein Kapital schlagen. Als Pakoßnick, der führende der Torschützenliste der Kreisliga Staffel 2, in der 58. Min. allein auf Al Jakobi zulief hatten wohl die meisten der Zuschauer bereits den Torschrei auf den Lippen, doch wiederum hielt der Gästetorwart bärenstark. Nur fünf Min. danach war es abermals der Schlussmann des HFC, der bei einem Schuss von Richard Hausch aus Nahdistanz zur Stelle war. Das 2:3 in der 70. Min. resultierte abermals aus einem Fehler der Panschwitzer Defensive. Ein leichter Ball konnte nur unzureichend geklärt werden, wodurch ein Spieler der Gäste an das Streitobjekt kam, sich bei Kapitän Tobias Schkoda geschickt einfädelte und fallen ließ. Schiedsrichter Andreas Schmidt pfiff zum Entsetzen der Heimmannschaft Strafstoß, zu dem Roy Schleiernik antrat und mit etwas Glück, Mattick war mit der Hand noch dran, verwandelte. Um zumindest noch ein Unentschieden zu erzielen, rannte Marienstern in der Folge mit Mann und Maus auf das gegnerische Tor, wodurch sich den Gästen große Räume zum Kontern boten. So in der 84. Minute, als ein Spieler frei auf Mattick zulief, dieser aber im 1 gegen 1 der Sieger blieb und den Nachschuss klärte Schkoda vor der Linie. In der 90. Min. hatte dann der SVM noch eine Doppelchance durch Thomas Zschornack und Schkoda, doch gleich mehrere Spieler retteten für ihren bereits geschlagenen Hüter. Auch in der vierminütigen Nachspielzeit wollte kein Treffer mehr gelingen, sodass es bei dieser enttäuschenden Heimniederlage blieb.

 

Fazit: Aufgrund mangelnder Chancenverwertung und schwachem Abwehrverhalten setzte es für Sankt Marienstern nach fast fünfmonatiger Ungeschlagenenserie wieder eine Niederlage. Nun heißt es Mund abputzen und die Köpfe bis Sonntag wieder frei zu bekommen, um mit neuen Kräften ins sorbische Duell gegen die 2. Vertretung von Crostwitz zu gehen.

 

Aufstellung: Mattick – Czapik, Schkoda, Raab, R. Hausch, Peschmann, K. Pakoßnick, O. Hausch, Schmidt (79. Zschornack), Eldor, J. Pakoßnick

 

  

Souveräner Sieg beim Tabellenzweiten

 

 

SV Laubusch – SV Sankt Marienstern        1:5 (0:3)          10.02.2018

 

Obwohl Trainer Erwin Kleinmann an diesem Sonnabend auf einige Spieler seines Stammpersonals verzichten musste, landete der SV St. Marienstern einen nie gefährdeten 5:1-Erfolg in Laubusch. Auf dem hart gefrorenen Untergrund waren die Gäste von Beginn an die tonangebende Mannschaft. Bereits nach 25 Sekunden bot sich Oskar Hausch die erste Gelegenheit. Nach Zuspiel von Paul Schmidt kam er zum Abschluss, sein Heber ging jedoch knapp über den Kasten. In der 9. Min. erzielten die Panschwitzer bereits das 0:1. Dabei lupfte Falko Peschmann die Kugel geschickt über die gegnerische Abwehr in den 16er, wo sich Jakob Pakoßnick stark gegen seinen Gegenspieler behauptete und das Leder aus Nahdistanz unhaltbar unter die Latte nagelte. Nachfolgend erarbeiteten sich die Klosterkicker eine ganze Reihe hochkarätiger Chancen, die aber allesamt fahrlässig vergeben wurden. So scheiterten J. Pakoßnick nach schöner Einzelleistung, Richard Hausch nach einer Schmidt-Ecke gleich doppelt, und abermals R. Hausch nach einem Freistoß von Schmidt freistehend am gut reagierenden Laubuscher Schlussmann (12., 16., 28.). Die Mariensterner beherrschten in der Offensive die Szenerie auf dem Hartplatz mit hervorragenden Spielzügen beinahe nach Belieben, und unterbanden andererseits jeden Versuch der Hausherren bereits im Ansatz. Einzig einen harmlosen Distanzschuss in der 20 Min. konnte die Heimelf auf ihrem Konto verbuchen. Auch der, nach langer Verletzungspause, erstmals wieder mitwirkende Antonius Schkoda fügte sich nahtlos in die Angriffsmaschinerie des SVM ein und leitete mit seinem Pass auf den rechts durchgelaufenen Peschmann das 0:2 ein. Dieser spielte parallel zur Strafraumkante auf Schmidt, welcher die Pille abgezockt im Netz versenkte (37.). Nur zwei Min. später war es wieder eine Ecke von Schmidt, die für mächtig Unruhe vor dem Laubuscher Gehäuse sorgte. Schkoda brachte den Ball jedoch aus drei Metern nicht am Torwart vorbei. Mit einer klasse Ballstafette aus der eigenen Abwehr heraus leiteten die Gäste in der 42. Min. das 0:3 ein. Per One-Touch-Fußball gelangte das Spielgerät zu J. Pakoßnick, der drei seiner Gegner wie Fahnenstangen austanzte und schließlich noch den Keeper aus spitzem Winkel tunnelte. Mit diesem beruhigenden Vorsprung ging es dann auch in die Halbzeitpause.

 

Mit Wiederanpfiff merkte man den Laubuschern an, dass sie sich noch nicht kampflos ergeben wollten. In der 47. Min. gelangten sie gefährlich vor das Mariensterner Tor. Der Stürmer jagte den Ball aber in bester Position über den Querbalken. Als Schkoda nach 48 Min. mit einem Steilpass von J. Pakoßnick auf die Reise geschickt wurde, senste der letzte Mann des SVL diesen 20 Meter vor dem Tor gnadenlos um und erhielt dafür zurecht die Ampelkarte. Den anschließenden Freistoß setzte Schkoda in die Mauer, der von da zurückspringende Ball gelangte zu O. Hausch, welcher das Ziel mit seinem Geschoss nur um Haaresbreite verfehlte.  Obwohl die Laubuscher nun einen Mann weniger auf dem Feld hatten, gestaltete sich das Spiel in der Folge etwas ausgeglichener. Nach einem schnellen Konter in der 53. Min. tauchte ein Stürmer mutterseelenallein vor Schmidt auf, der mit einem starken Reflex allerdings den Einschlag verhindern konnte. Die wohl endgültige Entscheidung in diesem Match fiel dann in der 61. Minute. Jeffrey Raab eroberte sich vor der eigenen Abwehr das Streitobjekt und tankte sich unwiederstehlich durchs gesamte Mittelfeld. Mit einem simplen Doppelpass hebelten er und J. Pakoßnick die komplette Hintermannschaft der Einheimischen aus, wodurch er frei vors Tor gelangte. Dort bediente Raab uneigennützig den mitgelaufenen Ali Eldor, welcher mühelos zum 0:4 einschieben konnte.  In Anbetracht dieser sicheren Führung kehrte fortan aber der Schlendrian in die Reihen der Gäste ein. So geschehen bei einem Laubuscher Konter in der 69. Minute, als Schmidt zu weit aus seinem Kasten herauseilte und Benno Czapik für ihn auf der Linie klären musste. Nur zwei Min. danach legten sich die Klosterkicker selbst ein Ei ins Nest. Nach einem Mißverständnis zwischen Raab und Schmidt, nach dem Motto “Nimm du ihn, ich hab ihn sicher” war Müller der Nutznießer und schob die Kugel ins leere Tor. Und noch einmal kam ein Spieler frei zum Schuss, verfehlte das Gehäuse aber aus acht Metern denkbar knapp (86.). Auf der Gegenseite wurde durch einen Pass von Schkoda Eldor freigespielt, dieser bediente in der Mitte Peschmann, welcher den Ball per Direktabnahme nur an die Latte zimmerte. Den Endstand zum 1:5 besorgte schließlich nach einem schönen Spielzug Schkoda in der Schlussminute. Auf Zuspiel von Jakobus Kuring spielte er einen Doppelpass mit Thomas Zschornack, wodurch er aus 7 Metern völlig blank stehend keine Mühe mehr hatte zu vollenden.

 

Fazit: Mit einer starken Vorstellung konnte der SV St. Marienstern seine grandiose Ungeschlagenenserie weiter ausbauen und kann nun auf 8 Siege und 2 Unentschieden aus den letzten 10 Partien verweisen.

 

Aufstellung: O. Schmidt – Czapik, Raab, K. Pakoßnick, R. Hausch – Peschmann, Kuring. O. Hausch (55. Eldor), P. Schmidt, Schkoda, J. Pakoßnick (66. Zschornack)

 

 

 

Verdienter Punktgewinn gegen den Tabellenführer

 

 

SV Sankt Marienstern – SV Aufbau Deutschbaselitz 1:1 (1:0) 04.02.2018

 

 

Da das letzte Spiel der Hinrunde am 10.12.2017 wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt werden musste, wurde es eine Woche vor dem eigentlichen Rückrundenstart nachgeholt. Mit dem SV Aufbau Deutschbaselitz empfing die Heimmannschaft den derzeitigen Staffelprimus der Kreisliga. Das Ziel der Einheimischen lautete, durch frühes Attackieren und großer Präsens im Mittelfeld den Großteichkickern bereits im Spielaufbau den Wind aus den Segeln zu nehmen, was auch über weite Strecken gelingen sollte. Dennoch hatten die Gäste in der 3. Min. die erste Chance, als nach einem lang geschlagenen Ball ein Spieler frei vor Oliver Schmidt auftauchte, aber aus spitzem Winkel verzog. Auf der Gegenseite war es immer wieder Jakob Pakoßnick, der die gegnerische Abwehr beschäftigte. In der 15. Min. konnte er nur mit unfairen Mitteln im Strafraum gestoppt werden, sodass Schiedsrichter Christoph Zillgner aus Arnsdorf nichts weiteres übrig blieb, als auf den ominösen Punkt zu zeigen. Ali Eldor trat zum Elfmeter an, scheiterte jedoch am Deutschbaselitzer Schlussmann Marcus Heine. Den Nachschuss konnte dann aber J. Pakoßnick aus 14 Metern im linken unteren Eck zur 1:0-Führung für die Hausherren unterbringen. In der Folge waren die Mariensterner die klar tonangebende Mannschaft, versäumten es allerdings aus den sich nun bietenden guten Möglichkeiten weiters Kapital zu schlagen. So z.B. in der 21. Minute, als nach schönem Doppelpass zwischen J. Pakoßnick und Eldor dieser frei zum Abschluss kam, aber den Ball am langen Pfosten vorbeisetzte. Zehn Min. später war es erneut Eldor, der nach einem Steilpass von J. Pakoßnick frei vor Heine auftauchte, diesmal die Kugel jedoch am kurzen Pfosten vorbeischob. In der 36. Min. war es wiederum J. Pakoßnick, der diesmal mit einem mustergültigen Pass Falko Peschmann bediente, dem in aussichtsreicher Position die Nerven versagten. Der SV Aufbau konnte sich in dieser Phase kaum aus der Umklammerung der Heimelf befreien und hatte Glück, dass der SVM viele gute Möglichkeiten ausließ. Auch der schönste Spielzug vor der Pause war nicht von Erfolg gekrönt. Paul Schmidt setzte sich auf dem linken Flügel geschickt durch und spielte einen genauen Diagonalpass auf Peschmann. Dieser wurde von Matthias Robel lehrbuchreif hinterlaufen und mit einem genauen Zuspiel freigespielt. Allein vorm Hüter schloss Robel schließlich zu überhastet ab, wodurch der Ball knapp vorbei ging. Nach einer überlegen geführten 1. Halbzeit der Panschwitzer ging es nur mit einem mageren 1:0 in die Kabinen, da man es versäumte, aus besten Gelegenheiten weitere Treffer zu erzielen.

 

Die Anfangsminuten im zweiten Abschnitt waren von keinerlei Höhepunkten gekennzeichnet, weil sich beide Teams im Mittelfeld nahezu neutralisierten und viele Aktionen per Foulspiel unterbunden wurden. Nach einem unberechtigten Freistoß kamen die Gäste in der 60. Min. zum Ausgleich. Der Ball aus dem Halbfeld wurde auf den zweiten Pfosten gezirkelt, wo Daniel Semmer geschickt von seinen Mitspielern freigesperrt wurde, dadurch unbedrängt zum Kopfball kam, und aus Nahdistanz zum 1:1 einnickte. Der Ligakrösus witterte durch diesen Treffer Morgenluft und kam fortan besser ins Spiel. Die von Tobias Schkoda gut organisierte Abwehr hielt aber allen Angriffsbemühungen der Deutschbaselitzer stand, wodurch Schmidt im Kasten einen nahezu geruhsamen Nachmittag verlebte. In der 74. Min. bot sich Jakobus Kuring die Chance, das Ergebnis auf 2:1 zu stellen. Mit einer klasse Aktion eroberte er sich an der Strafraumkante das Leder, umkurvte zwei Gegner und schloss aus der Drehung ab. Heine war jedoch blitzschnell unten und verhinderte mit einem Reflex den Einschlag. Einmal mussten die Klosterkicker dann doch noch zittern, als kurz vor Ultimo plötzlich ein Stürmer frei durchlief, den Ball aber aus zehn Metern am Gehäuse vorbeischoss (87.).

 

Fazit: Letztlich blieb es in einer ausgeglichenen, kampfbetonten Partie bei diesem gerechten Unentschieden, mit dem beide Seiten wohl leben können. Marienstern verbesserte sich mit diesem Remis auf den vierten Tabellenplatz und hat mit Jakob Pakoßnick den besten Torjäger (14 Treffer) nach der Hinrunde der Kreisliga Staffel 2 in seinen Reihen.

 

Aufstellung: O. Schmidt – Robel, Schkoda, Raab, K. Pakoßnick (78. Czapik) – Peschmann, Kuring, O. Hausch, P. Schmidt – Eldor (65. Zschornack), J. Pakoßnick (86. Prasse)

 

 

Marienstern zieht weiter seine Kreise

 

SpVgg Lohsa/Weißkollm – SV Sankt Marienstern                       0:1 (0:0)          03.12.2017

 

In Lohsa/Weißkollm wartete auf die Schützlinge von Trainer Erwin Kleinmann die nächste schwere Aufgabe, ging es dabei doch gegen den Tabellendritten der Kreisliga. Nichtsdestotrotz wollte man die gute Serie von ungeschlagenen Spielen weiter fortsetzen, was auch mit einem knappen, aufgrund einer bärenstarken kämpferischen Leistung aller Mannschaftsteile, aber verdienten 1:0-Auswärtssieg gelang. Beide Teams taten sich bei schwierigen Bodenverhältnissen zunächst ziemlich schwer und neutralisierten sich anfangs im Mittelfeld. Die Gäste besannen sich dann aber nach 12 Min. auf ihr gutes Umschaltspiel. Jakob Pakoßnick wurde steil geschickt und ging allein Richtung gegnerisches Tor, schob den Ball jedoch um wenige Zentimeter am rechten unteren Eck vorbei. Schon zwei Min. später vergaben die Mariensterner die nächste dicke Möglichkeit. Jeffrey Raab setzte sich geschickt auf der linken Seite durch, sah den in der Mitte freistehenden Ali Eldor, welcher die Kugel aus 12 Metern in zentraler Position über den Querbalken jagte. Nach 20 Min. hatte auch die Heimelf die erste Gelegenheit, doch dem Stürmer versprang das Spielgerät nach einer Flanke im letzten Moment. Die nächste brenzlige Situation vor dem von David Mattick gehüteten Gehäuse hatten die Einheimischen in der 33. Minute. Im Anschluss an eine Ecke kam der Kapitän der SpVgg Weigel an das Leder, traf bei seinem Schuss aber lediglich das Außennetz. Direkt darauffolgend wühlte sich Jakobus Kuring durchs Mittelfeld, bediente mustergültig den durchgestarteten J. Pakoßnick, der frei vorm Hüter an selbigem scheiterte. Nach einem weiteren schönen Spielzug der Mariensterner in der 38. Min. zappelte der Ball plötzlich im Netz, jedoch stand Falko Peschmann beim Pass von Oskar Hausch knapp im Abseits, wodurch der Treffer keine Anerkennung fand. Die letzten Minuten vor dem Seitenwechsel gehörten dann den Hausherren. Einmal konnte sich Mattick bei einem Schuss von der Strafraumkante auszeichnen (40.), danach segelte ein Kopfball nach einem Freistoß an die Latte (42.) und fast mit dem Halbzeitpfiff des umsichtig agierenden Schiedsrichters Sandro Mollinger ging ein Schlenzer aus 14 Metern haarscharf am Dreiangel vorbei.

 

In seiner Pausenansprache forderte Trainer Kleinmann seine Spieler auf, weiter mit starkem Forechecking dem Gegner wenig Raum zur Spielgestaltung zu bieten und besonders bei den brandgefährlichen Standards der Lohsaer hochkonzentriert zu Werke zu gehen. Auch im zweiten Durchgang blieb es eine ausgeglichene Partie. Die Platzherren hatten leichte Spielvorteile, das Chancenplus war aber auf Seiten der Klosterkicker. So vergab Matthias Robel eine Gelegenheit, als er, schön eingesetzt durch J. Pakoßnick, aus spitzem Winkel nur ans Außennetz schoss (51.). In der 54. Min. waren es wiederum diese beiden Protagonisten, diesmal aber mit umgekehrten Vorzeichen, die eine Hundertprozentige herausspielten. Nach einem schnellen Konter passte Robel in den Lauf von Pakoßnick, der erneut frei durch war, jedoch abermals am Keeper scheiterte. Wie schon in Hälfte Eins sorgten die Lohsa/Weißkollmer immer wieder mit Standards für Unruhe. Zumeist war die Abwehr der Panschwitzer jedoch auf dem Posten, und wenn doch mal etwas aufs Tor kam, war Mattick zur Stelle (64., 70.). Mit fortschreitender Spielzeit war man sich auf der Trainerbank sicher, dass die Mannschaft, welche den ersten Treffer erzielt, den Platz als Sieger verlassen würde. Und dieses goldene Tor gelang dem SVM in der 77. Minute. Mit einer gelungenen Aktion zog Eldor auf der linken Seite zwei Spieler auf sich und spielte danach einen wunderschönen Diagonalpass auf die entblößte rechte Seite zu Peschmann. Dieser nahm Fahrt auf, tanzte im 16er noch einen Gegner aus und ließ bei seinem platzierten Schuss dem Torwart nicht den Hauch einer Abwehrchance. In der Schlussphase erhöhten die Lohsaer dann noch einmal den Druck, besonders durch Freistöße, Ecken und weite Einwürfe in den Strafraum. Die letzte sich bietende Möglichkeit hatten sie durch einen Kopfball nach einem Freistoß. Doch Mattick hielt die Kugel und somit die drei Punkte fest (90.+2).

 

Fazit: Auf einem schwer zu bespielenden Platz war es für die Mariensterner wieder ein hart erkämpfter Sieg, an dem alle Akteure ihren Anteil hatten. Nunmehr ist man bereits seit acht Spielen ungeschlagen (22 Punkte in Folge). Diese Serie gilt es jetzt auch im letzten Match der Hinrunde fortzuführen, wenn es am kommenden Sonntag Zuhause gegen den Tabellenführer aus Deutschbaselitz geht.

 

Aufstellung: Mattick – Robel, Schkoda, K. Pakoßnick, R. Hausch – Raab, Kuring, O. Hausch. Peschmann (88. Czapik), Eldor, J. Pakoßnick (79. Winkler)

 

 

                      Ungeschlagenenserie weiter ausgebaut

 

SV Sankt Marienstern – SV Haselbachtal    3:1 (1:1)        19.11.2017

 

In einer hart umkämpften Kreisligabegegnung behielt der SV St. Marienstern gegen den Tabellenvierten SV Haselbachtal vor heimischen Publikum mit 3:1 die Oberhand und konnte damit seine Serie von ungeschlagenen Spielen weiter ausbauen. Aus den letzten 7 Partien konnten die Panschwitzer immerhin 19 Punkte einfahren (6 Siege, 1 Unentschieden) und befinden sich somit weiter auf dem aufsteigenden Ast. Das Match begann zunächst sehr schleppend und zäh. Beide Teams neutralisierten sich im Mittelfeld, wodurch kaum torgefährliche Situationen zustande kamen. Als in der 16. Min. der Haselbacher Torwart einen Rückpass im 16er aufnahm, hatte Tobias Schkoda die erste Gelegenheit durch einen indirekten Freistoß. Sein Schuss landete jedoch in der Mauer. Aber bereits eine Min. später fiel das 1:0 für die Hausherren. Matthias Robel schlug eine Ecke scharf auf den kurzen Pfosten, wo Ali Eldor den Ball geschickt passieren ließ. Dadurch leicht verunsichert achtete niemand am zweiten Pfosten auf Richard Hausch, der die Kugel nur noch ins leere Tor einschieben musste (17.). Nach einem gelungenen Spielzug in der 21. Min. über die Stationen Eldor und Falko Peschmann, flankte dieser in die Mitte zu Jakob Pakoßnick, welcher freistehend verzog. Der Ausgleichstreffer für den SVH in der 29. Min. resultierte ebenfalls aus einem Standard. Ein Freistoß in Höhe der Mittellinie segelte in den Mariensterner Strafraum, die Abwehr konnte nicht ordentlich klären, wodurch Marcus Müller in Ballbesitz kam und die Kugel aus 15 Metern genau in den Winkel zimmerte. Beide Mannschaften kämpften in dieser Phase aufopferungsvoll, wodurch Angriffsbemühungen bereits im Keim erstickt wurden. Für echte Gefahr sorgten nur ruhende Bälle. Einen Freistoß von Jakobus Kuring kratzte der gegnerische Keeper gerade noch mit den Fingerspitzen aus dem unteren rechten Toreck, und auf der anderen Seite ging ein Kopfstoß nach einer Ecke knapp vorbei (35., 41.). Kurz vor dem Pausentee wäre TH Oliver Schmidt beinahe ein kurioser Treffer gelungen. Sein weiter Abschlag landete auf der gegenüberliegenden Seite aber lediglich auf der Latte.

 

Trainer Erwin Kleinmann forderte in der Kabine von seinen Mannen weiter voll konzentriert zu arbeiten, und den Druck noch zu erhöhen. Trotzdem bot sich dem SVH die erste Chance nach dem Seitenwechsel, als Marcel Rauprich in der 47. Min. um Haaresbreite vorbei köpfte. Das 2:1 für die Klosterkicker besorgte abermals R. Hausch. Einen Freistoß von Schkoda konnte der Hüter des SVH nicht unter Kontrolle bringen, Hausch setzte energisch nach und bugsierte das Streitobjekt halb mit der Brust, halb mit dem Bauch über die Linie (61.). Eine sicherlich spielentscheidende Szene folgte dann in der 66. Minute. Bei einem schnellen Tempogegenstoß der Mariensterner wurde Jeffrey Raab durch Müller von hinten umgesenst, ohne dass der Ball auch nur annähernd in der Nähe war. Schiedsrichter Detlef Krahl blieb nichts anderes übrig, als ihn dafür vom Platz zu stellen. In Überzahl spielend, boten sich der Heimelf nun mehr Räume. In der 72. Min. stand Peschmann bei seinem Kopfballtreffer nach Schkodafreistoß Millimeter im Abseits. Drei Min. danach führte Robel einen Einwurf schnell aus, Eldor legte im Strafraum quer zu Raab ab, der die Kugel jedoch in zentraler Position aus 10 Metern über den Kasten schoss. Das entscheidende 3:1 fiel schließlich in der 80. Minute. Der beste Mann in den Reihen der Mariensterner an diesem Tag, Richard Hausch, startete aus der eigenen Hälfte einen Sololauf, konnte dabei von vier Gegnern nicht aufgehalten werden und bediente auch noch mustergültig Eldor. Dieser lief mutterseelenallein Richtung Tor, bewies bei seinem Abschluss Kaltschnäuzigkeit und ließ mit seinem Schuss unter den Querbalken dem Torwart keine Abwehrchance. Haselbachtal steckte trotzdem nie auf und bemühte sich weiter bis zum Schlusspfiff. In der Nachspielzeit hatten sie sogar noch eine Riesenmöglichkeit. Nach einem Freistoß kam ein Spieler frei zum Kopfball, aber Schmidt holte den fast schon im Netz zappelnden Ball mit letztem Einsatz von der Linie. Bei dieser Glanztat verletzte er sich allerdings schwer an der Schulter und musste ausgewechselt werden. Schlussendlich blieb es bei diesem verdienten, aber hart erkämpften Heimsieg gegen starke Gäste aus dem Haselbachtal.

 

Das nächste Spiel für die Panschwitzer findet erst in zwei Wochen statt, wenn es am 03.12.2017 um 13.30 Uhr beim Drittplatzierten, der Spielvereinigung Lohsa/Weißkollm, auf weitere Punktejagd geht.

 

Aufstellung: Schmidt (90.+3 Mattick) – Robel, Schkoda, T. Jursch, R. Hausch – Peschmann (82. Winkler), Kuring, O. Hausch, Raab, Eldor, J. Pakoßnick (88. Prasse)

 

 

                      Große Moral im Auswärtsspiel gezeigt

FSV Lauta – SV Sankt Marienstern                 1:1 (1:0)    12.11.2017

In einer sehr ansprechenden Kreisligapartie trennten sich der FSV Lauta und der SV St. Marienstern mit einem leistungsgerechten 1:1-Unentschieden. Auf einem, für diese Jahreszeit, gut präparierten Rasen versuchten beide Mannschaften von Beginn an den Ball laufen zu lassen, um somit Chancen zu kreieren . Für die erste Gefahr im Strafraum der Gastgeber sorgten jedoch Standards. Nach einer von Jakobus Kuring getretenen Ecke in der 10. Min. kam Alex Winkler am kurzen Pfosten ans Leder, sein Abschluss ging hierbei knapp über den Kasten. Nur zwei Min. später brachte Matthias Robel einen Einwurf weit in den 16er, Lauta konnte nicht richtig klären, wodurch abermals Winkler frei zum Schuss kam, die Kugel aber leider nur an die Lattenunterkante nagelte. Auf der Gegenseite erzielte Lauta mit dem ersten gefährlichen Angriff in der 22. Min. auch gleich das 1:0. Nach einem leichten Ballverlust im Mariensterner Mittelfeld schaltete die Heimelf schnell auf Angriff um und bediente mit einem Steilpass den an der Strafraumkante lauernden Andy Buchold. Dieser ließ mit einer geschickten Körperfinte noch einen Panschwitzer ins Leere laufen und vollendete eiskalt aus 10 Metern, unhaltbar für Oliver Schmidt, zur etwas überraschenden Führung. Die sofortige Chance zum Ausgleich nach schöner Flanke von Ali Eldor vergab Robel freistehend per Kopf. In der Folge bestimmten dann jedoch die Hausherren die Szenerie auf dem Platz, versäumten es aber scharf nachzuwaschen. So in der 30. Min., als sie mit einem klasse Spielzug über 3 Stationen den Mariensterner Deckungsverbund auseinander hebelten, wodurch Paul Schöps frei vor Schmidt stand, den Ball aber haarscharf am Tor vorbeischlenzte. In der 40. Min. war es erneut Schöps, der völlig blank vor unserem Torwart stand, diesmal verhinderte Schmidt mit einer starken Parade den Einschlag. Kurz vor dem Pausentee bot sich dann allerdings auch den Gästen noch eine Hundertprozentige. Wieder war es Robel mit einem Einwurf, Winkler verlängerte diesen per Kopf auf Jeffrey Raab, welcher am 5-Meter-Raum stehend die Pille nur an den Querbalken knallte.

Nach der Pause spielte sich das Geschehen meist zwischen den Strafräumen ab und gute Möglichkeiten waren Mangelware. Für einen echten Aufreger in dieser Phase sorgte allerdings Schiedsrichter Heiko Heiduschke, als er den Panschwitzer Trainer Erwin Kleinmann wegen Reklamierens einiger, um es milde auszudrücken, äußerst merkwürdiger Entscheidungen des Unparteiischenkollektivs (vermeintliche Abseitsstellungen, nicht geahndete Foulspiele), aus der Coachingzone verwies. Dadurch fühlten sich seine Männer erst so richtig angestachelt und berannten nun förmlich das Lautaer Gehäuse in der letzten Viertelstunde. Nach 79 gespielten Min. fuhren die Mariensterner einen schnellen Angriff über die linke Seite. Raab brachte den Ball in die Mitte zu Eldor, dessen Abschluss aus 9 Metern landete aber in den Armen des FSV-Keepers. Eine weitere Großchance vergab Richard Hausch nach 84 Minuten, als Robel eine maßgeschneiderte Flanke auf den zweiten Pfosten brachte, der scharfe Kopfstoß von Hausch aus Nahdistanz jedoch nur ans Außennetz ging. Kurz danach fiel endlich doch noch der Ausgleich, als nach einer Kuringecke der eingewechselte Sebastian Prasse zum Kopfball hochstieg und die Kugel zum viel umjubelten 1:1 über die Linie drückte (85.). Die Panschwitzer spielten jetzt vollends auf Sieg. In der 90. Min. tankte sich Kuring wieder einmal durchs Zentrum, sah den auf der rechten Seite mitgelaufenen Thomas Zschornack, welcher in vollem Lauf aus 15 Metern abzog. Der gute Torhüter der Lautaer kratzte den Ball aber aus dem Winkel. Die letzte Gelegenheit in der Nachspielzeit vergab schließlich Falko Peschmann in aussichtsreicher Position. Sein Schuss nach guter Vorarbeit von Prasse ging dabei über das Gebälk.

 

Fazit: In einem wirklich ansehnlichen Kreisligamatch trennten sich beide Teams mit einem gerechten Unentschieden. Marienstern kämpfte bis zur letzten Minute, zeigte damit herrvorragende Moral und belohnte sich mit einem Punkt in der Fremde. Somit sind die Schützlinge von Trainer Kleinmann bereits seit sechs Partien ungeschlagen. Am kommenden Sonntag emfängt der SVM um 13.00 Uhr mit dem Viertplatzierten SV Haselbachtal den direkten Tabellennachbarn.

Aufstellung: Schmidt – Robel, Schkoda, K. Pakoßnick, R. Hausch – Peschmann, Kuring, O. Hausch, Raab – Winkler (80. Prasse), Eldor (80. Zschornack)

 

 

      Mariensterner Erfolgsserie hat weiter Bestand

SV Sankt Marienstern – SpVgg Knappensee         4:1 (2:0)          05.11.2017

Am 11. Kreisligaspieltag empfing der SVM auf der heimischen Scheibe mit der SpVgg Knappensee ein Team aus den unteren Tabellengefilden und konnte sich in einem stark umkämpften Duell auf Augenhöhe mit 4:1 durchsetzen. Vor dem Anpfiff der Partie überraschte zunächst Alex Winkler seine Mitspieler mit einem neuen Trikotsatz, der von seinem Arbeitgeber HVS Fußbodentechnik Tobias Hetmank gesponsert wurde. Vielen Dank dafür im Namen der Mannschaft an die Firma und an Alex. Nun aber zum Geschehen auf dem Platz. Das deutliche Ergebnis spiegelt in keinster Weise den Spielverlauf korrekt dar, denn die Gäste waren das komplette Match über ein ebenbürtiger Gegner, und dominierten sogar die Anfangsviertelstunde. Hierbei vergaßen sie aber ein Tor zu erzielen, denn Chancen dazu hatten sie reichlich. Besonders Steven Gahno sorgte immer wieder für Unruhe im Mariensterner Strafraum. In der 6. Min. konnte Oliver Schmidt einen platzierten Schuss von ihm gerade noch um den Pfosten lenken, und elf Min. danach vergab er völlig freistehend am Fünf-Meter-Raum kläglich. Die Panschwitzer taten sich in der Anfangsphase sichtlich schwer, überhaupt in die gegnerische Hälfte zu gelangen. Nach 19 Min. profitierte Jakob Pakoßnick beinahe von einem Abwehrfehler der Gäste, wodurch er frei vor dem Torwart zum Abschluss kam, dieser den Ball jedoch mit einer starken Fußparade zur Ecke klärte. Diese brachte Jakobus Kuring auf den kurzen Pfosten, wo Pakoßnick die Kugel stark behauptete und per Drehschuss unter den Querbalken zur Führung hämmerte (20.). Bis zur Pause war die Partie völlig ausgeglichen mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Knappensee war besonders bei Standards kreuzgefährlich, Marienstern versuchte es Mitte der ersten Halbzeit eher mit spielerischen Mitteln, was durch den kleinen Platz und somit beengten Raum aber kein gutes Rezept war. In der 23. Min. lag den treuen Fans trotzdem bereits ein Torschrei auf den Lippen, als sich Falko Peschmann und Oskar Hausch mit einem Doppelpass durchsetzen konnten, letzterer das Spielgerät aber knapp am Gehäuse vorbei schob. Marienstern versuchte es nachfolgend mit langen Bällen aus der Defensive heraus. In der 43. Min. scheiterte Pakoßnick nach einem weiten Abschlag von Schmidt am gegnerischen Torwart. Nur eine Min. später gab es dann eine ähnliche Situation und diesmal auch Grund zum Jubeln. Peschmann lief dabei frei durch, sah dass der Hüter zu weit aus seinem Kasten enteilt war, und überlupfte diesen zum Pausenstand von 2:0.

Die erste Gelegenheit nach dem Wechsel hatte die Heimelf, als der eingewechselte Ali Eldor den auf rechts durchgebrochenen Peschmann bediente, dessen scharfe Hereingabe in der Mitte ein Knappenseer in höchster Not jedoch vor dem einschussbereiten Pakoßnick über die Latte bugsierte. Auf der Gegenseite tauchte ein Stürmer nach genau getimten Pass in die Spitze blank vor Schmidt auf, versiebte diese Hundertprozentige aber. In der 58. Min. fiel schließlich doch der Anschluss zum 2:1. Gahno bediente mit einem Traumpass David Zablocki, der zunächst am gut reagierenden Schmidt scheiterte, mit seinem Nachschuss den Panschwitzer Keeper jedoch überwand. Nach diesem Tor hätte das Match durchaus eine Wendung erfahren können, doch die Spielvereinigung ging mit ihren sehr guten Chancen zu fahrlässig um (60., 65.). Aus dieser Umklammerung konnte sich der SVM erst in der 70. Min. mit einem Geschoss der Marke “Tor des Monats” zum 3:1 lösen.  Hierbei setzte sich Eldor eindrucksvoll im Luftkampf gegen seinen Gegenspieler durch und feuerte das Leder aus 22 Metern haargenau in den Winkel. Nur zwei Min. später wäre den Gästen nach einer Ecke beinahe der sofortige Anschlusstreffer gelungen, doch Jeffrey Raab konnte den Ball auf der Linie klären. Unnötigerweise sah J. Pakoßnick in der 75. Min. die gelb/rote Karte, weil er mit einigen Entscheidungen des Schiedsrichters Andreas Beck nicht einverstanden war. Für klare Fronten sorgte schließlich in der 81. Min. Kapitän Tobias Schkoda mit einem fulminanten Freistosskracher aus 30 Metern. Seine Granate wurde am 16er von Matthias Mark unglücklich abgefälscht, wodurch der Ball unhaltbar für seinen Schlussmann einschlug.

Fazit: In einer ausgeglichenen Partie setzte sich am Ende das Team mit der größeren Cleverness und Kaltschnäuzigkeit im Ausnutzen der Chancen durch. Am kommenden Sonntag ab 13 Uhr wartet bereits der nächste schwere Brocken auf die Mariensterner, denn dann geht es nach Lauta zum FSV.

Aufstellung: Schmidt – Robel (90. Hübner), Schkoda, Jursch, R. Hausch – Peschmann (87. K. Pakoßnick), Kuring, O. Hausch, Raab – J. Pakoßnick, Zschornack (46. Eldor)

 

Vierter Punktspielsieg in Folge

SV Straßgräbchen – SV Sankt Marienstern                     1:6 (0:3)         29.10.2017

Die kleine Siegesserie in der Kreisliga wollte der SV St. Marienstern auch im Auswärtsspiel in Straßgräbchen fortsetzen und konnte das mit einem hochverdienten 6:1-Erfolg auch in die Tat umsetzen. Dabei erlegte Jakob Pakoßnick die Heimelf mit einem Viererpack beinahe im Alleingang. Bei äußerst widrigen Wetterbedingungen verzeichneten jedoch die Hausherren nach nur wenigen gespielten Sekunden die erste verheißungsvolle Gelegenheit, als ein Schuss aus 20 Metern knapp am Tor vorbeistrich. Das sollte aber so etwas wie eine Initialzündung für die Gäste sein, denn von nun an beherrschten sie eindeutig das Geschehen auf dem tiefen Rasenplatz. Das 0:1 fiel bereits in der 13. Minute. Mit einem sehenswerten Doppelpass überbrückten Jeffrey Raab und Richard Hausch das komplette Mittelfeld, wodurch letztgenannter nur noch einen Gegenspieler umkurven musste und schließlich abgezockt einschob. Nur 4 Min. danach war es erneut Raab, der mit einem Traumpass Pakoßnick steil schickte und dieser ließ mit seinem strammen Schuss ins lange Eck zum 0:2 dem Straßgräbchener Schlussmann keine Abwehrmöglichkeit. Das 0:3 in der 22. Min. resultierte aus einem schönen Spielzug über die rechte Seite. Oskar Hausch sah, dass sich Falko Peschmann auf der Außenbahn absetzte und bediente diesen mustergültig. Die präzise Flanke von Peschmann brauchte in der Mitte Pakoßnick freistehend nur noch einnicken. Marienstern spielte wie aufgedreht, und die Heimelf hatte fast immer das Nachsehen. In der 35. hatte Pakoßnick einen weiteren Treffer auf dem Schlappen, als er von der Mittellinie allein auf den Kasten zusteuerte, der Torhüter diesmal jedoch klären konnte. Kurz vor der Pause setzte Jakobus Kuring zu einem seiner unwiderstehlichen Soli an und zog aus 18 Metern ab. Der abgefälschte Ball landete am Fünf-Meter-Raum vor den Füßen von Thomas Zschornack, doch auch bei seinem Versuch bewahrte der heimische Hüter seine Farben vor einem noch höheren Rückstand.

Das Ziel für den zweiten Durchgang lautete, sofort nach Wiederanpfiff des souverän agierenden Schiedsrichters Michael Liebner scharf nachzuwaschen, um so der Heimelf endgültig den Wind aus den Segeln zu nehmen. Das Gegenteil trat aber ein. Nach einem Missverständnis in der Deckung und daraus resultierendem krassen Fehler von Oliver Schmidt, kam Max Kegel an das Streitobjekt und hatte keine Mühe die Kugel im leeren Tor zum 1:3 unterzubringen (49.). In der Folge gestaltete sich das Match jetzt etwas offener, da Straßgräbchen auf einmal Morgenluft witterte. Doch spätestens nach 58 Min. war die Partie mit dem 1:4 für die Klosterkicker entschieden. Kuring spielte hierbei ganz stark in die Schnittstelle zu Pakoßnick , der wiederum völlig blank vor dem gegnerischen Gehäuse in Vollstreckermanier einnetzte. Die Hausherren konnten sich der Umklammerung der Gäste kaum noch erwehren, einzig einen Distanzschuss in der 68. Min. hatten sie zu verzeichnen, der Schmidt jedoch vor keine großen Probleme stellte. Wie verunsichert die Straßgräbchener waren, zeigten sie in der 73. Min., als sie mit einem Fehlpass Pakoßnick förmlich zu seinem vierten Treffer einluden. Der nahm das Geschenk natürlich dankend an und verwandelte eiskalt. Auch Kuring wollte sich für seine bärenstarke Leistung mit einem Treffer belohnen, doch der Heimkeeper hatte bei seinem Fernschuss noch die Hände am Ball. Bei der darauffolgenden Ecke stand plötzlich der eingewechselte Karl Pakoßnick frei im 16er, verzog aber ganz knapp (82.). Sechs Min. vor Ultimo hatte J. Pakoßnick Pech bei seinem Abschluss, als er erneut die gesamte Straßgräbchener Hintermannschaft austanzte, sein Schuss aber nur an den Querbalken ging. Nach dieser Aktion war für unsere Nummer 11 Schluss an diesem Tag, und Trainer Erwin Kleinmann brachte Alex Winkler für ihn, der nach fast zweimonatiger Verletzungspause wieder ein paar Minuten ran durfte. Für das ihm entegegengebrachte Vertrauen dankte er seinem Coach in der 90. Min. mit dem 1:6. Kuring schlug hierbei einen Eckball auf den zweiten Pfosten, wo Winkler das Spielgerät spektakulär per Kopf zum Endstand unterbrachte.

Fazit: Mit teilweise sehenswerten Ballstafetten und wunderschönen Spielzügen, ging der klare Auswärtssieg auch in dieser Höhe vollends in Ordnung. Nun gilt es am nächsten Sonntag die Serie von gewonnenen Spielen fortzusetzen, wenn man in der heimischen Arena die SpVgg Knappensee empfängt.

Aufstellung: Schmidt – Robel, Schkoda, Jursch, R. Hausch (79. K. Pakoßnick) – Peschmann, Kuring, O. Hausch, Raab – J. Pakoßnick (85. Winkler), Zschornack

 

                            Hart erkämpfter Arbeitssieg

SV Sankt Marienstern – SV Zeißig 2.                      2:1 (1:0)          22.10.2017

Am 9. Spieltag der Kreisliga empfingen die Spieler des SV St. Marienstern die 2. Vertretung des SV Zeißig und gingen mit einem knappen 2:1-Erfolg als Sieger vom Platz, womit sie Trainer Erwin Kleinmann ein kleines Geschenk zu seinem 65. Geburtstag machten. Die Anfangsphase dieser Partie verlief sehr schleppend und zäh. Beiden Mannschaften war deutlich anzumerken, dass sie zunächst eigene Fehler vermeiden wollten, um somit dem Gegner keine Möglichkeiten zum Torabschluss zu bieten. Einzig Standardsituationen und Schüsse aus der Distanz brachten etwas Gefahr. Die erste richtig dicke Gelegenheit versemmelte Jakob Pakoßnick nach 24 Minuten. Thomas Jursch brachte hierbei einen Freistoß in den 16er auf Jeffrey Raab, der zwar frei stand, aber uneigennützig auf den noch besser postierten Pakoßnick ablegte. Dieser brachte jedoch das Kunststück fertig, den Ball aus 6 Metern am leeren Kasten vorbeizujagen. Drei Min. danach musste der Panschwitzer Keeper Oliver Schmidt nach einem Schuss aus spitzem Winkel eingreifen, indem er die Kugel mit den Fingerspitzen über die Latte lenkte. Auf der Gegenseite war es zweimal Ali Eldor, der die Führung auf dem Fuß hatte. Nach einem gelungenen Angriff über die linke Seite mit den Stationen Falko Peschmann und Pakoßnick kam das Leder zu Eldor, der sofort aus 10 Metern abzog, aber der Zeißiger Torwart Denny Schäfer mit einer klasse Parade den Einschlag verhinderte (33.). Bei der anschließenden Ecke von Matthias Robel war es erneut Eldor, dessen Seitfallzieher knapp über das Gehäuse strich. In der 44. Min. fiel schließlich das 1:0 für die Hausherren. Dabei bediente Robel mit einem feinen Diagonalpass den auf der linken Außenbahn durchgestarteten Jeffrey Raab, welcher punktgenau auf den freistehenden Pakoßnick flankte und dieser das Spielgerät per Kopf zur Pausenführung einnickte.

In der Halbzeitpause appellierte Kleinmann an seine Männer den Druck weiter hochzuhalten, und die sich bietenden Gelegenheiten besser auszunutzen. Gleichzeitig mahnte er allerdings ebenso, dass man bei den gefährlichen Standards der Gäste auf der Hut sein muss, da sie mit Felix Döhl einen wahren Hünen in ihren Reihen haben. Und eben dieser Döhl war es dann nach einem Freistoß auch, der in der 49. Min., aufgrund schlechter Zuteilung, unbedrängt hochstieg und den Panschwitzer Schlussmann Schmidt mit seinem wuchtigen Kopfstoss keine Abwehrchance ließ. Durch diesen Ausgleich waren die Einheimischen jedoch nur kurz geschockt. Immer wieder trieb jetzt Jakobus Kuring die Kugel durch das Mittelfeld, hatte mit seinen Fernschüssen jedoch Pech, da sie das Ziel knapp verfehlten (54., 56.). Besser machte es in der 60. Min. Richard Hausch mit einem echten Monstertor. Er fasste sich aus zirka 27 Metern einfach mal ein Herz und drosch das Spielgerät mit geschätzten 120 km/h unhaltbar für TH Schäfer unter den Querbalken. Unverständlicherweise schaltete die Heimelf nun einen Gang herunter, wodurch Zeißig zu mehr Spielanteilen und somit auch guten Möglichkeiten kam. So z.B. in der 71. Min., als nach einem schönen Angriff ein Stürmer frei vor Schmidt stand, die Pille aber aus 10 Metern in den wolkenverhangenen Himmel jagte. Zehn Min. später war es erneut Schmidt, der im Herauslaufen Kopf und Kragen riskieren musste, um vor einem durchgebrochenen Zeißiger an den Ball zu kommen. Von Mariensterner Seite kam indes in der Schlussphase nicht mehr viel, und so stemmten sich die wacker kämpfenden Gäste gegen eine Niederlage. Riesendusel hatte die Heimelf dann in der 89. Min., als nach einem Abstimmungsfehler zwischen Schmidt und Jursch bei einer hohen Flanke der Ball ins Tor trudelte, Schiedsrichter Peter Kalich jedoch auf Torwartbehinderung entschied und somit der Treffer nicht zählte. Die Panschwitzer sehnten sich spürbar den Schlusspfiff herbei, doch der Schiri zeigte eine fünfminütige Nachspielzeit an, in der es noch einmal lichterloh vor dem Gehäuse von Schmidt brannte. Torwart Schäfer brachte einen Abschlag bis in den gegnerischen Strafraum, wo ein Zeißiger Spieler frei zum Kopfball kam, aber zum Glück für die Blauhemden um Zentimeter am Tor vorbei köpfte (90.+5).

Fazit: Nach diesem schwer erkämpften und zum Ende hin etwas glücklichen Arbeitssieg zählen letztlich nur die drei Punkte, wodurch der SV St. Marienstern in der Tabelle auf einen guten sechsten Platz klettert. Die kleine Serie von drei Siegen in Folge gilt es nun am kommenden Sonntag in Straßgräbchen auszubauen. Anstoß ist dann um 14.00 Uhr.

Aufstellung: O. Schmidt – Robel, K. Pakoßnick, Jursch, R. Hausch – Raab, Kuring, O. Hausch, Peschmann – Eldor (73. Prasse), J. Pakoßnick (90. Czapik)

 

2.Pokalrunde

 Schwaches Abwehrverhalten führt zum Pokalaus

SPG Kubschütz/Hochkirch – SV Sankt Marienstern         3:1 (1:1)          14.10.2017

Bereits die 2. Hauptrunde im Kreispokal bescherte für den SV St. Marienstern das zeitige Pokalaus. Gegen den starken Kreisklassevertreter aus Kubschütz/Hochkirch setzte es eine verdiente 3:1-Niederlage. Trainer Erwin Kleinmann musste sein Team aufgrund von Verletzungen einiger Spieler auf mehreren Positionen umbauen, was dem Verständnis zwischen den Reihen nicht gerade zuträglich war. Zudem kam für die Panschwitzer erschwerend hinzu, dass sich bereits nach neun Min. Falko Peschmann am Knie verletzte und ausgewechselt werden musste. So gehörten die ersten 20 Min. auch eindeutig den Hausherren, die sich eine Vielzahl an glasklaren Chancen erarbeiteten. David Mattick im Tor der Gäste war aber stets hellwach und konnte somit einen frühzeitigen Rückstand verhindern (2., 8., 21.). Mit dem allerersten konstruktiv vorgetragenen Angriff ging Marienstern nach 22. Min. in Führung, was dem bisherigen Spielverlauf in keinster Weise entsprach. Der eingewechselte Jakobus Kuring setzte sich hierbei stark im Mittelfeld durch und bediente im 16er den freistehenden Thomas Zschornack, welcher mit einem gezielten Schuss ins Eck den Torhüter überwinden konnte. Diese Führung sollte jedoch nur ganze drei Min. Bestand haben. Mit einer guten Einzelleistung düpierte der Kubschützer Kapitän Frank Gust gleich mehrere Spieler der Klosterkicker und zog von der Strafraumkante ab. Der bis dato gut aufgelegte Mattick ließ die Kugel nach vorne abprallen, sodass Sebastian Knopf keine Mühe hatte einzunetzen (25.). Nachfolgend bestimmte dann aber der Kreisligist die Partie bis zur Pause. In der 27. Min. hebelten Kuring und Sebastian Prasse die gesamte Abwehr der Heimelf auseinander, Kuring traf aber 10 Meter frei vorm Tor den Ball nicht richtig, da er im letzten Augenblick noch festgehalten wurde. Besonders Oskar Hausch und Kuring versuchten aus der Distanz zum Erfolg zu kommen, doch entweder hielt der Kubschützer Schlussmann oder die Schüsse gingen knapp am Kasten vorbei (37., 40., 41.). Die Riesenmöglichkeit noch vor dem Halbzeitpfiff erneut in Führung zu gehen, vergab Ali Eldor in der 44. Minute. Nach einem schönen Spielzug passte Kuring auf die rechte Seite zu Zschornack, dessen Flanke auf den zweiten Pfosten schob Eldor aus nächster Nähe am Tor vorbei.

Nach dem Seitenwechsel schienen einige Panschwitzer Akteure mit ihren Gedanken noch nicht wieder richtig beim Spiel zu sein, denn schon in der 48. Min. stellten die Gastgeber auf 2:1. Dem voraus ging allerdings ein krasser Fauxpas von Benno Czapik, der, als die komplette Mannschaft im Vorwärtsgang begriffen war, das Streitobjekt direkt in die Beine eines Gegners spielte. Dieser konnte ungehindert über links durchmaschieren, flankte in die Mitte zum völlig blank stehenden Enrico Castro, der die Pille ohne Mariensterner Gegenwehr in die Maschen zimmerte. Die Chancen für die Spielgemeinschaft häuften sich nun, da auf Panschwitzer Seite keine Zuordnung herrschte, und das Defensivverhalten der Blauhemden katastrophal war. So musste Jeffrey Raab in der 49. und 50. Min. gleich zweimal nach einer Ecke auf der Linie klären, um einen höheren Rückstand zu verhindern. Bei einem weiten Befreiungsschlag der Kubschützer aus ihrem eigenen Strafraum, hatte die Abwehr ein haarsträubendes Stellungsspiel, wodurch keiner den durchgestarteten Castro aufhalten konnte. Auch Mattick kam zu unentschlossen aus seinem Gehäuse, um eventuell noch etwas zu retten. Castro legte den Ball an ihm vorbei und brauchte anschließend nur noch ins verwaiste Tor einzuschieben. Das Panschwitzer Angriffsspiel war an diesem Tag viel zu mittig ausgerichtet, da Hausch und Kuring per Doppelpässen durchs Zentrum zum Erfolg kommen wollten, es dabei aber vergaßen die ständig freistehenden Außen Raab und Eldor mit einzubeziehen. Somit war spätestens am 16er Schluss, weil Kubschütz mit jedem Mann stark verteidigte.  Das Ergebnis hätte durchaus noch höher ausfallen können, da erneut ein Stürmer nach einem weiten Ball mutterseelenallein vor dem herausgelaufenen Mattick auftauchte. Der Heber über ihn klatschte dabei aber an den Pfosten. Auch hier ließen die Vorderleute ihren Schlussmann komplett im Stich. Marienstern versuchte es immer wieder mit der Brechstange, was aber nichts einbrachte, und bei Distanzschüssen war der gut aufgelegte Keeper Markus Krebs auf dem Posten. Letztlich blieb es bei einem verdienten Sieg für die Spielgemeinschaft Kubschütz/Hochkirch. Dieses schwache Spiel gilt es nun schnellstmöglich aus den Köpfen herauszubekommenm, denn schon am kommenden Sonntag steht dann wieder der Punktspielalltag auf dem Programm. Dabei empfängt der SV St. Marienstern ab 13.00 Uhr die zweite Vertretung aus Zeißig.

Aufstellung: Mattick – Czapik, K. Pakoßnick, T. Jursch, R. Hausch – Peschmann (9. Kuring), Raab, O. Hausch, Eldor – Prasse (67. O. Schmidt), Zschornack (85. Hübner)

 

        Durchschnittliche Auswärtsleistung reicht für drei Punkte

SV Grün-Weiß Schwepnitz – SV Sankt Marienstern      0:2 (0:2)         08.10.2017

Nach dem grandiosen Sieg im sorbischen Derby gegen Nebelschütz vor Wochenfrist wollten die Schützlinge von Trainer Erwin Kleinmann ebenfalls beim Tabellenvorletzten in Schwepnitz dreifach punkten, was schließlich auch gelang. Dabei begann das Unterfangen zunächst äußerst suboptimal, da vor der Abfahrt nur zehn einsatzfähige Spieler zur Verfügung standen. So mussten kurzfristig noch einige Akteure aquiriert werden, (unter anderem sogar Clemens Schkoda von den “Alten Herren”), um zumindest auch Auswechsler auf der Bank zu haben. Trotzdem glich die Mannschaft eher einem Lazarett, denn die eine Hälfte spielte angeschlagen und die andere grippegeschwächt. So gehörten die ersten 20 Min. auch folgerichtig den Hausherren, die aber entweder am eigenen Unvermögen bei der Chancenverwertung (10., 19.), oder aber am zweimal bärenstark reagierenden Panschwitzer Schlussmann Oliver Schmidt scheiterten (12., 18.). Nach dieser Anfangsoffensive der Grün-Weißen wurde die Partie ausgeglichener, weil nun auch Marienstern Akzente setzte. In der 25. Min. tankte sich Richard Hausch eindrucksvoll durch das gesamte Mittelfeld und passte auf Ali Eldor im Strafraum, dessen Schuss konnte Torwart Frank Melz jedoch parieren. Vier Min. später gelang Falko Peschmann mit einem Traumtor die Führung für die Gäste. Dabei schlug Paul Schmidt eine Ecke von rechts scharf und flach auf den kurzen Pfosten, wo Peschmann das Spielgerät per Hacke zum 0:1 versenkte. Beflügelt von diesem sehenswerten Treffer zog Peschmann in der 34. Min. einfach mal aus 25 Metern ab. Der Ball wurde immer länger und in der Schwepnitzer Defensive wollte wohl niemand die Situation bereinigen, sodass die Kugel am zweiten Pfosten in Eldor einen dankbaren Abnehmer fand, welcher das Leder aus Nahdistanz zum 0:2 unter die Latte hämmerte. Aus dem Spiel heraus ließ die Abwehr um Thomas Jursch dem Gegner jetzt nichts erwähnenswertes mehr zu, nur einige Standards sorgten für etwas Gefahr. Das 0:3 hatte kurz vor der Pause Thomas Zschornack auf dem Fuß. Melz schätzte einen weiten Abschlag von Schmidt falsch ein, sodass der Ball über ihn sprang und Zschornack energisch nachsetzte, aus spitzem Winkel aber nur das Außennetz traf.

Nach Wiederanpfiff des noch sehr jungen, dennoch gut agierenden Schiedsrichters Jakob Holling vom TSV Pulsnitz, beruhigte sich das Spiel zusehends. Marienstern musste, ob der Führung, nicht unbedingt viel fürs Spiel machen, und die Schwepnitzer waren in ihren Mitteln doch sehr beschränkt. Nur Jakobus Kuring zerrte in dieser Phase das ein oder andere Mal an den Ketten. So bediente er in der 55. Min. Paul Schmidt, der auf Eldor flankte, dessen Schuss aus der Drehung parierte der Keeper der Grün-Weißen jedoch in eindrucksvoller Manier. Kuring versuchte es nun meist mit Distanzschüssen, fand hierbei aber immer in Melz seinen Meister (67., 69.). Auch Hausch konnte den besten Schwepnitzer nach 72 Min. mit seinem Geschoss aus 16 Metern nicht überwinden. Weitere zwei Versuche von Hausch nach Eckbällen von Schmidt landeten in den Armen des einheimischen Schlussmanns (74., 82.). Von Seiten der Gastgeber ging im zweiten Durchgang überhaupt keine Gefahr mehr aus, sodass die Klosterkicker die Partie in aller Ruhe über die Bühne schaukelten.

Fazit: Der SV St. Marienstern hat letztlich verdient auswärts gewonnen, wobei man dieses Spiel sicher in die Kategorie Arbeitssieg einordnen muss. Am Ende des Tages stehen trotzdem drei wichtige Punkte auf der Habenseite.

Aufstellung:O. Schmidt – Robel (85. Mattick), Wuschansky, T. Jursch, R. Hausch – Peschmann, Raab,Kuring (83. C. Schkoda), P. Schmidt (81. K. Pakoßnick) – Eldor, Zschornack

 

Klarer Sieg im sorbischen Derby

SV Sankt Marienstern – SG Nebelschütz       5:0 (4:0)    01.10.2017

 

Nach zuletzt zwei unnötigen Niederlagen in Folge, hatten sich die Fußballer des SV St. Marienstern für das sorbische Duell gegen die SG Nebelschütz viel vorgenommen, denn sie wollten den Platz unbedingt als Sieger verlassen, was ihnen auch eindrucksvoll mit einem hochverdienten 5:0-Heimsieg gelang. Bei schönstem Fußballwetter und einer ansprechenden Kulisse von 105 Zahlenden setzten die Hausherren von Beginn an die Nebelschützer extrem unter Druck und waren eindeutig die tonangebende Mannschaft. Bereits nach 3 Min. zappelte das Leder das erste Mal im Netz. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Richard Hausch auf Jakob Pakoßnick stand dieser bei seinem Abschluss jedoch im Abseits, was das Schiedsrichtergespann um die sehr gut agierende Lea Kretschmar auch richtigerweise erkannte. Ein Freistoß brachte schließlich das 1:0 für die Heimelf in der 12. Minute. Aus 24 Metern in halblinker Position zog Kapitän Tobias Schkoda knallhart ab, dabei setzte der Ball kurz vor dem Tor noch auf, was die Abwehr für Nico Hahn im Kasten der SGN erschwerte. Fortan gestaltete sich die Partie etwas ausgeglichener, denn auch die Gäste tauchten nun vor dem von Oliver Schmidt gehüteten Gehäuse auf. Der Versuch von Andreas Koreng ging dabei allerdings in die Wolken und Christoph Dubaus Schuss aus 6 Metern, nach guter Vorarbeit von Paul Rehor, verfehlte das Tor knapp (17., 19.). Nachfolgend übernahmen aber die Klosterkicker vollends das Heft des Handelns. Mit teilweise wunderbaren Dreieckskombinationen und gelungenen Doppelpässen hebelten sie die Abwehr um Ronny Hannusa ein ums andere Mal aus. Nach zwei verheißungsvollen Angriffen, wobei Jakob Pakoßnick noch im Abseits stand, funktionierte in der 25. Min. die Abseitsfalle der Rot/Weißen nicht. Falko Peschmann passte hierbei genau in den Lauf von Pakoßnick, welcher das Spielgerät geschickt mitnahm und mit höchster Präzision (Innenpfosten) unhaltbar für Hahn flach zum 2:0 einschob. In der 27. Min. bediente das Geburtstagskind Paul Lippitsch mustergültig Ali Eldor, der aus Nahdistanz am stark parierenden Hahn scheiterte. Besser machte er es dann nur zwei Min. später. Nach einem schnellen Spielzug über die linke Seite und genauem Zuspiel von Pakoßnick, kickte Eldor den Ball aus 10 Metern mit der Spitze unter die Latte.  Marienstern war in dieser Phase eindeutig der Herr im eigenem Hause und ließ die Nebelschützer nicht ins Spiel kommen. Einzig ein Freistoß von Gabriel Zschornack aus 20 Metern, der in der 36. Min. knapp am Tor vorbei ging, sorgte für etwas Gefahr. Kurz vor der Pause versagte wiederum die Abseitsfalle der Gäste, als Peschmann die entblößte Abwehr überlupfte und Pakoßnick per Heber über den aus seinem Tor herausgeeilten Hahn auf 4:0 stellte (45.).

Nach dem Pausentee ließen es die Einheimischen in Anbetracht des beruhigenden Vorsprungs etwas ruhiger angehen, beherrschten die Partie aber trotzdem nach Belieben. In der 62. Min. konnte sich Hahn bei einem Schuss von Hausch ein weiteres Mal auszeichnen. Spielerisch fiel den Gästen an diesem Tag nicht viel ein. Nur bei Standards blieben sie gefährlich. So in der 66. Min., als Schmidt einen leicht abgefälschten Freistoß von Zschornack aus dem kurzen Eck kratzte. Den anschließenden Eckball köpfte Stefan Krahl über den Querbalken. Vier Min. danach war es erneut Zschornack per Freistoß, doch Schmidt war wiederum mit einer starken Parade zur Stelle. Endgültig den Sack zu machte dann Pakoßnick mit seinem dritten Treffer in der 73. Spielminute. Dabei war die Nebelschützer Hintermannschaft viel zu weit aufgerückt. Der aus der eigenen Hälfte startende Matthias Robel wurde steil geschickt und bediente den in der Mitte mitgelaufenen Pakoßnick, welcher keine Mühe mehr hatte zum 5:0 einzuschieben. Die letzte brenzlige Situation für Schmidt gestaltete sich direkt nach dem Anstoß. Die SGN spielte den über links durchgestarteten Florian Domsch an, seine Hereingabe landete jedoch am Pfosten und von dort in den Armen vom Panschwitzer Keeper. Eine strittige Szene gab es dann noch 2 Min. vor Ultimo, als nach einem weiten Einwurf von Thomas Jursch auf Jakobus Kuring, dieser regelwidrig im 16er zu Fall gebracht wurde, der Pfiff der jungen Schiedsrichterin, vielleicht auch angesichts des deutlichen Spielstandes, aber ausblieb.

Fazit: Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, sowohl im kämpferischen, taktischen und nicht zuletzt auch spielerischen Bereich sowie konsequenter Ausnutzung der sich bietenden Möglichkeiten war es ein , selbst in dieser Höhe, vollkommen verdienter Heimsieg im sorbischen Derby gegen die SG Nebelschütz.

 

Aufstellung: O. Schmidt – Robel, Schkoda, T. Jursch, Lippitsch – Peschmann (67. Zschornack), Kuring, Raab, Hausch – Eldor (82. D. Jursch), J Pakoßnick (77. K. Pakoßnick)

 

Individuelle Fehler führen zu einer bitteren Auswärtspleite

SV 1896 Großdubrau – SV Sankt Marienstern      4:2 (1:1)          23.09.2017

Auf einem hervorragend präparierten Rasenplatz in Großdubrau musste der SV St. Marienstern bei Dauerregen eine schmerzliche 4:2-Auswärtsniederlage hinnehmen. Aufgrund erheblichen Personalmangels sah sich Trainer Erwin Kleinmann gezwungen, sein Team auf mehreren Positionen umzustellen, was einem geordneten Spielaufbau aus der Defensive heraus nicht gerade förderlich war. Bis sich die Mannschaft einigermaßen gefunden hatte, waren bereits 15 Min. vergangen und die Heimelf hatte bis dahin schon eine Reihe hochkarätiger Chancen, welche David Mattick im Gehäuse zunächst jedoch entschärfte. So z.B. nach einer Unstimmigkeit in der Abwehr, als ein Stürmer frei durchlief, aber der Keeper der Panschwitzer im Eins gegen Eins brillieren konnte (9.). In der 12. Min. war er allerdings machtlos. Nach einem schnellen Spielzug über die linke Seite der Großdubrauer und punktgenauer Flanke, legte in der Mitte ein Spieler der 96er unbedrängt mit dem Kopf auf Mark Bens ab, der aus 10 Metern unhaltbar einschob.  Nach ca. 20 Min. gestaltete sich schließlich die Partie ausgeglichener und auch die Gäste kamen zu einigen guten Möglichkeiten, die jedoch zumeist zu unkonzentriert vergeben wurden. Besonders Jakob Pakoßnick und der an diesem Tag extrem lauffreudige Ali Eldor zerrten immer wieder an den Ketten, doch vor dem Tor versagten Thomas Zschornack, J. Pakoßnick und Oskar Hausch die Nerven (20., 23., 30.). Besser machte es O. Hausch dann in der 35. Minute, als er von Jakobus Kuring mit einem klasse Pass in die Schnittstelle bedient wurde und allein aufs Tor zulief. Der erste Versuch landete zwar am Pfosten, dem abprallenden Ball ging er jedoch energisch hinterher und drückte ihn zum 1:1 über die Linie. Kurz vor der Pause hatten beide Mannschaften noch Riesenmöglichkeiten. Auf der Heimseite zögerte nach einem Konter Albert Syckor völlig blank vor Mattick zu lange, wodurch ihm in letzter Sekunde Eldor das Spielgerät vom Stiefel spitzelte (43.). Beinahe im Gegenzug setzte sich Eldor stark über rechts durch, seine präzise Hereingabe auf Pakoßnick am 5-Meter-Raum konnte dieser ungedeckt leider nicht verwerten.

Wie schon vor Wochenfrist war die Kabinenpredigt vom Trainer ziemlich laut, und sie schien auch anfangs der 2. Halbzeit Früchte zu tragen. Bereits 2 Min. nach Wiederanpfiff brachte Richard Hausch eine Flanke in den 16er auf Zschornack, der das Leder direkt abzog, aber ein Spieler rettete für seinen bereits geschlagenen Torwart auf der Linie. In der 52. Min. kam Eldor nach einem Zuspiel von Pakoßnick in Ballbesitz, seinen Schuss aus 9 Metern wehrte der gegnerische Torhüter aber bravourös ab. In der Folge kam bei den Gästen wieder einmal der Schlendrian durch, denn es häuften sich nun mehr und mehr eigene Fehler. Ebenso wurde das Defensivverhalten von Minute zu Minute schwächer, die Abspielfehler häuften sich, und so ließ man die Einheimischen unnötigerweise wieder zurück ins Spiel. Besonders einer der besten Torjäger der Kreisliga, Martin Kürbis, nutzte ein ums andere Mal die Unsicherheiten der Klosterkicker. In der 59. Min. traf er nur das Außennetz, zwei Min. später nutzte er aber eine weitere Unachtsamkeit aus, indem er im Strafraum 2 Abwehrspieler umkurvte und aus Nahdistanz  zum 2:1 einnetzte. Nur drei Min. danach war es wiederum Kürbis, der quasi per Doppelschlag für die Vorentscheidung sorgte. Dabei hatte er allerdings etwas Glück, denn sein Kopfball wurde vom Rücken von Thomas Jursch noch leicht abgefälscht und wurde so für Mattick unerreichbar. Nach einem leichten Ballverlust von O. Hausch im zentralen Mittelfeld, der jedoch auch mangelnder Kommunikation geschuldet war, schalteten die Großdubrauer schnell um, und machten mit dem 4:1 durch Maximilian Hoibik den Sack endgültig zu (77.). Der Kopfballtreffer von R. Hausch in der 84. Min. nach einer Ecke seines Bruders zum 4:2 war letztlich nur noch etwas Ergebniskosmetik für die Mariensterner.

Fazit: Erneut brachte sich das Team von Erwin Kleinmann durch viele individuelle Abspielfehler und mangelnde Chancenverwertung selbst um ein besseres Resultat. Für das anstehende Derby gegen die SG Nebelschütz am kommenden Sonntag ist eine dringend notwendige Steigerung in allen Mannschaftsteilen vonnöten, um am Ende etwas Zählbares zu erreichen.

Aufstellung: Mattick – Hübner (65. P. Schmidt), Raab, Jursch, Lippitsch – R. Hausch, Kuring, O. Hausch, Eldor – Pakoßnick, Zschornack (72. O. Schmidt)

 

Niederlage nach indiskutabler Vorstellung

SV Sankt Marienstern – Königswarthaer SV 2.     0:2 (0:1)          17.09.2017

Am 5. Kreisligaspieltag empfing der SV St. Marienstern bei guten äußeren Bedingungen die zweite Vertretung des SV Königswartha und verlor diese Begegnung nach einem schwachen Auftritt verdient mit 0:2. Beide Mannschaften standen zunächst sehr tief, sodass Torchancen in der Anfangsphase Mangelware blieben. Nach 7 Min. bekamen die Einheimischen etwa 20 Meter vor dem Tor in zentraler Position einen Freistoß zugesprochen, den Jakob Pakoßnick in die Mauer jagte. Den von da zurückspringenden Ball nagelte Ali Eldor an den Querbalken, wobei Ronny Glöckner, der Oldie im Kasten der Gäste, noch mit den Fingerspitzen dran war. Eine eher harmlose Situation führte nach einer Viertelstunde zur glücklichen Gästeführung. Nach einem Einwurf spielten sie auf Verdacht einfach mal nach vorn. Der Panschwitzer Torhüter Oliver Schmidt und Abwehrmann Karl Pakoßnick waren sich uneinig, wer den Ball klären sollte. Das nutzte Martin Pruski eiskalt aus und tunnelte zu allem Überfluss auch noch den Mariensterner Schlussmann. In der Folge waren die Einheimischen völlig von der Rolle und brachten durch leichte Ballverluste im Mittelfeld sowie Fehlpässe en gros den Gegner immer wieder selbst ins Spiel. Nichts war mehr von der Lockerheit und starken Spielweise der letzten drei Partien zu sehen. Ebenso war die Passquote völlig unterirdisch. In der 34. Min. drangen die Gäste über rechts bis an die Grundlinie durch und spielten in den Strafraum. Der Klärungsversuch von Kapitän Tobias Schkoda landete dabei zum Glück für die Heimelf nur am Aluminium. Die Klosterkicker agierten weiterhin verkrampft und leisteten sich zum Teil haarsträubende Fehler in der Vorwärtsbewegung.  Nach einem starken Konter in der 41. Min. tauchte plötzlich ein Stürmer von KÖWA frei vor Schmidt auf, dieser bewies aber im Eins gegen Eins seine Klasse und konnte das 0:2 verhindern. Marienstern hatte bis zur Pause auch noch zwei Möglichkeiten. Bei einem Freistoß von Schkoda war allerdings Glöckner zur Stelle, und nach einem Eckball von Oskar Hausch, köpfte sein Bruder Richard Hausch das Spielgerät knapp am Pfosten vorbei.

Nach einer energischen Halbzeitansprache nahm Trainer Erwin Kleinmann eine taktische Umstellung vor und erhoffte sich dadurch mehr Durchschlagskraft im Offensivspiel, was jedoch nur stellenweise gelingen sollte. Nach einem unnötigen Foul an der Strafraumkante bekamen die Königswarthaer in der 52. Min. einen Freistoß zugesprochen. Den scharf ins kurze Eck abgezogenen Schuss ließ Schmidt unglücklich zur Seite abprallen, wo Robert Suchy am zweiten Pfosten goldrichtig stand und das Leder über die Linie drückte. Nach diesem Gegentreffer ging zumindest noch einmal ein Ruck durch die einheimische Mannschaft. In der 57. Min. verpasste R. Hausch nach einem Eldorfreistoß das Gehäuse knapp mit dem Kopf, und 20 Min. vor dem Ende spielte O. Hausch einen genialen Pass in den Lauf von Jakob Pakoßnick. Der sonst eigentlich sichere Vollstrecker vergab diese Hundertprozentige aber frei vor Glöckner, welcher hierbei allerdings auch stark parierte. Sechs Min. vor Ultimo hatten dann die Gäste Riesenglück, als nach einer scharfen Hereingabe von Jeffrey Raab ein Abwehrspieler klären wollte, die Kugel aber mit voller Wucht aus sechs Metern an die Lattenunterkante zimmerte und der Nachschuss von Thomas Jursch kurz vor der Linie geblockt wurde. Nach 88 Min. war Pakoßnick erneut frei vor dem gegnerischen Torwart, scheiterte jedoch wiederum am starken Keeper. Marienstern machte nun komplett hinten auf, wodurch KÖWA noch zu 2 Konterchancen kam. Den ersten Versuch entschärfte Schmidt mit einer guten Reaktion und beim zweiten versagten einem Stürmer völlig blank vor dem Tor die Nerven (88., 90.).

Fazit: Vom ersten bis zum letzten Mann war es für alle Spieler ein gebrauchter Tag. Nicht ein Akteur konnte an diesem Sonntag halbwegs seine normale Leistung abrufen. Jetzt heißt es Mund abputzen und nach vorne schauen, denn am Sonnabend geht es bereits zur nächsten Partie nach Großdubrau, mit dann hoffentlich mehr Erfolg!

Aufstellung: O. Schmidt – Robel (43. Peschmann), Schkoda, K. Pakoßnick, Raab – R. Hausch – Eldor (70.  Jursch), O. Hausch, Kuring, P. Schmidt – J. Pakoßnick

 

1.Pokalrunde

Eine Runde weiter

SV Budissa 08 Kleinbautzen – SV Sankt Marienstern      0:5 (0:3)          09.09.2017

In der ersten Runde des Kreispokals führte das Los die Mariensterner Kicker zum Kreisligaaufsteiger nach Kleinbautzen. Gegen diesen unbekannten Gegner konnte ein, zu keiner Zeit gefährdeter, 5:0-Auswärtssieg eingefahren werden. Trainer Erwin Kleinmann stellte sein Team im Vergleich zur Vorwoche gleich auf mehreren Positionen um und wählte mit einem Dreiersturm eine offensivere taktische Ausrichtung. Die Panschwitzer waren von Beginn an spielbestimmend und gingen auch folgerichtig bereits nach 4 Min. in Führung. Sebastian Prasse schickte mit einem mustergültigen Pass Jakob Pakoßnick steil, welcher sich freistehend vor dem Tor, diese Chance natürlich nicht nehmen ließ. Sofort nach dem darauf folgenden Anstoß nutzte Pakoßnick eine Unaufmerksamkeit der Budissen, setzte die Kugel diesmal jedoch neben den Kasten. Der extrem stark agierende Richard Hausch überwand nach 12 Min. mit einem Solo die komplette Abwehr der 08er und konnte nur durch ein Foul im Strafraum gestoppt werden. Den schwach geschossenen Elfer von Prasse konnte der Kleinbautzener Keeper Paul Brych sicher unter sich begraben. Mit Wut im Bauch wollte Prasse seinen Fehlversuch wieder wettmachen, scheiterte aber per Kopf nach einer Ecke von Matthias Robel (21.)und nach einem Zuspiel von Ali Eldor per Schuss aus 15 Metern am gut reagierenden Torhüter (25.). Vier Min. später bediente Prasse dann mit einem Zuckerpass R. Hausch, der schüttelte noch den letzten Mann ab und schob aus 7 Metern zum 0:2 ein (29.). Als Prasse in der 32. Min. sah, dass der Hüter zu weit vor seinem Gehäuse stand, probierte er es aus 30 Metern mit einem Heber, hatte jedoch abermals kein Glück, da Brych das Leder mit letztem Einsatz gerade noch über den Querbalken lenken konnte. Drei Min. vor der Pause profitierte J. Pakoßnick von einer Unsicherheit des Torwarts der Budissen und erzielte das 0:3. Eldor zog von der Strafraumkante ab, der TH ließ den Ball nach vorne, genau vor die Füße des Mariensterner Stürmers, abprallen, womit es für ihn ein Leichtes war einzuschieben. Die Heimelf hatte im ersten Durchgang nur eine nennenswerte Situation zu verzeichnen, doch bei einem Distanzschuss war der Panschwitzer Torhüter David Mattick zur Stelle.

Im zweiten Abschnitt waren die Gäste noch mehr im Vorwärtsgang und die erschreckend schwachen Kleinbautzener hatten große Mühe, weitere Einschläge zu verhindern. Bereits in der 47. Min. musste eigentlich der nächste Treffer fallen. Alex Winkler spielte über rechts R. Hausch frei, dessen scharfe Hereingabe an den 5-Meter-Raum konnte jedoch J. Pakoßnick am kurzen Pfosten nicht verwerten. Drei Min. danach hatten die Einheimischen nach einem Lapsus der Panschwitzer Defensive plötzlich die Möglichkeit zu verkürzen. Der Abschluss verfehlte das Tor von Mattick aber denkbar knapp. Auf der Gegenseite war es erneut Pakoßnick, der nach Zuspiel von Prasse mutterseelenallein auf Brych zulief, doch die Pille wieder neben den Pfosten setzte. Mit einem überfallartigen Angriff erzielte der SVM schließlich das 0:4 in der 59. Minute. Paul Lippitsch eroberte sich in der eigenen Hälfte das Spielgerät, schickte über links Eldor steil und dessen Rückpass von der Grundlinie drückte, der an diesem Tag beinahe überall zu findende, R. Hausch über die Linie. Was dann allerdings in der Folge für Hochkaräter versiebt wurden ging schon beinahe nicht mehr auf die sprichwörtliche Kuhhaut. Reihenweise liefen die Klosterkicker in Überzahl auf das gegnerische Gehäuse zu, doch selbst klarste Möglichkeiten wurden kläglich vergeben und brachten Trainer Kleinmann an der Seitenlinie zur Weißglut. Für das 0:5 sorgte in der 80. Min. Pakoßnick mit seinem dritten Treffer. Dabei überlupfte Jeffrey Raab mit feinem Auge die Abwehr der 08er, wodurch er Thomas Zschornack in Ballbesitz brachte. Dieser legte quer zu Pakoßnick, der diesmal seine Vollstreckerqualitäten ausspielte.  Eine kuriose Szene gab es dann noch in der 83. Min., als Raab aus 8 Metern aufs Tor schoss, aber ein Feldspieler für seinen bereits geschlagenen Hüter den Ball sicher vor der Linie mit beiden Armen herunterholte. Natürlich gab es dafür einen Handstrafstoß, den Raab jedoch nicht unterbringen konnte. Beim anschließenden Eckball lag Eldor quer in der Luft, doch seinen Seitfallzieher entschärfte wiederum der starke Schlussmann der Budissen. So blieb es letztlich bei dieser äußerst schmeichelhaften 0:5-Niederlage für die Gastgeber, denn bei konsequenterer Chancenverwertung aus Mariensterner Sicht hätte das Endergebnis durchaus zweistellig ausfallen müssen.

Aufstellung: Mattick – Robel (54. Hübner), K. Pakoßnick, Jursch, Lippitsch – R. Hausch, Raab, O. Hausch (46. Winkler) – Prasse (63. Zschornack), Eldor, J. Pakoßnick

 

 

Souveräner Auswärtssieg

LSV Neustadt/Spree 2. – SV Sankt Marienstern   0:3 (0:2)          03.09.2017

Am 4. Spieltag reisten die Schützlinge von Erwin Kleinmann zum weitesten Auswärtsspiel der Saison nach Neustadt/Spree und kehrten von da mit einem hochverdienten Dreier im Gepäck nach hause. Wieder ging es also gegen einen Kreisligisten, über dessen Spielweise man nichts wusste. Marienstern agierte wie bereits vor Wochenfrist hochkonzentriert und übernahm vom Anpfiff weg das Heft des Handelns. Die vor dem Spiel vom Trainer ausgegebene Marschroute lautetet, mit überfallartigen Angriffen über die Außen kommend, die beiden Spitzen in Szene zu setzen. Das gelang das erste Mal bereits nach 2 Minuten, als Falko Peschmann von rechts in die Mitte zu Ali Eldor flankte und dieser den Ball auf Jakob Pakoßnick weiterleitete. Bei seinem Treffer stand er allerdings hauchdünn im Abseits. In der 6. Min. folgte fast eine Kopie der vorherigen Szene, diesmal jedoch über den linken Flügel. Paul Schmidt setzte sich hierbei stark durch, passte in die Mitte auf Jeffrey Raab, welcher das Leder direkt per Hacke auf Peschman spielte. Dieser zog aus 10 Metern kurz und trocken ab, sodass der polnische Torwart vom LSV Stepan Andruszczyszyn keine Abwehrchance hatte. Nach dieser Anfangsoffensive der Gäste fanden in der Folge auch die Einheimischen in die Partie. Im Anschluss an eine Ecke ging ein Kopfball knapp neben das Gehäuse (13.), und zwei Min. danach war es Oliver Schmidt im Kasten der Klosterkicker, der nach einem Konter im 1 gegen 1 gegen den Neustädter Stürmer Tobias Lohr der Sieger blieb. Bereits im Gegenzug (16.) fiel das 0:2. Jakobus Kuring eroberte sich hierbei im Mittelfeld stark die Kugel, bediente mustergültig den über links durchstartenden Schmidt, welcher wiederum mit einer präzisen Hereingabe auf J. Pakoßnick glänzte. Der Panschwitzer Goalgetter hatte so keine Mühe mehr, den Ball einzuschieben. Beide Abwehrreihen standen bis zur Pause ziemlich sicher, wodurch Großchancen Mangelware waren. Einzig mit Schüssen aus der Distanz versuchten beide Teams zum Torerfolg zu kommen, was aber auf beiden Seiten nicht gelang. Für die gefährlichste Situation sorgte hierbei Eldor, dessen Schuss aus 17 Metern der Schlussmann gerade noch um den Pfosten lenken konnte (37.).

Nach dem Pausentee kam die Heimelf mit neuem Elan aus der Kabine und die Panschwitzer Defensive hatte nun mehr zu tun. Besonders der blitzschnelle und technisch starke Brasilianer Miguel Pereira Rodrigues sorgte für einigen Wirbel, doch sein Abschluss in der 48. Min. war nicht straff genug, sodass Schmidt parieren konnte. Auch bei zwei gefährlich getretenen Freistößen von Krystian Gawora bewies er seine Klasse. Beim zweiten Versuch in der 52. Min. lag er sogar waagerecht in der Luft und kratzte den Ball aus dem Winkel. Mit dem 0:3 in der 55. Min. brachte der SVM dann allerdings die Partie in sicheres Fahrwasser. Erneut war es der stark spielende Peschmann auf der rechten Seite. Seine Flanke in Richtung zweiten Pfosten schien zunächst etwas zu lang zu sein. Kuring setzte trotzdem energisch nach und kam am Strafraumeck noch an das Streitobjekt. Von da aus ging er in den 16er, umkurvte einen Gegner und netzte flach im rechten unteren Eck ein. Durch dieses Tor war den Neustädtern endgültig der Zahn gezogen und somit konnten die Blauhemden bereits früh für die Entscheidung in dieser Partie sorgen. Die Heimelf war dennoch stets bemüht, in der verbleibenden Zeit für etwas Resultatskosmetik zu sorgen. Dies gelang jedoch nicht, da die Mariensterner durch großartiges Abwehrverhalten dem Gegner aus dem Spiel heraus nichts mehr gestatteten. Nur Standardsituationen sorgten für eine gewisse Gefahr. So geschehen in der 70. Minute, als Matthias Robel einen Kopfball nach einer Ecke von der Linie schlagen musste. In der verbleibenden Spielzeit verwalteten die Gäste das Ergebnis, hätten aber bei mehr Kaltschnäuzigkeit sogar noch das ein oder andere Kontertor erzielen können. Beispielsweise 10 Min. vor Ultimo, als Schmidt mit einem Zuckerpass Eldor steil schickte, dieser aber völlig blank vor dem Hüter stehend zu überhastet abschloss.

Fazit: Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, sowohl im taktischen, spielerischen, als auch kämpferischen Bereich  aller Mariensterner Akteure, war dieser souveräne Auswärtssieg mehr als verdient. Trainer Kleinmann sagte nach dem Spiel: “ Das war die beste Saisonleistung meines Teams und es hat heute einen Riesenspaß gemacht, diese Mannschaft zu betreuen”.

Aufstellung: O. Schmidt – Robel, Schkoda, K. Pakoßnick, Hausch – Peschmann, Kuring (72. Winkler), Raab, P. Schmidt (81. Zschornack) – Eldor (89. Hübner), J. Pakoßnick

 

Klarer Derbysieg

SV Sankt Marienstern – SG Crostwitz 1981 2.      4:0 (2:0)       27.08.2017

Bei bestem Fußballwetter und einer ordentlichen Kulisse (69 Zuschauer) empfing der SV St. Marienstern mit der 2. Vertretung der SG Crostwitz den Aufsteiger in die Kreisliga zum sorbischen Derby und behielt klar mit 4:0 die Oberhand. Da beide Mannschaften nach dem zweiten Spieltag am unteren Ende der Tabelle zu finden waren, war dieses Spiel für den weiteren Verlauf der Saison sicher eminent wichtig und richtungweisend. Das unbedingte Bemühen der Einheimischen einen Sieg einzufahren, konnte man von Beginn an spüren. Dennoch hatten die Gäste nach 5 Min. die erste Gelegenheit. Nach einem Freistoß und anschließender Kopfballstafette zappelte der Ball plötzlich im Netz. Der Treffer von Fabian Pöpel wurde jedoch aufgrund einer Abseitsstellung richtigerweise nicht anerkannt. Ab diesem Zeipunkt spielte dann nur noch das Heimteam und kreierte einen Angriff nach dem anderen. So z.B. in der 7. Min. mit einem gelungenen Spielzug über die rechte Seite. Falko Peschmann schickte Jakob Pakoßnick steil, dessen Rückpass von der Grundlinie zu Ali Eldor wurde noch leicht abgefälscht und ging somit knapp über das Gebälk. Nur drei Min. später war es wiederum Eldor, dessen Schuss im letzten Moment geblockt wurde, den Nachschuss von Peschmann konnte der Crostwitzer Torwart Josef Matjeschk per Fußabwehr klären. Nach 20 Min. fiel schließlich das 1:0. Erneut ging es flott über die rechte Flanke. Peschmann bediente diesmal den durchgestarteten Matthias Robel, welcher die Kugel flach und scharf in die Mitte brachte. Dort stand Richard Hausch, der zunächst das Leder an den Pfosten setzte, aber den von da zurückspringenden Ball dann mit etwas Glück per Knie zur Führung über die Linie drückte. Die nächste große Chance hatte der an diesem Tag sehr agile Peschmann, doch sein Schuss aus 10 Metern ging nur ans Lattenkreuz (27.). In der 30. Min. fiel das 2:0. Diesmal ging es über den linken Flügel. Paul Schmidt passte in den Lauf von R. Hausch, dessen Hereingabe verwertete J. Pakoßnick im zweiten Versuch aus Nahdistanz. Marienstern schnürte die Gäste fortan förmlich in der eigenen Hälfte ein und die SGC konnte froh sein, dass es zur Pause für sie nur bei einem Rückstand von zwei Toren blieb.

Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern das gleiche Bild wie im ersten Durchgang, denn die Heimelf berannte weiterhin unaufhörlich das gegnerische Gehäuse. In der 47. Min. konnte sich Matjeschk bei einem Schuss von Jeffrey Raab auszeichnen, in dem er das Spielgerät gerade noch mit den Fingerspitzen über den Querbalken lenkte. Der dritte Treffer fiel in der 55. Min. nach einem Standard. Eldor brachte den Ball mit einem Freistoß vor das Tor, wo J. Pakoßnick den Hüter per Beinschuss überlistete. Nur weitere fünf Min. danach gelang den Klosterkickern die endgültige Entscheidung. Der wieselflinke Jakobus Kuring startete ein Solo durch die Crostwitzer Zentrale, bediente mit feinem Auge den freistehenden Eldor, welcher aus 14 Metern nicht lange fackelte und so das vierte Tor erzielte. In der letzten Viertelstunde mussten die Gastgeber ihrem hohen Tempo dann etwas Tribut zollen, sodass die SGC noch zu einigen Möglichkeiten kam. Nach einem schnellen Konter der Gäste konnte Robel in der 76. Min. in höchster Not klären, und bei einem Distanzschuss von Michael Müller war der Panschwitzer Schlussmann Oliver Schmidt auf dem Posten. Letztlich blieb es bei einem, auch in dieser Höhe, hochverdienten 4:0-Erfolg.

Aufstellung: O. Schmidt – Robel, Schkoda (46. K. Pakoßnick), Jursch, R. Hausch – Peschmann, Kuring, O. Hausch (22. Raab), P. Schmidt – Eldor, J. Pakoßnick (67. Prasse)

 

Leichtfertig einen Punkt hergeschenkt

Hoyerswerdaer FC 2. – SV Sankt Marienstern     2:1 (1:0)       19.08.2017

In einem extrem schwachen Kreisligaspiel zog der SV St. Marienstern bei der zweiten Vertretung des Hoyerswerdaer FC  mit 1:2 den Kürzeren. Dabei begann die Partie für die Gäste auf sehr gutem Geläuf im Jahn-Stadion recht verheißungsvoll. Nach einem schnellen Vorstoß von Ali Eldor über die rechte Seite und präziser Flanke, legte Jakob Pakoßnick mustergültig per Kopf auf den völlig blank stehenden Thomas Jursch ab. Dieser vergab jedoch nach 7 Min. die frühe Führung für den SVM aus 6 Metern fahrlässig, indem er anstatt die Kugel in eine Ecke zu schieben, den Tormann abschoss. Eine vielleicht spielentscheidende Situation folgte dann in der 19. Minute, als Richard Hausch frei auf das Tor zulief, aber kurz vor dem Strafraum vom letzten Mann der Hoyerswerdaer umgesenst wurde. Schiedsrichter Christian Burek pfiff zwar Freistoß. Die darauf zwingend rote Karte folgte aber nicht, denn er beließ es lediglich bei einer Ermahnung für den Foulenden. In der 22. Min. strich ein Distanzschuss von Eldor knapp am linken Toreck vorbei. Die recht junge Truppe des HFC verteidigte erst ab der Mittellinie und erstickte somit das Aufbauspiel der Blauhemden bereits in den Ansätzen. Mit dem allerersten Angriff ihrerseits nach 30 gespielten Minuten, erzielte die Heimelf auch gleich das 1:0. Nach einem genauen Pass durch die Viererabwehrkette wurde Motaz Ahmad Alkraza freigespielt. Dieser überlupfte den herausgelaufenen Oliver Schmidt und erzielte so die unverdiente Führung für den HFC. Bis zur Pause passierte dann nichts Nennenswertes mehr.

Im zweiten Durchgang gestaltete sich die Partie, bei weiterhin nur mäßigem Niveau, etwas ausgeglichener. In der 54. Min. fuhr die Heimmannschaft einen schnellen Tempogegenstoß bis zur Grundlinie mit anschließendem Rückpass in Richtung Elfmeterpunkt. Der Abschluss des dort frei stehenden Spielers war allerdings zu schwach, sodass Schmidt den Ball ohne große Mühe aufnehmen konnte. Nach einer Ecke in der 62. Min. kam Mathias Wuschansky an das Leder, brachte aber bei seinem Schulterball zu wenig Druck hinter das Spielgerät, wodurch der gegnerische Torwart im kurzen Eck zur Stelle war. In der 77. Min. folgte dann eine kuriose Szene. Der Hoyerswerdaer Steffen Reichelt lief nach einem Konter mutterseelenallein auf Schmidt zu, brach aber beim Torschuss, als er in den Rasen trat, mit einem Krampf zusammen. Im Gegenzug tankte sich J. Pakoßnick durch die Abwehr des HFC durch, sein Schuss aus 14 Metern wurden von Alex Winkler mit der Rückenpartie abgefälscht und trudelte von dort aus an den Pfosten. Der Ausgleich für den SVM fiel dann in der 82. Min. nach einem schönen Spielzug über die rechte Seite. Jursch bediente den durchgestarteten Thomas Zschornack und dessen genaue Hereingabe an den zweiten Pfosten nagelte Hausch unter den Querbalken. Anstatt sich aber nun mit einem Punkt zufrieden zu geben, rannten alle Spieler beinahe kopflos nach vorne um noch den Siegtreffer zu erzielen. Dadurch klafften Riesenlücken im Deckungszentrum und die Hoyerswerdaer hatten jede Menge Platz zum Kontern. Zunächst hatten die Klosterkicker noch Glück, denn einmal rettete Jeffrey Raab auf der Linie und bei einem weiteren Durchbruch vertändelte ein Spieler frei im 16er die Pille (84., 86.). In der 88. Min. fiel schließlich doch das 2:1. Erneut war die Abwehr viel zu weit aufgerückt und Paul Amsel schloss diesmal den Angriff überlegt zur Entscheidung ab. Das Aufbäumen der Mariensterner in der Nachspielzeit brachte dann nichts mehr ein, denn sowohl beim Schuss von Alex Winkler aus 5 Metern, als auch beim Versuch von J. Pakoßnick aus 12 Metern stand die vielbeinige Abwehr des HFC dem Ausgleich im Wege. Torhüter Schmidt hatte in der letzten Aktion ebenfalls kein Glück, weil sein Kopfball nach einer Ecke am Kasten vorbei ging.

Fazit: Wenn man nach großartigem Kampf kurz vor Ultimo den Treffer zum Ausgleich erzielt, muss man auch mal mit einem Punkt in der Fremde zufrieden sein. Wie schon vor Wochenfrist geschrieben, muss die Mannschaft unbedingt an der taktischen Ausrichtung arbeiten, sonst wird es  in Zukunft schwer Punkte einzufahren.

Aufstellung: O.Schmidt – Raab, Wuschansky, K. Pakoßnick, Lippitsch – Eldor (71. Zschornack), Kuring, T. Jursch, R. Hausch – Winkler, J. Pakoßnick

 

Vermeidbare Heimniederlage

SV Sankt Marienstern – SV Laubusch        1:3 (0:2)          13.08.2017

Zum ersten Spiel der neuen Kreisligasaison empfing der SV Sankt Marienstern bei guten äußeren Bedingungen den SV Laubusch und musste sich mit 1:3 unter Wert geschlagen geben. Beide Mannschaften standen sich zuletzt in der Bezirsklasse vor fast 10 Jahren gegenüber, sodass man vom jeweiligen Gegner nichts über dessen Art und Weise zu spielen wusste. Dennoch gab es kein langes Abtasten. Bereits nach 3 Min. bot sich den Mariensternern eine Gelegenheit, doch der Kopfball von Richard Hausch nach einer Ecke vom neuen Kapitän Tobias Schkoda verfehlte das Ziel knapp. Nach einem weiten Pass von Schkoda auf Jakob Pakoßnick in der 7. Min. war dieser frei durch, umkurvte noch den letzten Mann, scheiterte aber am Innenpfosten. Als die Panschwitzer noch dieser vergebenen Chance nachtrauerten, fuhren die Laubuscher im Gegenzug einen schnellen Konter über ihre rechte Seite. Die präzise Hereingabe an den 5-Meter-Raum stocherte Jan Nowack etwas glücklich über die Linie. Merklich geschockt aufgrund dieses Gegentores, geriet in der Folge gehörig Sand ins Getriebe des Aufbauspiels der Hausherren und man agierte meist mit lang geschlagenen Bällen. Dennoch hatte Sebastian Prasse in der 29. Min. den Ausgleich auf dem Fuß, verzog aber aus spitzem Winkel aus sechs Metern. Die Gäste operierten clever aus einer kompakten Defensive und versuchten immer wieder mit ihren pfeilschnellen Außenspielern die einzige Spitze einzusetzen. Dies gelang ihnen dann auch in der 31. Minute. Erneut ging es über die rechte Angriffsseite nach vorn, die Flanke auf den zweiten Pfosten legte ein Spieler mustergültig an den 16er zurück, wo Martin Schön überlegt zum 0:2 verwandelte. Bis zur Pause erarbeiten sich die Klosterkicker noch zwei verheißungsvolle Möglichkeiten. Thomas Jursch jagte die Kugel jedoch freistehend aus 10 Metern über den Kasten (33.) und Ali Eldor scheiterte nach einem Zuspiel von Paul Schmidt bei einem Überzahlangriff am gut reagierenden Torwart (42.).

Für den zweiten Durchgang nahm man sich in der Kabine vor, mit einem schnellen Anschlußtreffer in die Partie zurückzukommen. Es dauerte schließlich bis zur 59. Min. bis dies gelang. Jursch bediente mit einem weiten Diagonalpass Prasse im Strafraum, dieser legte quer zu Pakoßnick ab, welcher kurz vor der Linie nur noch seinen Fuß hinzuhalten brauchte. Auch weil sich Laubusch immer mehr einigelte, war Marienstern fortan die tonangebende Mannschaft. Dennoch gab es kaum Torraumszenen für die Gastgeber. Das 1:3 für die Schwarzhemden resultierte aus einem groben Schnitzer von Paul Lippitsch in der 79. Minute. Als er das Leder zu seinem Keeper zurückspielen wollte, übersah er den hinter ihm lauernden Marcus Wiedenhöft und spielte ihm genau in den Lauf. Dieser ließ sich natürlich nicht zweimal bitten und verwandelte abgezockt. Die Einheimischen machten nun auf, wodurch die letzten Minuten zu einem wahren Schlagabtausch mit sehr guten Gelegenheiten auf beiden Seiten wurden. So vergaben für die Heimelf Eldor und Pakoßnick freistehend zu überhastet (82., 87.).  Auf der anderen Seite klatschte ein Freistoß aus 18 Metern an den Außenpfosten (84.), und bei einem schnellen Konter war Oliver Schmidt im Tor der Sieger im 1 gegen 1 gegen den frei durchgelaufenen Stürmer (90.). Auch dem kurz vor Schluß eingewechselten Stefan Hübner fehlte in der Nachspielzeit das Quentchen Glück, denn sein Schuss aus 20 Metern ging nur an die Latte. Letzten Endes blieb es bei dieser völlig unnötigen Niederlage.

Fazit: Im spielerischen und taktischen Bereich muss die Mannschaft noch eine Menge an sich arbeiten. Kämpferisch war dem Team sicher nicht viel vorzuwerfen. Die erneute mangelnde Chancenverwertung erinnert indes schon wieder sehr stark an die Vorsaison.

Aufstellung: O. Schmidt – Raab, Schkoda (50. Lippitsch), K. Pakoßnick (89. Hübner), Hausch – Jursch, Kuring, Eldor, P. Schmidt – Prasse (78. Winkler), J. Pakoßnick

 

Testspiele Sommer 2017

 Dem Kreisoberligisten Paroli geboten

SV 1910 Edelweiß Rammenau – SV Sankt Marienstern   2:1 (1:0)          06.08.2017

Im letzten Test zur Vorbereitung auf die neue Saison hat sich der SV St. Marienstern, trotz dünner Spielerdecke, beim höherklassigen SV Rammenau mit einer knappen 2:1-Niederlage achtbar geschlagen. Von Beginn an gingen beide Mannschaften sehr hohes Tempo und egalisierten sich im Mittelfeld, sodass zunächst keine Chancen zu verzeichnen waren. Ein erstes Achtungszeichen setzte in der 20. Min. Jakob Pakoßnick, als er sah dass der Rammenauer Torwart zu weit vor seinem Kasten stand. Sein Heber aus ca. 35 Metern ging dabei jedoch knapp neben das Gehäuse. Die Edelweiß-Kicker erhöhten in der Folge den Druck und kamen so in der 34. Min. ihrerseits zur ersten Gelegenheit. Nach einem schnellen Konter scheiterte der Angreifer aber am Pfosten. Durch starkes Pressing eroberten sich die Rammenauer nach 40 Min. im Zentrum den Ball, schalteten schnell um und erzielten durch einen sehenswerten Schuss aus 14 Metern von Friedrich-Philipp Wazinski das 1:0.

Waren die Möglichkeiten in Halbzeit 1 noch rar gesät, ging es im zweiten Durchgang rauf und runter mit zahlreichen guten Chancen auf beiden Seiten. So verfehlte Jakob Pakoßnick nach starker Balleroberung im gegnerischen 16-er das Ziel knapp, da sein Versuch aus spitzem Winkel nur ans Außennetz ging (50.). Keine 60 Sekunden später wurde ein Rammenauer durch einen Pass in die Spitze freigespielt. Der eingewechselte David Mattick kaufte ihm allerdings mit einer starken Fußabwehr den Schneid ab. In der 55. Min. setzte sich Paul Schmidt energisch auf dem linken Flügel durch und spielte die Kugel scharf und flach an den 5-Meter-Raum, wo aber gleich zwei Mariensterner das Leder um Haaresbreite verpassten (J. Pakoßnick, Thomas Zschornack). Nach einer maßgeschneiderten Flanke auf den zweiten Pfosten, setzte sich Tobias Berthold im Luftkampf durch und baute per Kopf die Führung der Gastgeber auf 2:0 aus. Den schönsten Treffer dieser Partie erzielte indes der Kreisligist in der 75. Min. mit einem Spielzug in höchster Geschwindigkeit über die linke Seite. Zunächst eroberte sich Falko Peschmann durch einen gewonnenen Zweikampf an der Mitellinie das Streitobjekt und schickte Richard Hausch steil. Der leitete per Hacke auf J. Pakoßnick weiter, welcher wiederum den durchgelaufenen Peschmann bediente und dieser verwandelte sechs Meter vor dem Tor eiskalt. Die Rammenauer Defensive konnte bei diesem klasse Angriff nur hilflos zuschauen. Für Gefahr sorgte in der 81. Min. noch ein Distanzschuss der Heimelf, der die Lattenoberkante touchierte. Auf der Gegenseite verfehlte kurz vor Schluß Peschmann mit einer Volleyabnahme nach Flanke von Ali Eldor das Tor um wenige Zentimeter. Somit blieb es für den SVM am Ende zwar bei einer 2:1-Niederlage, doch spielerisch und kämpferisch war man dem Kreisoberligisten mindestens ebenbürtig.

Am kommenden Sonntag, 13.08.2017, steht dann das erste Punktspiel der neuen Kreisligasaison an. Die Panschwitz-Kuckauer empfangen dabei bereits ab 13.00 Uhr den SV Laubusch.

Aufstellung: O. Schmidt (46. D. Mattick) – Robel, Schkoda, K. Pakoßnick, R. Hausch – Peschmann (46. P. Schmidt), Eldor, Hübner – J. Pakoßnick, Zschornack

 

Durchwachsene Vorstellung beim Testspielsieg

SV Blau-Weiß Neschwitz – SV Sankt Marienstern                       2:4 (1:2)          30.07.2017

Nachdem der SV St. Marienstern bereits am Freitag ein Trainingsspiel gegen den SV Radibor mit 7:3 gewann (Torschützen 4x J. Pakoßnick, S. Prasse, T. Zschornack, R. Hausch) ging es am Sonntag zum Test gegen den SV B-W Neschwitz. Da der angesetzte Schiedsrichter nicht erschien, pfiff schließlich der Neschwitzer Trainer, der mit dieser fairen Partie keine Probleme hatte. Gegen den Absteiger aus der Kreisliga waren die Panschwitzer zunächst die bestimmende Mannschaft, und gingen schnell mit 2:0 in Führung. In der 7. Min. pflügte Neuzugang Jakobus Kuring mit einem energischen Lauf durch das Mittelfeld, passte zu Alex Winkler, welcher wiederum direkt auf Dominik Scholze weiterleitete. Dieser hatte keine Mühe mehr, zum 0:1 einzuschieben. Nur 4 Min. später war es Richard Hausch, welcher mit einem sehenswerten Kopfball nach Ecke von Paul Schmidt erhöhen konnte. In der Folgezeit stockten durch zu einfache Ballverluste im Aufbauspiel allerdings die Angriffsbemühungen der Mariensterner und so kam die Heimelf besser ins Match. Nach 24 gespielten Min. hatten die Blau-Weißen gleich drei Möglichkeiten hintereinander. Zweimal verhinderte dabei David Mattick den Einschlag, zudem klärte Benno Czapik vor der Linie. Beim anschließenden Eckball achtete dann keiner auf einen am kurzen Pfosten stehenden Neschwitzer, der fast unbedrängt den Anschlusstreffer erzielte. Marienstern war zwar spielerisch überlegen, konnte die sich bietenden Gelegenheiten jedoch nicht in Zählbares ummünzen. Nach einem krassen Fehler im Zentrum der Gäste ging plötzlich ein Einheimischer frei durch, Mattick bewahrte sein Team aber im 1 gegen 1 mit einer starken Parade vor dem Ausgleich.

Im zweiten Durchgang war der SVM weiter tonangebend. Vier Min. nach Wiederanpfiff ging ein Kopfball von Winkler nach Schmidtecke nur an den Pfosten. Besser machte es in der 57. Min. Thomas Zschornack, der nach einem weiten Einwurf von Matthias Robel am schnellsten schaltete und aus spitzem Winkel den Torhüter tunnelte. Bei einem wunderschön getretenen Freistoß aus 25 Metern hatte Ali Eldor, ebenfalls ein Neuer in Reihen des SVM, nach einer Stunde Spielzeit etwas Pech, denn er traf nur die Lattenunterkante. Fünf Min. danach hatte Kuring einen weiteren Treffer auf dem Stiefel, scheiterte aber nach einem klasse Spielzug am gegnerischen Keeper. Dass er Tore schießen kann, bewies er in der 70. Minute. Er vernaschte dabei gleich mehrere Spieler und ließ bei seinem platzierten Flachschuss diesmal auch dem gegnerischen Hüter keine Chance. Durch eine erneute Schlafmützigkeit im Defensivverhalten der Klosterkicker, kamen die tapfer kämpfenden Neschwitzern in der 74. Min. noch zu ihrem zweiten Treffer. Die Panschwitzer hatten zwar noch die eine oder andere Gelegenheit das Ergebnis in die Höhe zu schrauben (Schmidt an den Pfosten, Hausch und Winkler knapp vorbei), letzten Endes blieb es aber nach dieser mittelmäßigen Partie beim Endstand von 2:4. Das für den 01.08. angesetzte Testspiel gegen die 2. Vertretung des VfB Hellerau-Klotzsche muss leider ausfallen, da die Dresdener am Dienstagabend nicht genügend Spieler zur Verfügung haben. Einen abschließenden Test vor dem Start in die neuen Saison bestreiten die Mariensterner dann am 06.08. ab 14 Uhr beim Kreisoberligisten SV 1910 Edelweiß Rammenau.

Es spielten: Mattick – Raab, Czapik, Schkoda, R. Hausch, Zschornack, Kuring, Eldor, P. Schmidt, Scholze, Winkler, Hübner, Robel, K. Pakoßnick

 

Saison 2016/17

Auswärtspunkt reicht zum Ligaverbleib!

SV Haselbachtal – SV Sankt Marienstern 2:2 (0:2) 25.06.2017

Das letzte Spiel der Kreisligasaison 2016/17 führte die 1. Mannschaft des SV St. Marienstern nach Reichenbach zum SV Haselbachtal. Die Panschwitzer mussten dabei unbedingt punkten, um den drohenden Abstieg noch abzuwenden. Das gelang ihnen auch durch ein 2:2-Unentschieden nach zwischenzeitlicher 2:0-Führung. In einer über die komplette Spielzeit ausgeglichenen Partie, setzten die Hausherren vor 180 Zuschauern die ersten Akzente. So ging ein Freistoß in der 6. Min. knapp am Dreiangel vorbei und als zwei Min. später nach einer Flanke der Ball in der Mariensterner Abwehr nicht richtig geklärt wurde, kam ein Haselbachtaler zum Abschluss. Dessen abgefälschter Schuss landete am Außenpfosten. In der Folge kamen die Gäste besser ins Spiel. Nach 13 Min. erkämpfte sich Richard Hausch auf der rechten Seite stark das Streitobjekt, bediente in der Mitte Jakob Pakoßnick, doch sein Schuss strich haarscharf über den Querbalken. Das 0:1 resultierte in der 18. Min. aus einem Standard. Tobias Schkoda brachte die Kugel aus dem Halbfeld gefärlich vor den gegnerischen Kasten und Alex Winkler nickte aus spitzem Winkel zur Führung ein. Die nächste gute Gelegenheit verzeichneten dann aber wieder die Reichenbacher. Durch einen genauen Pass in die Tiefe nach schönem Spielzug kommt ein Haselbachtaler zur Schusschance. Er setzt jedoch das Spielgerät über den Kasten (37.). In der 41. Min. konnten die Gäste ihren Vorsprung ausbauen. Einen Abschlag von Oliver Schmidt verlängerte Winkler in Richtung Pakoßnick, der die Kugel nach einer Unstimmigkeit zwischen Torwart und Abwehrspieler mit der Brust annahm und anschließend unbedrängt den zweiten Treffer für Marienstern markierte, was auch gleichzeitig den Pausenstand bedeutete.
In der ersten Viertelstunde nach Wiederanpfiff passierte nicht viel auf dem Platz, doch danach hatten die Klosterkicker mehrfach die Gelegenheit den Sack zuzumachen. So z.B. in der 62. Minute, als nach einem schönen Zuspiel plötzlich Oskar Hausch frei vor dem Tor auftauchte, er aber am gegnerischen Hüter scheiterte. Auch einen flach und scharf getretenen Freistoß von Schkoda konnte der Keeper unter sich begraben (68.). Weitere fünf Min. später hatte Paul Schmidt Pech beim Abschluss, denn sein Schuss - nach exzellenter Vorarbeit von Pakoßnick – traf nur den Pfosten. Wie so oft in dieser Saison verspielte man in den letzten Minuten noch einen sicher geglaubten Sieg, denn nach einer undurchsichtigen Situation im Sechzehner kam Marcus Müller an den Ball und erzielte aus dem Gewühl heraus den Anschlusstreffer (77.). Die Panschwitzer schienen dadurch ein wenig verunsichert und vertändelten in der 80. Min. leichtfertig im Mittelfeld das runde Leder, was die Einheimischen eiskalt mit dem 2:2 bestraften. Durch einem langen Pass wurde Ronny Pommeranz freigespielt, und dieser verwandelte per Fuß zum Ausgleich. Beide Teams konnten sich in der verbleibenden Zeit keine nennenswerten Möglichkeiten mehr erarbeiten, sodass diese Partie letztlich mit einem Remis endete. Nun hieß es nach dem Abpfiff Zittern, was dieser eine Auswärtspunkt wert war. Als aber dann die anderen Ergebnisse des letzten Spieltages durchsickerten, wurde allen Mariensternern bewusst, dass dieses Unentschieden zum Ligaverbleib genügte. Da Schwepnitz in Oßling verlor, rutschte der SVM dank des besseren Torverhältnisses auf einen Nichtabstiegsplatz. Also ist man nach einer äußerst turbulenten und von vielen Ausfällen geprägten Saison gerade noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen!

Aufstellung: O. Schmidt – Raab, Schkoda, Wuschansky, Lippitsch – R. Hausch, T. Jursch, O. Hausch, P. Schmidt (90. Zschornack) – Winkler (87. Czapik), Pakoßnick (77. Bilk)

 

David Jursch beendet seine Torflaute eindrucksvoll

SV Sankt Marienstern -SG Großnaundorf 4:0 (3:0) 11.06.2017

Am letzten Heimspieltag der Saison, traf der Abstiegsgefährdete SV Sankt Marienstern mit der SG Großnaundorf auf den Tabellenführer der Kreisliga Staffel 3. Damit waren die Rollen beider Mannschaften klar verteilt. Die Gäste nahmen in den ersten Augenblicken der Begegnung das Zepter in die Hand, jedoch waren es die Klosterkicker, welche die erste Möglichkeit verzeichneten. Robel kämpfte sich an der rechten Außenbahn sehenswert durch. Seine Flanke wurde zur Bogenlampe, die sich gefährlich vor dem gegnerischen Kasten senkte. Der Torwart der SGG behielt in dieser Situation dennoch die Ruhe, und packte sicher zu (2.). Nach einer knappen viertel Stunde bot sich auch den Großnaundorfern die erste Gelegenheit. Maik Fließbach, derzeitiger Führernder der Torjägerliste, gewann das Laufduell mit Schkoda. Sein strammer Abschluss ging, zum Glück der Heimelf, nur ans Außennetz. Auch weitere Chancen, wie ein Kopfball, der nach einer Ecke über der Querlatte drüberzischte, sowie ein gut getretener Freistoß, welchen O. Schmidt mit einer starken Parade entschärfte, fanden nicht das gewünschte Ziel der Gastmannschaft (20., 26.). Nach 33 Minuten dann das 1:0 für die Blauhemden. Nach den Stationen Lippitsch, F. Peschmann, sowie J. Pakoßnick kam David Jursch frei vorm gegnerischen Kasten an den Ball. Er fackelte nicht lange, und schloß souverän ins linke Eck ab. Vor der Halbzeitunterbrechung bauten die Pa.-Ku.-er ihre Führung durch D. Jursch, welcher somit einen klassischen Hattrick erzielte, sogar noch auf ein 3:0 aus. Dem 2:0 ging ein langer Pass von O. Hausch auf P. Schmidt aus, welcher sich stark durchtankte, und den in der Mitte lauernden Angreifer des SVM bediente (44.). Dieser scheute auch hier keine Müh, und verwandelte sicher. Beim 3. Treffer hob J. Pakoßnick mit einem hohen Ball die komplette Hintermannschaft der Gäste aus. Auch hier war Jursch der Nutznießer, welcher trocken ins Gehäuse einschob (45+5). Ebenso spielten die Hausherren ab dem Ende des ersten Durchgangs in Überzahl, da sich die Auswärtigen mit einer gelb-roten Karte sogar noch dezimierten. Gleich nach Wiederanpfiff hätten die Blau-Gelben das Ergebnis sogar noch höherschrauben können, doch dieses Mal versagten dem letztjährigen Torschützenkönig nach sehenswerter Vorarbeit seines Sturmkollegens, die Nerven (46.). 63 Minuten waren gespielt, als T. Jursch mit einer langen Hereingabe in den Strafraum seine Mitspieler in Szene setzen wollte. Diese bekam der Gäste-Keeper nicht unter Kontrolle, wodurch Peschmann an den Ball kam. Sein Versuch aus spitzem Winkel sprang jedoch vom Innenpfosten zurück ins Spielfeld. In den darauffolgenden 15 Minuten geschah nicht viel. Doch dann zeigte der Schiedsrichter den Panschwitzern mit Robel und Peschmann innerhalb von nur 2 Zeigerumdrehungen den roten Karton gleich doppelt, was selbst beim Gäste-Team für Unverständnis sorgte. Beiden Platzverweisen sollen grobe Foulspiele vorausgegangen sein. Die Heimelf ließ sich dennoch nicht irritieren von diesem Ereignis, und erzielte in Unterzahl 6 Minuten vor Spielende sogar noch das 4:0. Wieder war es der Mariensterner Goalgetter, der sich mit einem ausgezeichneten Sololauf vom eigenen, bis zum gegnerischen Sechzehner durchboxte, und für den Endstand sorgte.

Fazit: Mit dem nötigen Willen und Kampf ist alles möglich. Die Einheimischen schreckten auch vor dem Ligakrösus nicht zurück und wahrten somit die Chance auf den Klassenerhalt. In 2 Wochen wird die Spielzeit 2016/2017 mit der Auswärtspartie beim SV Haselbachtal ihr Ende finden. Wir bitten daher jeden einzelnen SVM-Anhänger die Fahrt nach Reichenbach anzutreten. Denn mit eurer Unterstützung wollen wir dem SVH 3 Punkte abtrotzen, damit auch kommende Saison Kreisliga-Fußball in Panschwitz-Kuckau geboten werden kann.

O. Schmidt- Lippitsch, Wuschansky, T. Schkoda, Robel- P. Schmidt (83. Bilk), O. Hausch (82. Winkler), T. Jursch, F. Peschmann- J. Pakoßnick (76. Czapik), D. Jursch

 

Schwerer Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt

SG Oßling/Skaska – SV Sankt Marienstern 1:1 (0:1) 28.05.2017

Zum drittletzten Saisonspiel musste die 1. Mannschaft des SV St. Marienstern auswärts gegen die SG Oßling/Skaska antreten und verschenkte durch ein 1:1 Unentschieden zwei eminent wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Dabei begann die Partie recht verheißungsvoll, denn bereits nach 7 Min. gingen die Gäste in Führung. Bei einem weiten Ball aus der Panschwitzer Defensive heraus verschätzte sich ein Oßlinger, wodurch Jakob Pakoßnick frei durchging und die Kugel mit Übersicht ins lange Eck schoss. Zehn Min. später gab es fast eine Kopie zum 1:0. Diesmal bediente Tobias Schkoda den durchgestarteten Pakoßnick. Sein Abschluss verfehlte das Gehäuse jedoch um wenige Zentimeter. Marienstern gab in diesem Spiel den Ton an, doch die Skaskaer setzten hin und wieder ein Achtungszeichen. So in der 20. Minute, als sich nach einem Einwurf der SG keiner so richtig für den zentralen Mittelfeldspieler verantwortlich fühlte und dieser mit seinem Schuss aus 22 Metern TH Oliver Schmidt alles abverlangte. Die dickste Gelegenheit um bei dieser Hitzeschlacht für eine gewisse Vorentscheidung zu sorgen, hatte in der 25. Min. David Jursch. Nachdem er im Strafraum gefoult wurde übernahm er selbst die Verantwortung vom Punkt, schoss aber nicht platziert genug, sodass der Oßlinger Keeper den Ball abwehren konnte. Danach bat Schiedsrichter Detlef Krahl beide Teams zu einer kurzen Trinkpause, wodurch irgendwie ein Bruch in die Angriffsbemühungen der Gäste kam und die Heimelf das Spiel ausgeglichener gestaltete. In der Folge entwickelten sich Chancen auf beiden Seiten. Zunächst fand ein Schuss von Jursch aus der Drehung sein Ziel nicht (28.) Auf der Gegenseite ging ein Kopfball der Oßlinger nach einem Freistoß um Haaresbreite am Pfosten vorbei und bei einem weiteren Freistoß war Schmidt zur Stelle (32., 35.). Mit einen schnell ausgeführten Standard spielte Schkoda den rechts lauernden Matthias Robel frei. Bei dessen scharfer Hereingabe auf den kurzen Pfosten wurde Richard Hausch im letzten Moment geblockt (40.). Nur eine Min. danach sahen die Zuschauer den schönsten Spielzug der ersten Hälfte. Der kurz zuvor für den verletzten Pakoßnick eingewechselte Alex Winkler behauptete geschickt die Pille gegen zwei Gegner und bediente den über links durchbrechenden R. Hausch. Dieser passte nach starkem Antritt das Leder scharf in die Mitte auf Falko Peschmann, welcher allerdings völlig freistehend aus Nahdistanz das Kunststück fertigbrachte, am Tor vorbeizuschießen.

Nach der Pause plätscherte das Spiel zunächst so dahin, bis in der 58. Min. wieder etwas vor dem Tor geschah. Nach gelungenem Doppelpass zwischen Winkler und D. Jursch kam dieser frei an der Strafraumkante zum Abschluss, setzte das Streitobjekt aber neben den Kasten. In der 61. Min. ging R. Hausch auf und davon und wurde vor dem 16er vom letzten Mann der Oßlinger unsanft von den Beinen geholt. Nach diesem wiederholten Foulspiel sah der Kapitän der Einheimischen die Ampelkarte, was eigentlich den Gästen zusätzlich in die Karten spielen sollte. Doch die Panschwitzer agierten von nun an zu unkonzentriert und brachten kaum noch richtig durchdachte Angriffe zustande. In der 67. Min. spielte Jursch auf Winkler in den Strafraum, der in aussichtsreicher Position beim Versuch aufs Tor zu schießen vom holprigen Rasen ausgebremst wurde. Trotz numerischer Unterlegenheit blieb die Heimelf bei Kontern gefährlich. So kam in der 72. Min. nach einer hohen Flanke und anschließender Kopfballablage Routinier Hetmann aus vier Metern frei zum Schuss, doch Schmidt bewahrte sein Team mit einer Glanzparade vor einem Gegentor. Eine Viertelstunde vor Schluss sah Jursch, dass der Torwart zu weit vor seinem Kasten stand und probierte es mit einem Heber aus 40 Metern, der aber knapp neben das Tor ging. Nach einem genauen Zuspiel von Paul Lippitsch war es in der 82. Min. wiederum Jursch der frei zum Abschluss kam, jedoch das Leder nicht am Torhüter vorbeibrachte. Durch mangelnde Cleverness der Klosterkicker kamen die Oßlinger unnötigerweise sogar noch zum Ausgleich in der 86. Min. per Foulelfmeter durch Bulmann, der Schmidt in die falsche Ecke schickte. Dem voraus ging ein Befreiungsschlag auf Tamke, der als einziger Spieler seiner Mannschaft in der gegnerischen Hälfte war und sich gleich fünf Mariensterner gegenübersah! Dort drang er fast von der Eckfahne in den Sechzehner ein, wo er das lange Bein von Mathias Wuschansky dankend annahm und zu Fall kam. Die Panschwitzer-Kuckauer hatten dem 1:1, auch aufgrund der hohen Temperaturen und der schweren englischen Woche, nichts mehr entgegenzusetzen und mussten mit nur einem entäuschenden Pünktchen die Heimreise antreten. Nun gilt es in den verbleibenden zwei Partien noch einmal alles zu geben, um den drohenden Abstieg abzuwenden.

Aufstellung: O. Schmidt – Robel, Schkoda, Wuschansky, Lippitsch – Peschmann, T. Jursch (65. P. Schmidt), O. Hausch, R. Hausch – Pakoßnick (40. Winkler), D. Jursch

 

Ziemlich schwere Geburt

SV Sankt Marienstern – SV Liegau-Augustusbad 1:0 (0:0)          24.05.2017

In einer Nachholepartie vom 16. Spieltag (das ursprünglich für den 19.März geplante Match wurde wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt) setzte sich der SV St. Marienstern etwas glücklich, dennoch verdient mit 1:0 gegen den SV Liegau-Augustusbad durch. Dabei musste man allerdings lange auf das entscheidende Tor warten, welches Falko Peschmann erst in der 81. Minute erzielte. Von Beginn an war die Heimelf vollkommen überlegen und spielte druckvoll nach vorne, vergab aber wiederum zu viele Chancen, um früher in sicheres Fahrwasser zu gelangen. Bereits nach 180 Sekunden setzte sich Paul Schmidt geschickt über den linken Flügel durch, drang in den Strafraum ein, doch seinen Schuss entschärfte der Liegauer Torwart per Fußabwehr. In der 18. Min. passte Oskar Hausch punktgenau zum in der Mitte lauernden Peschmann, der den Ball freistehend in Rücklage über den Kasten schoss. Als nur eine Min. später David Jursch im 16er gefoult wurde, schnappte sich Jakob Pakoßnick die Kugel und trat zum Elfmeter an. Der sonst sichere Schütze, schob den Ball diesmal allerdings neben das Gehäuse. Trotz dieser vergebenen Hundertprozentigen erarbeiteten sich die Mariensterner weitere hochkarätige Möglichkeiten. Nach einem Doppelpass zwischen Paul Schmidt und Paul Lippitsch kam erneut Pakoßnick zum Abschluss, der Keeper der Liegauer war aber auf dem Posten und kurz danach klärte er auch gegen den anderen Panschwitzer Stürmer Jursch glänzend (22., 24.). Bei zwei weiteren so genannten Riesen brauchte der Torwart der Gäste indes gar nicht eingreifen, weil Jursch und Pakoßnick völlig blank vor dem Tor die Nerven versagten und sie das Leder neben das Ziel bugsierten (29., 33.). Die einzig nennenswerte Gelegenheit der Gäste im ersten Abschnitt war in der 37. Min. ein schöner Schuss aus 20 Metern, der knapp am Dreiangel vorbeizischte. Dementsprechend ging es mit einem, aufgrund der Vielzahl ausgelassener Chancen, entäuschenden 0:0 in die Kabinen.

Die Zielstellung für den zweiten Durchgang lautete, endlich die sich bietenden Gelegenheiten konsequenter auszunutzen, um auch als Sieger den Platz zu verlassen. In der 49. Min. startete Hausch ein Solo durchs Mittelfeld und zog aus 22 Metern knallhart ab, sein Schuss touchierte aber nur die Lattenoberkante. Nach einem Fehler in der Hintermannschaft des SVM stand plötzlich ein Liegauer frei vor Schmidt, dessen Schuss war jedoch zu unplatziert, sodass der Panschwitzer TH die Kugel sicher aufnehmen konnte. Von da an verkrampfte das Spiel der Einheimischen zusehends und ordentliche Angriffsaktionen kamen nicht mehr zustande. In dieser Phase wollte man eher den Ball ins Tor hineintragen, anstatt einfach mal draufzuhauen. So dauerte es bis zur 81. Min. bevor das erlösende 1:0 fiel. Schon beinahe aus Verzweiflung zog Peschmann per Außenrist von der Strafraumkante ab. Diese “Granate” trudelte zum Entsetzen der Augustusbader und zur Freude der Klosterkicker ins Netz. Alle Beteiligten waren sich anschließend einig, dass dieser Treffer das Spielgeschehen deutlich widerspiegelte und nur so eine Gurke für die Entscheidung sorgen konnte. Leider verletzte sich in der 86. Min. Stani Schmole schwer am Knie. Da das Auswechselkontingent bereits erschöpft war, musste Marienstern die restliche Zeit in Unterzahl bestreiten, wodurch es zum Ende hin noch eine Zitterpartie wurde. Letztlich überstand man die Schlussoffensive der Liegauer schadlos und gewann am Ende sicher etwas schmeichelhaft mit 1:0. Was jedoch am meisten zählt, sind die eminent wichtigen drei Punkte im Kampf um den Ligaverbleib.

Aufstellung: O. Schmidt – Robel, Schkoda, Wuschansky, Lippitsch (65. R. Hausch) – Peschmann, T. Jursch (65. Schmole), O. Hausch, P. Schmidt (80. Winkler) – Pakoßnick, D. Jursch

 

Heimsieg durch Dreierpack von Pakoßnick

SV Sankt Marienstern – SG Großdrebnitz             3:0 (1:0)          21.05.2017

Für den SV St. Marienstern ging an diesem Sonntag die Mission Nichtabstieg in eine weitere Runde. Der Gegner hieß diesmal SG Großdrebnitz und konnte dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung vor heimischen Publikum verdient mit 3:0 besiegt werden. Als dreifacher Torschütze zeichnete sich hierbei Jakob Pakoßnick aus. In einer eher durchwachsenen Kreisligapartie kam die Heimelf besser aus den Startlöchern und erarbeitete sich so die ersten Chancen durch Falko Peschmann. Seinen Schuss aus spitzem Winkel in der 2. Min. parierte jedoch der Torhüter und sieben Min. später verzog er die Kugel nach gutem Zuspiel von Paul Lippitsch freistehend. Auch Pakoßnick verfehlte in der 17. Min. mit seinem Versuch das Gehäuse. Den anfänglichen Druck überstanden somit die Gäste schadlos und taten ab Mitte der 1. Hälfte selbst etwas für das eigene Angriffsspiel. Einen gefährlich getretenen Freistoß in der 24. Min. konnte der Mariensterner Keeper Oliver Schmidt gerade noch abwehren, beim Nachschuss hatten die Einheimischen dann sogar Glück, dass ein Drebnitzer das Leder aus vier Metern am Tor vorbeischob. Nach einem unnötigen Ballverlust in der Defensive kam nach 31 Min. ein Spieler der SGG frei zum Abschluss, schoss die Kugel jedoch über den Kasten. Fünf Min. danach mussten die Platzherren noch eine brenzlige Situation überstehen, als Mathias Wuschansky vor der Linie klären musste. Bis zur Pause bestimmte dann aber der SVM das Geschehen, doch Peschmann und David Jursch vergaben klarste Gelegenheiten. Zum sogenannten psychologisch wichtigen Zeitpunkt fiel schließlich der Führungstreffer (43.). Paul Schmidt tankte sich über links durch und bediente den in der Mitte lauernden Pakoßnick, welcher den Ball stark behauptete und flach zum 1:0 einschob.

Mit Beginn des zweiten Durchgangs schienen die Gedanken bei einigen Spielern noch in der Kabine zu sein, denn wenige Sekunden nach Wiederanpfiff des umsichtig leitenden Schiedsrichters Michael Hübner ging der Ball in der Defensive verloren. Ein Großdrebnitzer Stürmer schloss völlig blank stehend etwas zu überhastet ab und setzte die Pille so neben das Gehäuse. Die Mariensterner waren dadurch endgültig wachgerüttelt und dominierten fortan nach Belieben. Besonders die zwei agilen Sturmspitzen der Klosterkicker bescherten den Gästen viel Arbeit. In der 49. Min. schickte Pakoßnick mit einem wunderschönen Pass Jursch steil, dieser lief allein auf das Tor zu, doch der Hüter reagierte stark und verhinderte somit den zweiten Treffer. Mit einem Doppelschlag sorgte dann aber Pakoßnick für die Entscheidung. Nach schöner Vorarbeit von Oskar Hausch kam unsere Nummer 11 an das Streitobjekt, drehte sich in seiner unnachahmlichen Art noch um einen Gegenspieler und versenkte den Ball gekonnt (53.). Der an diesem Tag auffällig agierende Schmidt setzte in der 55. Min. zu einem Solo an, drang in den Strafraum ein und wurde dort unsanft von den Beinen geholt. Den anschließenden Elfmeter verwandelte Pakoßnick sicher zum 3:0. In der Folge hatten die Blau-Gelben eine Fülle an Chancen, um das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben. Nach einem Freistoß von Tobias Schkoda stieg Schmidt schön zum Kopfball hoch, setzte das Spielgerät allerdings nur ans Aluminium (66.). Der ständig nachsetzende Pakoßnick spitzelte in einen zu kurzen Pass der Drebnitzer Hintermannschaft, spielte zu Jursch, der den zu weit vor seinem Kasten stehenden TH überlupfen wollte, aber genau in dessen Arme schoss. Dass Jursch nach seiner langen Verletzungspause den alten Torriecher noch nicht wieder gefunden hat, zeigte er schließlich auch in der 82. Minute. Abermals von Pakoßnick stark in Szene gesetzt, lief er erneut allein auf den Torwart zu, spielte diesen sogar aus, traf jedoch anstatt das leere Tor nur den Pfosten.  Letzten Endes blieb es bei einem verdienten Heimsieg. Bereits am Vorabend das Männertags bestreiten die Mariensterner ihr nächstes Heimspiel. Gegner in dieser Nachholepartie ist um 18:30 Uhr der SV Liegau-Augustusbad.

Aufstellung: O. Schmidt – Robel, Schkoda, Wuschansky, Lippitsch – Peschmann, T. Jursch (88. Mattick), Hausch, P. Schmidt – Pakoßnick (85. Hübner), D. Jursch

 

Hoher Aufwand wird nicht belohnt

SV Aufbau Deutschbaselitz – SV Sankt Marienstern       1:0 (1:0)          14.05.2017

Am 22. Spieltag der Kreisliga kehrte die 1. Mannschaft des SV St. Marienstern vom starken Drittplatzierten Aufbau Deutschbaselitz mit einer unnötigen 0:1 Niederlage im Gepäck nach hause. Mehr Ballbesitz und die größere Anzahl an Chancen bedeuten im Fußball eben nicht immer, dass man auch als Sieger den Platz verlässt. Zu Beginn der Partie waren die Platzherren das spielbestimmende Team und die Gäste hatten, auch aufgrund einiger personeller Umstellungen im Vergleich zur Vorwoche, ein hartes Stück Arbeit zu leisten, um nicht in Rückstand zu geraten. Bereits in der 6. Min. kam ein Aufbaukicker frei im Sechzehner zum Schuss, doch Oliver Schmidt parierte glänzend. Spätestens nach einer Viertelstunde jedoch wurden die Panschwitzer gleichwertig und näherten sich dem Gehäuse von Rico Minkwitz, der aber bei einem Freistoß von Jakob Pakoßnick zur Stelle war (19.). Acht Min. später wurde der diesmal im Mittelfeld eingesetzte Matthias Robel über rechts geschickt, dessen scharfe Hereingabe verpasste Pakoßnick im Zentrum haarscharf mit der Stiefelspitze. Das 1:0 resultierte schließlich aus einem Standard. Bei einem harmlosen Schuss der Heimelf entschied Schiri Frank Lehmann statt auf Abstoß plötzlich auf Ecke. Diese wuchtete Franz Cech per sehenswertem Kopfball zur Führung in die Maschen. Marienstern, auf eine schnelle Antwort bedacht, hatte gleich nach dem Anstoß die Möglichkeit zum Ausgleich. Wieder ging Robel über rechts durch, diesmal verpasste allerdings David Jursch in der Mitte frei vor dem Tor. In einem sehenswerten Kreisligaspiel wogte das Geschehen fortan hin und her. Kurz vor der Pause hatte Pakoßnick das 1:1 auf dem Fuß, als er nach einem Fehler in der Aufbauabwehr allein auf Minkwitz zulief, dieser ihm aber mit einer starken Parade den Schneid abkaufte (43.).  Folglich ging es mit einem knappen Rückstand  in die Kabinen, womit also für den zweiten Durchgang noch alles offen war.

Mit dem Wiederanpfiff sah man Marienstern als das dominierende Team, mit gutem Zweikampfverhalten und stellenweise auch ansprechenden Spielzügen. In der 46. Min. kam Jursch nach einem Freistoßlupfer von Tobias Schkoda an die Kugel, brachte diese aber in Nahdistanz nicht richtig unter Kontrolle, wodurch Minkwitz in höchster Not klären konnte. Auch Paul Schmidt vermochte es mit seinem schönen Freistoß nach 55. Min. nicht, den Aufbaukeeper zu überwinden. Die Einheimischen wurden in der Folge mehr und mehr in der Defensive gebunden, blieben jedoch bei Kontern stets kreuzgefährlich. So in der 60. Min., als nach einem Steilpass ein Spieler plötzlich frei vor O. Schmidt stand, dieser aber im 1 gegen 1 der Sieger blieb. In der Folge berannten wieder die Gäste das Tor von Deutschbaselitz, ließen hierbei jedoch klarste Chancen liegen. In der 62. Min. spielte Pakoßnick einen mustergültigen Pass auf P. Schmidt, welcher in den Strafraum eindrang, aber anstatt aus 12 Metern selbst draufzuhauen, legte er das Leder noch mal quer, wo Jursch im Abseits stand. Mit einem genialen Zuspiel in der 66. Min. schickte P. Schmidt seinen Kollegen Pakoßnick auf und davon. Diesem, eigentlich bekannt für seine Kaltschnäuzigkeit vor des Gegners Gehäuse, versagten diesmal frei vor dem Tor die Nerven, denn er schob das Spielgerät um Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Drei Min. später wurde Robel im Sechzehner freigespielt, doch auch er knallte das Ding mutterseelenallein stehend aus acht Metern neben das Gehäuse. Auf der Gegenseite hatte in der 76. Min. Deutschbaselitz nach abermaligem Konter eine Doppelchance. Zunächst hielt jedoch O. Schmidt mit einem starken Reflex, und der Nachschuss landete an der Latte. Kulminationspunkt in diesem Match war dann sicherlich die 82. Min., als die Klosterkicker einen Freistoß zugesprochen bekamen. Schkoda spielte diesen kurz zu Stani Schmole, der direkt zurück und Schkoda hämmerte das Streitobjekt aus 23 Metern knallhart ins Netz. Der Ausgleich für Marienstern dachten alle im weiten Rund, sogar der oftmals überfordete Schiri Lehmann entschied auf Tor. Nur der Nachwuchsassistent an der Linie wollte eine Abseitsstellung erkannt haben. Lehmann revidierte daraufhin seine Entscheidung und gab den Treffer nicht! Die Panschwitzer steckten in der Folge keinesfalls auf, denn bereits in der 86. Min. stand Robel nach genauer Flanke von Paul Lippitsch abermals frei, schoss den Ball aber wieder neben den Kasten. Das sollte die letzte Möglichkeit der Blau-Gelben gewesen sein. Die Aufbauelf wurde zwar mit Mann und Maus berannt, selbst Torhüter Schmidt tauchte im gegnerischen Strafraum auf, doch all dies brachte nichts mehr ein. Die Deutschbaselitzer hätten sogar in der 4. Min. der Nachspielzeit alles klar machen müssen, spielten den Konter gegen eine völlig entblößte Panschwitzer Abwehr aber zu schlampig aus.  Falko Peschmann klärte hierbei für seinen noch im Mittelkreis befindlichen Tormann auf der Linie.

Fazit: Bei einem Spiel mit einer derartigen Fülle an Chancen am Ende mit leeren Händen die Heimreise antreten zu müssen, kann man nicht mehr als Pech bezeichnen, eher schon eigenes Unvermögen. So wird der Abstiegskampf von Woche zu Woche härter, weil in der derzeitigen prekären Lage nur Punkte zählen!

Aufstellung:O. Schmidt – Raab (76. Schmole), Neck, Schkoda, Lippitsch – Robel, D. Jursch, O. Hausch, P. Schmidt – Winkler, Pakoßnick (78. Peschmann)

 

 

Endlich wieder einen Sieg eingefahren

SV Sankt Marienstern – SV Grün/Weiß Schwepnitz      4:1 (3:0)       07.05.2017

Um nach dem beinahe schon letzten Strohhalm im Abstiegskampf zu greifen, war an diesem Sonntag ein Sieg gegen Schwepnitz Pflicht. Bei bestem Fußballwetter und einem vorzüglich präparierten Rasen ging es von Beginn der Partie an nur in eine Richtung, nämlich auf das Tor der Gäste. Die ersten guten Möglichkeiten vergaben noch David Jursch und Falko Peschmann (2., 6.). Doch bereits in der 13. Min. klingelte es. Nachdem zunächst ein Eckball von den Schwepnitzern geklärt wurde, kam Matthias Robel an den zweiten Ball, flankte in den Strafraum auf Jakob Pakoßnick, der das Leder clever behauptete und per Flachschuss zum 1:0 verwandelte. Keine 180 Sekunden später war es erneut Pakoßnick, welcher nach einem brillianten Zuspiel von Stani Schmole auf und davon ging, den Torwart ausspielte und seinen zweiten Treffer markierte. In der Folge blieb die Heimelf bissig und drängte somit auf eine frühe Entscheidung in diesem Spiel. Bereits in der 18. Min. hatte D. Jursch das dritte Tor auf dem Fuß, als er nach schöner Kopfballablage von Peschmann frei vor TH Frank Melz stand, aber über das Gehäuse schoss. Besser machte er es dann fünf Min. danach. Nach einem weiten Einwurf seines Bruders Thomas Jursch behauptete er die Kugel im Sechzehner gekonnt und sorgte per Linksschuss für das 3:0. Die Panschwitzer hielten den Druck auf den Gegner zu jeder Zeit hoch, sodass die Schwepnitzer kaum für Gefahr vor dem Kasten von Oliver Schmidt sorgen konnten. Einzig Peschmann prüfte seinen Keeper, als er nach einer Flanke der Grün/Weißen aufs eigene Tor köpfte. Auf der Gegenseite zeichnete sich Melz mit einer starken Parade bei einem Freistoß von Pakoßnick aus 28 Metern aus, indem er das Streitobjekt gerade noch über die Latte lenkte (30.). Die Panschwitzer verwalten nun das Spiel und somit gab es keine erwähnenswerten Chancen mehr bis zum Pausenpfiff.

Für den zweiten Durchgang nahm man sich in der Kabine vor, genau dort anzuknüpfen, wo man im ersten Abschnitt aufgehört hat. Durch starkes Pressing und steil gespielte Bälle in die Schnittstelle sollten weitere Möglichkeiten herausgespielt werden, um so den Sack endgültig zuzumachen. Nur zwei Min. nach Wiederanpfiff bot sich D. Jursch die Gelegenheit das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, als er nach einem genialen Pass von Oskar Hausch frei durchging, aber am glänzend reagierenden Melz scheiterte. Den Nachschuss setzte dann Robel neben das Tor. Auch Schmoles Versuch in der 54. Min. nach Flanke von Peschmann fand nicht den Weg ins Ziel. Für das 4:0 sorgte dann in der 57. Min. Alex Winkler per Schuss aus der Drehung ins linke untere Eck. Vorausgegangen war dem erneut ein weiter Einwurf von T. Jursch zu seinem Bruder, der auf Winkler ablegte. Gelegentlich sorgten nun auch die Gäste für etwas Gefahr, da die Gastgeber jetzt ihrem hohen Tempo in der ersten Stunde Tribut zollen mussten. Trotzdem war der Gegentreffer in der 65. Min. unnötig. Als Robel in der Abwehr den Ball vertändelte, kam ein Schwepnitzer zum Abschluss. Dessen Geschoss hielt zunächst Schmidt noch in Weltklassemanier. Beim zweiten Versuch von Schäfer war er allerdings machtlos. Durch den Gegentreffer waren die Einheimischen aber keineswegs geschockt. Ganz im Gegenteil, sie erarbeiteten sich weitere Riesenmöglichkeiten im Minutentakt und müssten bei besserer Chancenverwerung das Resultat weiter in die Höhe schrauben. Doch alle weiteren Versuche blieben erfolglos. Entweder scheiterte man am Querbalken (Winkler), am starken Gästekeeper ( D. Jursch, Peschmann, P. Schmidt), oder aber an den eigenen Nerven (Robel, Peschmann, D. Jursch). Alles in Allem war es aber ein sehr starker Auftritt der Mariensterner. Der Sieg war hochverdient und hätte bei konsequenterer Chancenausnutzung um einiges höher ausfallen müssen. Wichtig waren jedoch in erster Linie die drei Punkte, womit man den Anschluss an die Nichtabstiegszone herstellen konnte.

Aufstellung: O. Schmidt – Robel, Schkoda, Wuschansky, R. Hausch – Peschmann, T. Jursch (71. Raab), O. Hausch, Schmole (65. P. Schmidt) – Pakoßnick (41. Winkler), D. Jursch

 

Schmerzliche Niederlage im Derby

SG Nebelschütz – SV Sankt Marienstern   2:1 (0:0)          30.04.2017

In einem über weite Strecken ansehnlichen und stets spannenden sorbischen Duell verlor der SV St. Marienstern vor 95 Zuschauern in Nebelschütz trotz Führung mit 2:1. Beide Teams belauerten sich zum Anfang der Partie, sodass erste Möglichkeiten nur durch Standardsituationen zustande kamen. In der 8. Min. köpfte Paulick nach einer Ecke über das Gehäuse, auf der Gegenseite kam Mathias Wuschansky bei einem von Oskar Hausch getretenem Eckstoß vier Meter vor dem Tor an den Ball, jagte die Kugel aber aus spitzem Winkel in die Wolken (15.). In der Folge hatte die Heimelf etwas mehr vom Spiel, jedoch Zeller, Hommel und Rehor hatten ihr Visier zu ungenau justiert. In den letzten Minuten vor der Pause übernahmen dann die Gäste die Regie auf dem Platz. Besonders der jüngste Spieler in Reihen der Panschwitzer, O. Hausch, zerrte immer wieder an den Ketten. Nach einem super Sololauf an vier Nebelschützern vorbei, landete sein Schuss von der Strafraumgrenze allerdings in den Armen von Hahn. Beinahe mit dem Halbzeitpfiff verpasste Thomas Jursch eine Hereingabe von Richard Hausch am 5-Meter-Raum denkbar knapp. Somit ging es torlos in die Kabinen.

Die zweiten 45 Minuten hatten dann alles, was ein Derby ausmacht. Rassige Zweikämpfe und Torchancen auf beiden Seiten. Die erste Möglichkeit hatte in der 47. Min. die SGN, als Rehor nach einem Eckball frei zum Schuss kam, doch Oliver Schmidt glänzend parierte. Danach folgte die stärkste Phase der Gäste. In der 49. Min. flankte Alex Winkler in den Strafraum auf T. Jursch, der den Ball geschickt auf O. Hausch ablegte, welcher mit einem genau getimten Schuss aus 17 Metern Hahn im Nebelschützer Kasten keine Abwehrchance ließ. Die Mariensterner verpassten es aber wie so oft in dieser Saison nachzulegen. So hatte Jeffrey Raab nur fünf Minuten nach der Führung das 2:0 auf dem Stiefel, konnte jedoch völlig freistehend aus 12 Metern den gegnerischen Torwart nicht überwinden. Auch Jakob Pakoßnick verfehlte das Ziel knapp (56.). Mit der Einwechslung von Koreng bewies das Nebelschützer Trainergespann Panitz/Krautschick ein goldenes Händchen, denn mit ihm kam die Wende in diesem Match. Mit der ersten Ballberührung, wenige Sekunden nachdem er den Platz betrat, erzielte er in der 67. Min. den Ausgleich auf Vorlage von Lehnart. Diese beiden Protagonisten waren es schließlich auch, welche in der 83. Min. für die Entscheidung sorgten. Nach eigenem Einwurf wurde der Ball in Reihen der Mariensterner zu leicht hergeschenkt, wodurch Koreng über rechts durchkam, den in der Mitte stehenden Lehnart bediente und dieser verwandelte abgezockt zum Endstand von 2:1. Alles Anrennen der Gäste in der verbleibenden Spielzeit brachten nichts mehr ein, sodass man erneut eine äußerst schmerzliche Niederlage quittieren musste.                                                                                                                                          

Aufstellung: O. Schmidt – Robel, Schkoda, Wuschansky, R. Hausch – Peschmann (19. Raab), O. Hausch, T. Jursch, P. Schmidt (88. Lippitsch) – Winkler (69. D. Jursch), Pakoßnick

Viel Pech beim Abschluss

Arnsdorfer FV – SV Sankt Marienstern      0:0 (0:0)          22.04.2017

Zur nächsten richtungsweisenden Partie reiste die 1. Mannschaft des SV St. Marienstern zu den lediglich zwei Plätze besser positionierten Arnsdorfern. In der derzeitigen Situation der Panschwitzer zählen einzig und allein Siege. Leider reichte es am Ende nur zu einem torlosen Unentschieden, obwohl man über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft war. Aus einer sicheren Defensive heraus kreierte das Auswärtsteam gefällige Vorstöße. So bereits in der 4. Minute, als sich Alex Winkler stark durchsetzte und am Sechzehner quer zu Oskar Hausch passte, dessen Schuss der Arnsdorfer Schlussmann aber unter sich begraben konnte. Wiederum war es Winkler, der nach 22 Min. mit einem gekonnten Zuspiel Paul Schmidt bediente, der allerdings in aussichtsreicher Position im letzten Moment geblockt wurde. Der SVM hielt den Druck weiter hoch und so hatte die Arnsdorfer Hintermannschaft alle Hände voll zu tun. In der 26. Min. hatten die meisten Mariensterner schon den Torschrei auf den Lippen. Jakob Pakoßnick servierte den Ball mustergültig in den Lauf von Thomas Jursch, welcher im Strafraum noch einen Gegner austanzte, bei seinem Schuss aus der Drehung jedoch am Innenpfosten scheiterte. Kurz danach war es Pakoßnick, der bei einem Eckball die Kugel knapp am Tor vorbeisetzte. In der 35. Min. erhielten die Gäste einen Freistoß ca. 18 Meter vor dem Gehäuse zugesprochen. Pakoßnick legte sich den Ball zurecht und zirkelte ihn schön über die Mauer. Leider stehen die Klosterkicker in dieser Saison nicht gerade mit Fortuna im Bunde, denn das Leder krachte erneut nur ans Aluminium. Mehr als einige Distanzschüsse hatte die Heimelf im ersten Durchgang nicht vorzuweisen, die entweder das Ziel verfehlten, oder aber in den Händen von Torhüter Oliver Schmidt landeten.

Auch nach dem Pausentee waren die Mariensterner das tonangebende Team, doch herausgespielte Chancen blieben Mangelware. In der 52. Min. fasste sich, der nach langer Verletzungspause erstmals wieder eingesetzte, Richard Hausch ein Herz und probierte es aus 20 Metern. Seinen Schuss klärte ein Abwehrspieler für seinen Keeper per Kopf zur Ecke, die nichts einbrachte. Beiden Mannschaften war es in dieser Phase anzumerken, dass man unbedingt Fehler vermeiden wollte, um nicht in Rückstand zu geraten. So fand das Spielgeschehen zumeist zwischen den Strafräumen statt. Zehn Minuten vor Abpfiff des umsichtig agierenden Schiedsrichters Maik Ruprecht,  gab es dann doch noch verheißungsvolle Gelegenheiten auf beiden Seiten. Bei einem scharfen Hinterhaltsschuss musste sich Schmidt im Kasten ganz lang machen, um den Ball über den Querbalken zu lenken (81.). Bei der anschließenden Ecke kam ein Arnsdorfer an der Strafraumkante zum Schuss, der Ball ging dabei knapp übers Gebälk. Nach fünfmonatiger Verletzungspause kam auch der Mariensterner Goalgetter David Jursch zu einem Kurzeinsatz und hätte in der 84. Min. beinahe die Partie entschieden. Nach präziser Flanke von Winkler nahm Jursch den Ball 7 Meter vor dem Tor direkt aus der Luft und schoss ihn platziert in die rechte untere Ecke. Mit einem Wahnsinnsreflex machte aber der Arnsdorfer Hüter die letzte Chance in diesem Spiel zunichte.

Fazit: Im Vergleich zu den vorangegangen Spielen, war bei der Mariensterner Mannschaft ein deutlicher Aufwärtstrend zu verzeichnen. Diesen gilt es nun am nächsten Sonntag fortzusetzen, wenn es zum sorbischen Derby nach Nebelschütz geht. Erfreulicherweise beginnt sich nun auch das Lazarett in Reihen des SVM etwas zu lichten, da mit den beiden Langzeitverletzten Richard Hausch und David Jursch wieder zwei eminent wichtige Spieler zur Verfügung stehen.

Aufstellung: O. Schmidt – Robel, Neck, Schkoda, R. Hausch – Peschmann (89. Zschornack), O. Hausch, T. Jursch, P. Schmidt – Winkler, Pakoßnick (79. D. Jursch)

 

Erneuter Dämpfer im Abstiegskampf

SV Sankt Marienstern – Hermsdorfer SV              1:2 (1:0)          09.04.2017

Zum Duell zweier direkter Konkurrenten um den Abstieg empfing der SV St. Marienstern vor heimischen Publikum den Hermsdorfer SV. Das Ziel vor der Partie lautete, mit einem Sieg Anschluß an die Mittelfeldränge zu erreichen. Aber auch für die Gäste stand viel auf dem Spiel, da man mit einem Auswärtsdreier die Panschwitzer überholen konnte. Beide Teams begannen sehr zurückhaltend, sodass in der Anfangsviertelstunde keine nennenswerten Aktionen zu verzeichnen waren. Mit dem ersten gefälligen Angriff erzielte die Heimelf in der 16. Min. jedoch das 1:0. Nach einer schönen Kombination auf der linken Seite über die Stationen Stani Schmole und Matthias Robel gelangte das Leder zu Jakob Pakoßnick, der zunächst einen Gegner ausspielte und letztlich auch dem Torhüter mit einem platzierten Flachschuss keine Abwehrchance ließ. Leider musste der Torschütze kurze Zeit später verletzungsbedingt den Platz verlassen, wodurch ein merklicher Bruch im Offensivspiel der Mariensterner enstand. In der Folge fand das Spiel größtenteils im Mittelfeld statt, dennoch hatten beide Seiten einige Möglichkeiten. Die größte Chance zum Ausgleich vergaben die Gäste in der 26. Minute, als nach einer Flanke von rechts ein Spieler frei aus 7 Metern zum Abschluss kam, aber der Panschwitzer Keeper Oliver Schmidt den Ball parierte. Kurz vor dem Seitenwechsel musste eigentlich das zweite Tor für die Heimelf fallen, doch bei dem Überzahlangriff von Falko Peschmann und Robel kam dessen Zuspiel in die Mitte zu ungenau, wodurch der letzte Mann des HSV in höchster Not klären konnte.

Für die zweite Hälfte hatte man sich vorgenommen, weiter konzentriert in der Defensive zu arbeiten, und so dem Gegner keine Chancen zuzulassen. Das Gegenteil aber war der Fall. Bereits in der 47. Min. hatten die Gäste eine sogenannte Hundertprozentige, als ein Spieler freistehend in zentraler Position die Kugel an die Lattenoberkante jagte. Nur drei Min. später fiel der Ausgleich. Erneut setzten sich die Hermsdorfer geschickt über rechts durch, die Hereingabe kam zu einem mutterseelenallein stehenden Spieler am zweiten Pfosten. Dessen Schuss wehrte Schmidt noch glänzend ab, doch beim Nachschuss von Philipp Henker aus vier Metern war er machtlos. Nach einer Stunde Spielzeit tauchten auch die Einheimischen wieder einmal vor dem gegenerischen Tor auf. Im Anschluss an eine Ecke scheiterten aber sowohl Thomas Jursch, als auch Peschmann aus Nahdistanz an der vielbeinigen Gästeabwehr, und in der 61. Min. konnte Tobias Schkoda nach schönem Sololauf den Hermsdorfer Torhüter nicht überwinden. Als in der 73. Min. die Hintermannschaft des SVM zu weit aufgerückt war, nutzten dies die Randdresdener mit einem lupenreinen Konter zur Führung durch Rico Noack aus. In der verbleibenden Zeit bauten die Mariensterner konditionell erschreckend stark ab und spielerisch war es in den letzten 15 Minuten beinahe schon ein Offenbarungseid. Demzufolge sorgten nur Einzelaktionen für etwas Gefahr. Peschmanns Versuch im Strafraum wurde jedoch im letzten Moment geblockt (76.), und ein Gewaltschuss von Schkoda in der 80. Min. zischte um Haaresbreite am Dreiangel vorbei. Obwohl die Heimelf bis zur letzten Sekunde kämpfte, brachte alles weitere Aufbäumen nichts mehr ein. Folglich blieb es bei dieser enttäuschenden Heimniederlage.

Aufstellung: O. Schmidt – Czapik (80. Hübner), Raab, Schkoda, Schmole (65. Neck) – Robel, Wuschansky, Jursch, P. Schmidt – Pakoßnick (24. Winkler), Peschmann

 

Mit einer Rumpfelf auswärts nichts zu holen

 

SC 1911 Großröhrsdorf 2. – SV Sankt Marienstern                      4:0 (2:0)          25.03.2017

Mit dem beinahe allerletzten Aufgebot reisten die Mariensterner Kicker zur zweiten Mannschaft von Großröhsdorf. Aufgrund der langen Verletztenliste, Arbeit und Weiterbildung standen Spielertrainer Tobias Schkoda an diesem Samstag gerade einmal 11 einsatzfähige Akteure, darunter auch einige aus der Reserve, zur Verfügung. Trotzdem wollte man zumindest einen Punkt aus der Fremde mitnehmen. Dieser Plan wurde allerdings bereits nach 6 Min. über den Haufen geworfen. Nach einem kapitalen Abwehrschnitzer in der Panschwitzer Defensive schaltete der Großröhsdorfer Hans-Jürgen Eckart am schnellsten, lief allein auf Oliver Schmidt zu und verwandelte sicher zum 1:0. Der frühe Rückstand verunsicherte die Gäste sichtlich und die Bandstädter übernahmen nachfolgend das Spielgeschehen. Mit sicherem Aufbauspiel aus der Abwehr, immer wieder eingeleitet durch Routinier Mario Gräulich, erarbeitete sich der SC 1911 Chance um Chance. Zunächst konnten die Panschwitzer mit viel Einsatz einen weiteren Treffer verhindern. Später hatten sie dann etwas Glück, als die Großröhrsdorfer Angreifer bei zwei Toren knapp im Abseits standen (23., 31.). Das Spiel der Gäste bestand fast nur aus Einzelaktionen, die zu einigen sporadischen Möglichkeiten führten. Doch die Distanzschüsse von Jakob Pakoßnick (28.) und Oskar Hausch (34.) stellten den einheimischen Schlussmann vor keine allzu große Aufgaben. Kurz vor der Pause (43.) erhöhte die Heimelf mit einer schönen Kombination auf 2:0. Tommy Bank erlief sich einen langen Ball auf der linken Seite, seine maßgeschneiderte Flanke erreichte vor dem Tor Eckart, der ohne große Bedrängnis einköpfte.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit nahm Trainer Schkoda eine taktische Änderung vor, indem er von Libero auf Viererkette umstellte. Dadurch stand man in der Hintermannschaft sicherer und konnte auch nach vorne mehr Akzente setzen, wodurch sich das Match ausgeglichener gestaltete. Gage hatte nun viel weniger Platz und versuchte es, durch Standards zum Erfolg zu kommen. So z.B. in der 55. Min. bei einem Kopfball nach einer Ecke, den Matthias Robel gerade noch vor der Linie klärte. Drei Min. später schlug es dann doch ein. Nach einer erneuten Ecke fühlte sich am 5-Meter-Raum niemand für Bank verantwortlich, welcher in aller Ruhe zum 3:0 einnicken konnte. Noch krasser gestaltete sich schließlich der Gegentreffer zum 4:0. Bei einem Freistoß aus dem Halbfeld vor das Gehäuse von Schmidt reagierte kein Gästespieler und so kam mit Robert Ignatzy der kleinste Mann auf dem Platz zu einem Kopfballtor. Hoch anrechnen muss man den Mariensterner in dieser Phase allerdings, dass sie die Köpfe nicht hängen ließen. Ungeachtet des hohen Rückstands kämpften sie weiter und waren in der Folge sogar das leicht bessere Team. Zu einem Ehrentreffer sollte es indes nicht mehr reichen. Den Schuss von Hausch in der 73. Min. klärte der Torhüter im Nachfassen. In der 80. Min. zappelte die Kugel doch noch im Netz, aber der vermeintliche Torschütze Enrico Schulz nahm den Pass von Pakoßnick im Vorwärtsgang mit der Hand mit, sodass Schiri Bernd Schneider den Treffer richtigerweise nicht anerkannte.

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an die Spieler der zweiten Mannschaft, die sich bereit erklärt haben bei der Ersten auszuhelfen, obwohl sie zur gleichen Zeit selber ein Punktspiel zu bestreiten hatten.

Aufstellung: Schmidt – Robel, Schkoda, Jursch, Böhmak – F. Peschmann, Hausch, Pakoßnick, T. Peschmann – Schulz, Scapan


 

 

Vermeidbare Heimniederlage

SV Sankt-Marienstern – SG Frankenthal               1:2 (0:1)          05.03.2017

Zum Rückrundenauftakt der Kreisligasaison 2016/17 empfing die 1. Mannschaft des SV St. Marienstern vor heimischen Publikum als Tabellenachter die nur einen Platz höher positionierte SG Frankenthal. Aufgrund des lang anhaltenden Winters war eine zufriedenstellende Vorbereitung auf die 2. Halbserie kaum möglich. Auch die geplanten Testspiele fielen den Wetterbedingungen zum Opfer. Folglich konnte man vor  Anpfiff der Partie keine aussagekräftige Prognose zum Leistungsstand der Mariensterner Kicker abgeben. Spielertrainer Tobias Schkoda musste sein Team zudem auf mehreren Positionen umbauen, da ihm einige Leistungsträger nicht zur Verfügung standen. Die Anfangsminuten gehörten dennoch den Einheimischen, doch die Versuche von Jakob Pakoßnick (7.) und Thomas Jursch (9.) stellten für den Frankenthaler Keeper keine allzu große Gefahr dar. Mit ihrem ersten Angriff gingen die Gäste in der 12. Min. in Führung. Nach einem Fehler auf der linken Panschwitzer Defensivseite kam Karsten Richter an den Ball, dessen scharfe Hereingabe brauchte in der Mitte Lukas Gries nur noch einzunicken. Mit diesem Gegentor war die Verunsicherung in Reihen der Klosterkicker deutlich spürbar. Zu viele Unkonzentriertheiten im Spielaufbau und daraus resultierende leichte Ballverluste, machten es fortan den Gästen einfach, sich Chancen zu erarbeiten. In dieser Phase war es TH Oliver Schmidt zu verdanken, dass es nur 0:1 stand. Ab der 30. Min. entwickelte sich das Spiel dann zunehmend ausgeglichener, und auch die Heimelf kam zu guten Gelegenheiten. Nach schöner Einzelleistung verzog Pakoßnick in der 31. Min. ganz knapp und kurz danach fuhren die Mariensterner einen astreinen Konter. Falko Peschmann eroberte sich im Mittelfeld die Kugel und schickte Pakoßnick steil in die Spitze. Sein Schuß aus 15 Metern strich allerdings haarscharf am langen Pfosten vorbei. Die größte Möglichkeit zum Ausgleich vergab in der 39. allerdings Damian Pötschke. Nach einem krassen Torwartfehler kam Pakoßnick an den Ball , spielte einen Pass auf Pötschke, welcher das Leder aus Nadistanz am Kasten vorbeischlenzte. Kurz vor dem Pausentee bewies Keeper Schmidt noch einmal sein Können, als er per Fußabwehr einen frei vor ihm auftauchenden Frankenthaler den Schneid abkaufte.

Die zweiten 45 Minuten begannen furios mit Chancen im Minutentakt auf beiden Seiten. In der 47. Min. scheiterte Pakoßnick nach Zuspiel von Jursch freistehend am Torwart.  Nur eine Min. danach gelang der SGF das 0:2. Richters Bogenlampe aus 20 Metern senkte sich dabei unglücklich über dem machtlosen Schmidt ins Tor. Die Heimmannschaft war davon jedoch keineswegs geschockt, und erzielte postwendend den Anschlußtreffer (49.). Nach einer zu kurz geklärten Ecke spielte Matthias Robel einen genauen Pass zu Pakoßnick, der das runde Leder aus 14 Metern humorlos unter die Latte hämmerte. Nach einem sehenswerten Spielzug in der 53. Min. hatten die Fans bereits den Torschrei auf den Lippen. Pakoßnick schickte Pötschke über die rechte Seite, dessen Flanke erreichte in der Mitte den völlig blank stehenden Peschmann, welcher die Kugel leider über das Gehäuse setzte. Im Gegenzug war es wieder der Gast aus Frankenthal, der mit einem Schuß an den Querbalken auf sich aufmerksam machte. In der Folge hatte die Heimelf klare Spiel- und Feldvorteile. Nach 58 Min. konnte Pakoßnick im Strafraum den Ball stark behaupten, vernaschte noch zwei Gegner, scheiterte jedoch mit seinem Schuß aus der Drehung am Torhüter. Der vermeintliche Ausgleichstreffer fiel dann in der 66. Min. doch noch. Einen Freistoß von der Mittellinie durch Schkoda konnte der oft unsicher wirkende Gästehüter nicht festhalten, und so fiel der Ball genau vor die Beine von Kevin Kuschel, der ihn sicher einschob. Allerdings hatte Schiedsrichterin Anne Lehmann etwas dagegen, denn sie entschied ohne ersichtlichen Grund auf Torwartbehinderung. Im weiteren Verlauf der Partie ließen bei den Panschwitzer Spielern merklich die Kräfte nach, dennoch wollte man, immer wieder angetrieben von Mathias Wuschansky, unbedingt das 2:2 erzwingen. Bis zur letzten Sekunde wurde aufopferungsvoll gefightet, allein Zählbares sollte nicht mehr herausspringen.

Aufstellung: O. Schmidt – Robel (88. Koreng), Schkoda, Wuschansky, Czapik – Neck, Hausch, Jursch, P. Schmidt (35. Pötschke) – Pakoßnick (61. Kuschel), Peschmann


 

Bittere Niederlage aufgrund schlechter Chancenverwertung

SV Sankt Marienstern – SV Haselbachtal              1:2 (0:1)          20.11.2016

Zum Abschluss der 1. Halbserie der Kreisliga Staffel 3 empfing der SV St. Marienstern den unmittelbaren Tabellennachbarn aus dem Haselbachtal. Vor 55 Zahlenden bestimmten die Hausherren von Beginn an das Tempo und diktierten das Geschehen auf dem Hartplatz in der ersten halben Stunde beinahe nach Belieben. Nach einem schönen Spielzug über die Stationen P. Schmidt und Pakoßnick kam Peschmann in der 2. Min. aus 14 Metern frei zum Abschluss, doch sein Schuss strich über den Kasten. Die Panschwitzer blieben weiter am Drücker und O. Hausch prüfte mit zwei Distanzschüssen den gegnerischen Torwart (9., 19.). Nach einem schnell ausgeführten Einwurf auf Bilk in der 22. Min., behauptete dieser im Strafraum den Ball und sah den völlig frei stehenden Pakoßnick. Der brachte jedoch das Kunststück fertig, die Kugel aus 6 Metern am Tor vorbeizuschieben. Nur eine Min. später verlängerte Peschmann eine Flanke per Kopf in den Lauf von Pakoßnick, welcher allein auf den Torhüter zulief. Etwas zu unkonzentriert legte er sich das Leder zu weit vor, sodass der Keeper klären konnte. In der 28. Min. war es wiederum Pakoßnick, der die ganze Hintermannschaft der Haselbachtaler beschäftigte, doch sein Torschuss wurde im letzten Moment geblockt. Die Gäste waren in der Defensive stark eingebunden und versuchten mit Kontern zum Erfolg zu kommen, was ihnen nach 29 Min. fast gelang. O. Schmidt konnte aber per Fußabwehr einen Gegentreffer verhindern.  In der 31. Min. setzte sich Kapitän Bilk gekonnt auf der rechten Seite durch, seine scharfe Hereingabe verfehlte Schmole am zweiten Pfosten nur um wenige Zentimeter. Auch drei Min. danach hatten die Zuschauer bereits den Torschrei auf den Lippen, als Peschmann von Raab bedient wurde, dieser aber das Leder frei vor dem Hüter über das Gehäuse löffelte. Fünf Min. vor der Pause stand plötzlich Schmole nach Einwurf und Kopfballablage völlig blank, schob den Ball aber aus 5 Metern am Tor vorbei. Eine alte Fußballfloskel lautet bekanntlich: Wer vorne die Dinger nicht reinmacht, wird hinten dafür bestraft! So kam es dann schließlich auch. Nach einem weiten Befreiungsschlag des SVH waren sich T. Jursch und Wuschansky uneinig , wer die Situation klären sollte, dadurch kam ein Haselbachtaler Angreifer an das Spielgerät. Seinen Schuss konnte Schmidt zunächst noch entschärfen, beim Nachschuss von Frenzel war er allerdings machtlos. Statt mit einer deutlichen Führung, ging es also mit einem 0:1-Rückstand in die Kabine.

In der Halbzeitpause war man sich ziemlich sicher, dass das Spiel noch gedreht wird. Und bereits in der 52. Min. fiel der Ausgleich. Nach Pass von Bilk behauptete Pakoßnick im 16-er den Ball und sein anschließender Schuss aus der Drehung schlug im kurzen Eck ein. Unverständlicherweise hörten die Mariensterner nun auf, weiter aggressiv anzugreifen. Eigene Vorstöße verpufften meist schon im Ansatz und durch mangelnde Konzentration und viele leichte Fehler brachte man die Gäste wieder zurück in die Partie. Nach einer weiten Flanke, kam Schaaf an den Ball, doch Schmidt blieb im 1 gegen 1 der Sieger (60.). In der 81. Min. war es wieder Schaaf, der mutterseelenallein im Strafraum auftauchte, diesmal aber, nach Meinung des Schiedsrichters, unfair von Schmidt gestoppt wurde, was gleichzeitig Elfmeter bedeutete. Diesen verwandelte Rauprich sicher zum 1:2. In den letzten Minuten stemmten sich die Blau-Gelben noch einmal gegen die drohende Niederlage. Einen Freistoß aus 20 Metern von Bilk in der 84. Min. entschärfte der Gästehüter mit Unterstützung der Latte, Schmole verpasste eine Flanke haarscharf per Kopf und auch Schkoda gelang in aussichtsreicher Position kein Treffer, da bei seinem Schuss ein Abwehrbein im Wege stand. So blieb es letztendlich bei dieser deprimierenden, weil total unnötigen Heimniederlage.

Aufstellung: O. Schmidt – Raab, Wuschansky, T. Jursch, Lippitsch – P. Schmidt, O. Hausch, Bilk, Schmole – Pakoßnick (65. T. Schkoda), Peschmann

 

Überraschung gegen den Tabellenführer blieb aus

SG Großnaundorf – SV Sankt Marienstern                       3:0 (2:0)          13.11.2016

Zum erwartet schweren Auswärtsduell trat die 1. Mariensterner Mannschaft beim Spitzenreiter der Kreisliga in Großnaundorf an und musste sich letztlich deutlich mit 0:3 geschlagen geben. Die Gastgeber waren vom Anpfiff weg das bessere Team und kamen mit den schlechten Platzverhältnissen (teilweise knüppelhart gefrorener Boden) besser zurecht. Obwohl sich die Panschwitzer für diese Partie einiges vorgenommen hatten, lagen sie bereits nach zwölf Min. mit zwei Toren im Hintertreffen. Nach einem umstrittenen Einwurf für die Hausherren schaltete Christopher Kuckelt am schnellsten und nagelte den Ball aus Nahdistanz zur Führung unter die Latte (7.). Nur fünf Min. später klingelte es erneut. Einen weit geschlagenen Diagonalpass erlief sich der pfeilschnelle Maik Fließbach, spielte noch Matthias Robel aus und ließ bei seinem platzierten Flachschuss ins kurze Eck auch Oliver Schmidt im Kasten keine Chance. Besonders der Kapitän der Großnaundorfer Oliver Ott und der überall zu findende Kuckelt trieben ihre Mannschaft immer wieder nach vorne. Ebenso das starke Pressing und schnelle Umkehrspiel brachten die Gäste ständig aus dem Rhythmus, sodass kein ordentlicher Spielaufbau in den Reihen der Klosterkicker zustande kam. In der 18. Min. hatten die Naundorfer die nächste dicke Gelegenheit. Ein Distanzschuss klatschte zunächst an den Pfosten, der abprallende Ball gelangte genau zu Fließbach, doch Schmidt verhinderte mit einer spektakulären Parade ein weiteres Gegentor. Nach zirka einer halben Stunde konnte sich dann der SVM vom permanenten Druck des Ligaprimus etwas befreien und kreierte erste eigene zaghafte Möglichkeiten. Die größte Chance vergab Jakob Pakoßnick nach schönem Doppelpass mit David Jursch, als er frei vor dem gegnerischen Hüter das Leder am Tor vorbei schob (34.). Da die jeweiligen Abwehrreihen gut standen, probierten es nun beide Teams mit Fernschüssen, die aber keinen Erfolg einbrachten. Somit ging es mit einer komfortablen Führung für die Hausherren in die Kabine.

Wie bereits im ersten Durchgang, startete die SGG auch im zweiten Abschnitt furios. In der 47. Min. wurde erneut der wieselflinke Fließbach bedient, aber TH Schmidt blieb im 1 gegen 1 der Sieger. Nach 55 Min. konnte sich Christian Bilk einmal im Mittelfeld durchsetzen. Mit seinem Schuss hatte der Torwart leichte Probleme , da er den Ball erst im Nachfassen unter Kontrolle brachte. Eine unglückliche Situation bescherte den Gästen den dritten Gegentreffer in der 61. Minute. Ein zu kurz geklärter Freistoß landete an der Strafraumkante bei Kuckelt, der aus 17 Metern direkt abzog. Sein Geschoss wurde von Jeffrey Raab derart abgefälscht, dass der Ball unerreichbar für Schmidt zum 3:0 einschlug. Die Grünhemden wollten das Ergebnis nun noch weiter in die Höhe schrauben, aber die Mariensterner wehrten sich nach Kräften. Besonders Kuckelt und Fließbach bekamen sie jedoch nie richtig in den Griff. So auch in der 65. Min., als die SGG wieder einen ihrer überfallartigen Angriffe über links spielte. Eine scharfe und flache Hereingabe erreichte in der Mitte Fließbach, der per Direktabnahme zu genau zielte und nur den Pfosten traf.  Auch die Panschwitzer waren in dieser Phase gewillt, ein Tor zu erzielen. Nach einem gelungenen Spielzug auf der rechten Seite, flankte Robel in den Sechzehner, doch Keeper Mai konnte im letzten Moment vor dem einköpfbereiten Stani Schmole klären. In der 71. Min. ließ Fließbach noch einen weiteren sogenannten “Riesen” aus, als er frei vorm Tor an Schmidt scheiterte. Die letzten 20 Minuten plätscherte dann nur noch vor sich hin. Einzig erwähnenswert sei hier noch eine völlig unnötige gelb/rote Karte für Robel kurz vor Schluss, womit er in der letzten Hinrundenpartie gegen Haselbachtal zum Zuschauen verdammt ist.

Fazit: Der Tabellenführer war den Gästen an diesem Tag taktisch und technisch einen Tick voraus und gewann, auch in dieser Höhe, vollkommen verdient. Aufgrund der starken kämpferischen Leistung können die Mariensterner trotzdem erhobenen Hauptes aus dieser Begegnung gehen.

Aufstellung: O. Schmidt – Robel, Raab, T. Jursch, Lippitsch – Schmole, Hausch, Bilk, P. Schmidt (60. Vacek) – Pakoßnick, D. Jursch (46. Pötschke)

 

Mit K(r)ampf zum Sieg

SV Sankt Marienstern – SG Oßling/Skaska                       2:0 (1:0)          06.11.2016

Am 11. Spieltag der Kreisliga empfing die 1. Mannschaft des SV St. Marienstern den drittletzten der Tabelle aus Oßling. Vor dem Spiel gab Trainer Tobias Schkoda ein klares Ziel aus: “Heute zählt nur ein Sieg”. Dementsprechend begannen die Hausherren auch gleich wie die Feuerwehr. Bereits nach 20 Sekunden spielte Paul Schmidt einen Ball scharf und flach vor das Gästegehäuse, wo Falko Peschmann im letzten Moment am Einschuss gehindert wurde. Nach 7 Min. war es wiederum Schmidt, der mit einem klasse Solo über die linke Seite gleich drei Gegner vernaschte, jedoch beim Versuch den vierten auszuspielen im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Elfer verwandelte Christian Bilk gewohnt sicher zum 1:0. Nur eine Min. später hätte Bilk bereits auf 2:0 stellen müssen, traf aber die Kugel nach einem Freistoß von Oskar Hausch und anschließender Kopfballablage von Stani Schmole völlig blank vor dem Kasten nicht richtig. In der 26. Min. traten die Oßlinger das erste Mal vor dem Tor von Oliver Schmidt in Erscheinung. Der Freistoß von Ali Eldor aus 18 Metern ging aber einen Meter vorbei.  Fortan versuchten die erwartungsgemäß sehr defensiv eingestellten Gäste, durch Konter für Gefahr zu sorgen. So z.B. in der 36. Minute. Einen lang geschlagenen Ball erlief sich Martin Tamke und lupfte das Leder über den herausgeeilten Schmidt, doch sein Abschluss war letztlich zu ungenau. In der Folge spielten nur noch die Hausherren, standen allerdings bei zwei Pfostentreffern von Peschmann in der 39. und 44. Min. nicht gerade mit Fortuna im Bunde. Auch der Versuch von Paul Lippitsch kurz vor dem Pausenpfiff verfehlte das Ziel nur haarscharf.

Anstatt im zweiten Durchgang mit einem weiteren Treffer für eine Vorentscheidung zu sorgen, versteckten sich die Mariensterner unverständlicherweise, wirkten verkrampft und machten somit die Skaskaer stark. In der 57. Min. krachte ein Geschoss aus 16 Metern an das Lattenkreuz, nachdem die Heimelf den Ball nicht ordentlich klären konnte. Aus einem schlecht ausgeführten Eckball der Panschwitzer entwickelte sich in der 63. Min. ein Konter für die Gäste. Der in der letzten Saison noch für den SVM aktive Marcel Reim lief allein auf Keeper Schmidt zu, sein Schuss aus 14 Metern ging zum Leidwesen der SGO ganz knapp über das Gebälk. In dieser Phase hatten die Einheimischen wirklich Glück, dass sie nicht den Ausgleich kassierten, denn ein Distanzschuss von Vincent Zschorlich rasierte die Lattenoberkante (69.).  Kapitän Bilk rüttelte nun seine Mannen noch einmal richtig wach, und das Geschehen drehte sich wieder zu Gunsten des Heimteams. In der 71. Min. bediente er mit einem Zuckerpass David Jursch, welcher von der Mittellinie startend noch zwei Gegner düpierte, aber die Kugel am Tor vorbeischob. Nur drei Min. später setzte sich Jakob Pakoßnick gekonnt über links durch und schoss aus spitzem Winkel aufs Tor. Der Hüter der Oßlinger konnte das Streitobjekt nicht richtig festhalten und Pakoßnick stocherte den Ball über die Linie zum vermeintlichen 2:0. Doch Schiri Lehmann pfiff hier Torwartbehinderung. Warum er das tat, bleibt wohl einzig und allein sein Geheimnis. In der 77. Min. fiel dann doch der erlösende zweite Treffer. Hausch schickte mit einem schönen Pass Peschmann über die rechte Seite. Dessen Hereingabe erreichte in der Mitte D. Jursch, welcher per Kopf das 2:0 erzielte. Vier Min. vor Schluss tankte sich Bilk noch einmal über rechts durch und flankte punktgenau auf Schmidt am langen Pfosten. Dieser köpfte unglücklicherweise Jursch an, der somit den dritten Treffer verhinderte.

Fazit: Unter dem Strich muss man dieses Spiel wohl unter die Rubrik “Arbeitssieg” einordnen. Für die kommende Partie muss durch alle Mannschaftsteile eine deutliche Leistungsteigerung gehen, um beim Spitzenreiter SG Großnaundorf bestehen zu können!

Aufstellung: O. Schmidt – Schmole, Raab, T. Jursch, Lippitsch (85. Czapik) – Peschmann, Hausch, Bilk, P. Schmidt – Pakoßnick, D. Jursch

 

 

Pokalaus nach schwachem Spiel

TSV Wachau 2. – SV Sankt Marienstern      3:0 (1:0)

Nach einer äußerst dürftigen Vorstellung war für den SV St. Marienstern bereits in der 1. Hauptrunde des Kreispokals gegen die 2. Vertretung aus Wachau Endstation. Die Panschwitzer waren zwar über die gesamte Partie tonangebend, konnten aus ihrer Überlegenheit jedoch kein Kapital schlagen. Die ersten 25 Minuten gehörten klar den Gästen, doch bis auf einige harmlose Schussversuche konnten sie sich gegen eine gut gestaffelte Abwehr der Heimelf keine zwingenden Chancen erarbeiten. Basierend auf dem sehr guten Defensivspiel, versuchten die Hausherren mittels Konter zum Erfolg zu kommen. So geschehen in der 31. Min. als Torhüter Oliver Schmidt per Fußabwehr das 1:0 verhinderte. Vorausgegangen war dem ein schöner Spielzug der Wachauer über die rechte Seite und scharfer Hereingabe in den Sechzehner, wo in der Mitte ein Stürmer den Panschwitzer Keeper prüfte. Nach einem eklatanten Fehler im Spielaufbau kamen die Wachauer in der 35. Min. im Mittelfeld an den Ball, spielten einen Steilpass in die Spitze, wo Oliver Röllig frei vor Schmidt auftauchte und abgezockt zur Führung einschob.

Aufgrund der schwachen ersten Halbzeit fiel die Kabinenansprache der beiden Trainer Tobias und Antonius Schkoda etwas lauter aus. Besonders das Spiel über die Außen sollte nach der Pause forciert werden. Die Möglichkeiten boten sich nun auch. Doch die Gastgeber stemmten sich mit Mann und Maus gegen die Mariensterner Angriffe. Zwei Versuche von Damian Pötschke und Falko Peschmann konnten sie im letzten Moment abblocken (48., 53.) und nach einem Diagonalpass von Paul Schmidt auf Jakob Pakoßnick, verzog dieser in aussichtsreicher Position knapp (55.). In der 61. Min. hatte Peschmann das 1:1 auf dem Fuß als er nach genauem Zuspiel von Oskar Hausch frei vor dem gegnerischen Torwart auftauchte, dieser mit einer starken Parade aber den Ausgleich verhinderte. Den unbedingten Willen dieses Match noch zu drehen merkte man den Panschwitzern nicht an, und so plätscherte das Spiel bis zur Schlussphase vor sich hin. Um wenigstens noch die Verlängerung zu erzwingen, entblößten die Gäste in den letzten fünf Minuten ihre Abwehr völlig und luden somit die Heimelf förmlich zu Kontern ein. Nach einem unnötigen Ballverlust im Zentrum schnappte sich Richard Thuß an der Mittellinie die Kugel, lief ohne Gegenwehr allein auf Schmidt zu und vollendete in der 87. Min. eiskalt zum 2:0. Erst danach bäumten sich die Mariensterner noch einmal auf, aber der überragend haltende Pohle verhinderte gegen den eingewechselten David Jursch und gegen Pakoßnick mit zwei tollen Reflexen den Anschlusstreffer. In der 93. Min. erzielten die wacker kämpfenden Gastgeber die endgültige Entscheidung. Begünstigt durch einen abermaligen Lapsus der Hintermannschaft kam Michael Franke in Ballbesitz und markierte mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze den verdienten 3:0 Endstand.

Aufstellung: O. Schmidt – Robel, Raab, Czapik – Neck (79. T. Schkoda), O. Hausch, T. Jursch, P. Schmidt – Peschmann, Pakoßnick, Pötschke (76. D. Jursch)

 

Überzeugende Leistung mit 6 Toren gekrönt

 

SG Großdrebnitz – SV Sankt Marienstern             0:6 (0:0)          23.10.2016

Mit dem Schwung vom Heimsieg gegen Deutschbaselitz vor Wochenfrist, wollte die 1. Mariensterner Mannschaft auch in Großdrebnitz drei Punkte einfahren. Von Beginn an spielten die Gäste hochkonzentriert und dominierten das Geschehen auf dem Platz eindrucksvoll.  Nur das Auslassen der teilweise hervorragend herausgespielten Chancen, war beinahe zum Haare ausraufen. Selbst klarste Gelegenheiten in Halbzeit eins blieben ungenutzt. Hier nur eine kleine Auswahl an Hochkarätern. Allein dreimal tauchte David Jursch frei vor dem gegnerischen Torwart auf, scheiterte jedoch am selbigen, oder aber am Außenpfosten (21., 41., 43.). Bereits nach 10 Min. hatte Christian Bilk ebenso die Führung auf dem Fuß, wie Jakob Pakoßnick in der 31., wobei jeweils der Drebnitzer Schlussman mit starken Reflexen den Einschlag verhinderte. Zirka zehn Min. vor der Pause besannen sich dann auch die Einheimischen etwas mehr für das eigene Angriffsspiel zu tun und sorgten vor allem bei zwei Standards für Gefahr (34., 42.). Die größte Möglichkeit verzeichneten die Platzherren in der 39. Minute. Einen scharfen Fernschuss aus 20 Metern kratzte der Panschwitzer Keeper Oliver Schmidt mit guter Parade aus dem unteren Eck. Kurz vor dem Halbzeitpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Michael Hübner bot sich noch Marco Neck nach einem Eckball von Oskar Hausch die Chance einen Treffer zu landen, aber sein Kopfball verfehlte das Ziel knapp.

In der Pause schwor Co-Trainer Antonius Schkoda seine Leute darauf ein, den Druck weiterhin hochzuhalten und sich auch endlich für das gute Spiel mit Toren zu belohnen. Gesagt, getan. Denn bereits in der 49. Min. klingelte es. Ein zu kurz geklärter Ball der SGG landete genau vor den Füßen von D. Jursch, der die Kugel per Direktabnahme von der Strafraumkante in die Maschen zimmerte. Der wohl schönste Spielzug dieser Partie führte schließlich in der 51. Min. zum zweiten Treffer. Mit einem klasse Pass bediente Bilk den auf der linken Außenbahn durchgestarteten Matthias Robel, welcher eine maßgenaue Flanke zu dem am 2. Pfosten lauernden D. Jursch brachte. Dieser hämmerte das Leder aus kurzer Distanz mit einem Volleyschuss unter die Latte. Nach einem hohen Ball auf Neck verlängerte dieser per Kopf in den Lauf von Pakoßnick, der mit seinem Geschoss aus 14 Metern unter den Querbalken dem Drebnitzer Hüter keine Möglichkeit zur Abwehr ließ (57.). Vom dritten Gegentreffer noch sichtlich geschockt vertändelten die Einheimischen nach dem Anstoß das Streitobjekt, so kam D. Jursch an die Pille, umkurvte den Keeper und schob seelenruhig zum 0:4 ein. Bis auf einen Freistoß nach 66 Minuten, den Bilk in der Mauer stehend per abgefälschten Kopfball gefährlich machte, hatten die Großdrebnitzer im zweiten Durchgang nichts Nenneswertes aufzubieten. Marienstern spielte weiter druckvoll nach vorne und somit seinen Gegner regelrecht an die Wand. Auch Neck konnte sich mit seinem Prämierentreffer für die 1. Mannschaft in die Torschützenliste eintragen. Nach einem Eckstoß von Hausch stand er völlig frei und nickte unbedrängt zum 0:5 ein (68.). Bilk, D. Jursch, Robel und Hausch hätten das Ergebnis weiter in die Höhe schrauben müssen, vergaben ihre Chancen aber zu leichtfertig. Das halbe Dutzend machte letzendlich Pakoßnick 7 Min. vor dem Apfiff voll, als er nach Steilpass von D. Jursch vor dem Kasten die Nerven behielt und zum Endstand einschob.

Fazit: Aufgrund der herausragenden spielerischen Leistung aller Mariensterner Akteure war dieser Kantersieg gegen total überforderte Gastgeber im höchsten Maße verdient!

Aufstellung: O. Schmidt – Peschmann, Raab (46. T. Schkoda), T. Jursch, Robel – Neck,  O. Hausch, Bilk, P. Schmidt – Pakoßnick, D. Jursch

 

Verdienter Heimsieg zur Kirmes

SV Sankt Marienstern – SV Aufbau Deutschbaselitz      2:1 (0:1)       16.10.2016

 

Bei schönstem Herbstwetter empfingen die Schützlinge von Trainer Tobias Schkoda den sehr gut in diese Saison gestarteten Nachbarn aus Deutschbaselitz. Abermals fehlten eine Vielzahl an Stammkräften und so kam sogar, der eigentlich nur noch für die “Alten Herren” aktive, Clemens Schkoda zu seinem Startelfdebüt. Auf dem bei vielen Gegnern unbeliebten Hartplatz lautete die Devise der Panschwitzer, zur Kirmes einen Heimsieg einzufahren. Und so bestimmten vom Anpfiff weg die Hausherren die Szenerie. Die erste Gelegenheit bot sich nach neun Min. Falko Peschmann, der nach Zuspiel von David Jursch aus 6 Metern nur den Torwart anschoss. In der 17. Min. bediente Oskar Hausch mit einem genau getimten Pass  D. Jursch, der sich über die rechte Seite schön durchsetzte und flach in die Mitte spielte, wo Peschmann erneut frei zum Abschluss kam, aber abermals am glänzend reagierenden Minkwitz scheiterte. Etwa ab Mitte der 1. Hälfte kamen auch die “Jungen Wilden” vom Großteich besser mit den äußeren Bedingungen zurecht und gestalteten das Spiel ausgeglichener. Die ersten Annäherungsversuche aus der Distanz stellten aber für David Mattick keine große Gefahr dar. Als jedoch die Mariensterner Hintermannschaft in der 28. Min. den Ball nur ungenügend klären konnte, erzielte Dennis Garbe mit einem verdeckten Schuss von der Strafraumgrenze ins lange Eck das 0:1 für die Gäste. Nach einem Abstimmungsfehler in der Defensive der Heimelf hatte nur zwei Min. später ein Aufbaustürmer das 0:2 auf dem Stiefel, doch Mattick konnte den Einschlag mit einer Glanzparade verhindern. In der 33. Min. erlief sich D. Jursch einen zu kurz geratenen Pass in der Deckung der Deutschbaselitzer, seinen Schuss aus 14 Metern parierte der Schlussmann aber überragend. Dabei zeigte sich, dass er noch nicht der alte Torjäger von einst ist, denn hier wäre absolut mehr drin gewesen. Zwei weitere gute Möglichkeiten durch Peschmann und D. Jursch brachten ebenfalls nichts ein. So ging es zwar mit einem leichten Chancenplus, jedoch einem 0:1-Rückstand in die Pause.

Aus der Kabine kamen die Hausherren mit viel Elan. Der Sekundenzeiger hatte noch keine zwei Umdrehungen vollzogen und schon fiel der Ausgleich. Peschmann schickte Christian Bilk mit einem Steilpass in die Spitze. Dieser zog die Kugel kurz vor der Torauslinie scharf und flach an den 5-Meter-Raum, wo D. Jursch nur noch seinen Fuß hinzuhalten brauchte. Pech hatte er dann in der 57. Minute, als sein Kopfball nach Hauschfreistoß nur am Querbalken landete. Nach einem weiten Einwurf von Thomas Jursch traf Stani Schmole ebenfalls das Ziel nicht, denn er köpfte haarscharf am Dreiangel vorbei (75.). Nach einem schönen Spielzug der Heimelf fiel in der 79. Min. schließlich der Siegtreffer. Jeffrey Raab fing einen Ball der Baselitzer ab, spielte im Mittelfeld Bilk an, der mit einem präzisen Pass in die Tiefe D. Jursch auf die Reise schickte. Der nutzte seinen Schnelligkeitsvorteil gegenüber den Abwehrspielern aus und ließ auch dem Hüter keine Abwehrchance. Von Deutschbaselitzer Seite kam indes, bis auf einige Standardsituationen, nichts mehr. Kurz vor Schluss bot sich D. Jursch sogar noch die Möglichkeit zu seinem dritten Tor, diesmal zog er aber nach Zuspiel von Peschmann vollig freistehend gegen Minkwitz den Kürzeren. Am Ende blieb es bei einem knappen, aber hochverdienten Heimsieg.

Aufstellung: Mattick – C. Schkoda (46. Schmole), Raab, T. Jursch, Lippitsch – Neck, Bilk, O. Hausch, P. Schmidt – D. Jursch, Peschmann (86. Wagner)

 

Hart erkämpfter Punkt trotz Unterzahl

 

SV Grün-Weiß Schwepnitz - SV Sankt Marienstern                     2:2 (0:0)          09.10.2016

So prekär wie bei dieser Auswärtspartie in Schwepnitz, stellte sich die Personalsituation beim SV St. Marienstern in den letzten Jahren noch nie dar. Trainer Tobias Schkoda musste gleich auf sage und schreibe 10 Akteure verzichten und griff folglich auf Spieler der 2. Vertretung zurück, die ihre Sache mehr als nur ordentlich machten. Die erste Gelegenheit hatten so auch die Gäste in der 9. Minute durch Marco Neck, dessen Kopfball nach einem Freistoß von Thomas Jursch knapp am Tor vorbeisegelte. In der Folge hatten aber die Hausherren mehr vom Spiel und erarbeiteten sich einige Chancen. In der 17. Min. zog Mark Abdin nach einem Solo aus 15 Metern ab, Keeper Oliver Schmidt war aber zur Stelle und ein gefährlicher Heber 11 Min. danach strich haarscharf am Pfosten vorbei. Die wohl dickste Möglichkeit die eigene Mannschaft in Führung zu bringen, hatte Oskar Hausch acht Min. vor der Pause. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld von Jursch erkämpfte er sich am 5-Meter-Raum den Ball und kam zum Abschluss, doch ein gegnerisches Abwehrbein verhinderte auf der Torlinie den Einschlag und sein Nachschuss auf Vorlage von Alex Winkler verfehlte den Kasten nur um wenige Zentimeter.  Einen echten Bärendienst erwies kurz vor der Halbzeit Matthias Robel seinem eh schon personell geschwächten Team. Unnötigerweise foulte er in einer Offensivaktion, beim Versuch das Streitobjekt noch zu erreichen, einen Spieler im Schwepnitzer Strafraum gelbwürdig. Da er allerdings bereits nach zehn Min. eine Verwarnung bekam, blieb Schiedsrichter Holger Kühne nichts anderes übrig, als ihm die Ampelkarte zu zeigen. Dies bedeutete für die Panschwitzer, im zweiten Durchgang noch mehr Kräfte zu mobilisieren.

Aufgrund der numerischen Überlegenheit kamen die Einheimischen nach der Pause zu sehr guten Gelegenheiten, vergaben diese jedoch teilweise kläglich. So z. B. in der 56. Min., als ein Spieler völlig blank aus 6 Metern die Kugel über den Querbalken drosch. Zwei Min. später machte es dann der führende in der Torjägerliste Abdin besser, indem er nach einem Freistoß die Kugel aus Nahdistanz über die Linie spitzelte.  In dieser Phase hielt, der mit mehreren Glanztaten aufwartende, Torhüter Schmidt seine Mannen im Spiel und in 64. Min. stand ihm das Glück zur Seite, als nach einem schönen Spielzug der Schwepnitzer der Torschuss an der Lattenunterkante landete. Doch auch Marienstern, besonders immer wieder angetrieben vom agilen Youngster Hausch und Kapitän Bilk, konnte vereinzelte Nadelstiche setzen. So bediente Hausch mit einem genauen Pass den eingewechselten Damian Pötschke und der verwandelte in der 66. Min. mit einem knallharten Schuss aus 14 Metern ins kurze Eck zum Ausgleich. Das Geschehen wogte nun hin und her, wobei das Chancenplus auf Seiten des Heimvereins lag. In der 70. Min. tauchte ein Schwepnitzer frei vor Schmidt auf, der aber mit einer spektakulären Fußabwehr klären konnte und fünf Min. später blieb er auch im 1 gegen 1 gegen Abdin der Sieger. Das 2:1 fiel dann schließlich doch in der 77. Minute. Nach einem Durcheinander in der Abwehr schien der Ball bereits geklärt zu sein, doch nach einer Flanke von rechts stand wiederum Abdin goldrichtig und konnte einnicken. Die Panschwitzer bewiesen an diesem trüben Herbsttag jedoch eine hervorragende Moral und belohnten sich noch mit dem Ausgleichstreffer in der 82. Minute. Nach einer Hereingabe von Winkler in den 16-er spielte ein Grün-Weißer den Ball mit der Hand und Bilk verwandelte den Elfmeter gewohnt sicher zum viel umjubelten Endstand. Bis zum Abpfiff passierte indes nichts mehr, sodass die Mariensterner mit einem etwas glücklichen, aber hart erarbeiteten Unentschieden die Heimreise antreten konnten.

Aufstellung: O. Schmidt – Robel, Raab, T. Jursch, Lippitsch – Neck, Bilk, O. Hausch, P. Schmidt – Zschornack (46. Pötschke), Winkler ( 88. Mattick)

 

Eine gute Halbzeit reicht nicht!

SV Sankt Marienstern – SG Nebelschütz                1:2 (1:0)       02.10.2016

Nach zuletzt acht Punkten aus vier Kreisligapartien, wollte der SV St. Marienstern auch beim sorbischen Derby gegen die bis dato ungeschlagene SG Nebelschütz diese kleine Serie erfolgreich fortsetzen. Vor dem Anpfiff wurde zunächst Christian Sbjeznie verabschiedet, der aufgrund einer schweren Verletzung seine Fußballerlaufbahn beendet. Außerdem gedachte man mit einer Schweigeminute dem zwei Tage zuvor verstorbenen treuen Anhänger des SVM Benno Jeschky. Die 85 Zuschauer sahen im ersten Durchgang ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Teams belauerten sich und ließen den Gegner nicht zur Entfaltung kommen. Die erste erwähnenswerte Aktion hatte Hannusa, dessen Distanzschuss nach 8 Min. aber genau in den Armen von  Torhüter Schmidt landete. Marienstern hatte fortan mehr Ballbesitz und bestimmte somit die Partie. Folgerichtig fiel auch in der 17. Min. der Führungstreffer. Mit einem schönen Pass wurde D. Jursch über die rechte Seite steil geschickt, dessen Hereingabe erreichte  Peschmann, welcher sofort abzog. Sein Torschuss wurde unglücklich von Kubasch abgefälscht, sodass Hahn im Kasten der Gäste keine Abwehrmöglichkeit hatte. Aus einer kompakten Defensive heraus lauerten die Nebelschützer ständig auf Konter. Solch ein schnell vorgetragener Angriff erreichte in der 22. Min. Lehnart, der aus ca. 17 Metern mit seinem Abschluss das Tor jedoch verfehlte. Chancen blieben indes Mangelware und beide Teams versuchten es nun mit Schüssen aus der Ferne. Auf Panschwitzer Seite waren es Bilk und O. Hausch, die ihr Visier aber zu ungenau justiert hatten (28., 36.) und bei der SGN zog Hommel aus 22 Metern scharf und flach ab, doch Schmidt war zur Stelle. So ging es, der größeren Spielanteile wegen, mit einer verdienten Führung der Hausherren zum Pausentee.

Mit dem festen Vorsatz den Druck auf den Gegner hochzuhalten, ging die Heimelf in den zweiten Durchgang. Leider sollte es nur bei dieser Zielstellung bleiben, denn wie so oft in dieser Saison verschlief man die 2. Hälfte vollends und die Gäste übernahmen immer mehr das Heft des Handelns. Trotzdem hatte Peschmann das 2:0 auf dem Fuß. Nach einem weiten Ball von Schmidt auf D. Jursch, legte dieser im Liegen die Kugel quer zu ihm, dessen Schuss aus 10 Metern ging in der 52. Min. knapp vorbei. Das 1:1 in der 61. Min. resultierte aus einer Ungenauigkeit im Spielaufbau der Gastgeber. So eroberten sich die Nebelschützer im Mittelfeld das Leder und Koreng wurde mit einem genauen Pass in die Tiefe geschickt. Bei seinem Schuss von der Strafraumgrenze war Schmidt zwar noch dran, konnte den Einschlag aber nicht verhindern. Von Marienstern kam viel zu wenig Gegenwehr und so konnten die Gäste beinahe nach Belieben schalten und walten, verpassten es jedoch in Führung zu gehen. Möglichkeiten dazu boten sich ihnen jetzt fast im Minutentakt. In der 67. Min. ging der Versuch von Koreng nach Zuspiel von Ziesche völlig freistehend über die Latte und Janze wurde nach einem langen Pass im letzten Augenblick noch von T. Jursch bedrängt, wodurch sein Schuss das Tor knapp verfehlte (70.). Bis auf einige harmlose Schüsse aus dem Hinterhalt, war von den Panschwitzern in dieser Phase nichts mehr zu sehen. Es war förmlich zu spüren, dass die Gäste unbedingt einen Erfolg mit nach Hause nehmen wollten. In der 84. Min. scheiterte Lehnart mit seinem Kopfball nach Flanke von Kubasch noch an Schmidt. Doch nur 60 Sekunden später gelang Ziesche der Siegtreffer. Wuschansky spielte einen kapitalen Fehlpass vor dem eigenen Sechzehner genau in die Beine des Kapitäns der SG, dieser ließ sich nicht lange bitten und zog aus 15 Metern unhaltbar für Schmidt zum Endstand ab.

Fazit: Eine gute Halbzeit auf Mariensterner Seite war einfach zu wenig. Mit nachlassender Kondition ging auch die Konzentration verloren und so machte man es den Gästen viel zu einfach, einen Dreier in der Fremde zu holen.

Aufstellung: O. Schmidt . Robel, Wuschansky, T. Jursch, Lippitsch – Peschmann, Bilk, O. Hausch, Schmole – Winkler, D. Jursch (67. Raab)

 

Doppelpack von Bilk entscheidet das Spiel

 

SV Sankt Marienstern – Arnsdorfer FV                  2:0 (0:0)          25.09.2016

Am 6. Spieltag der Kreisliga empfing der SV St. Marienstern bei schönstem Herbstwetter den Tabellendritten aus Arnsdorf. Aufgrund einiger Ausfälle musste Trainer Schkoda erneut seine Mannschaft umstellen. Dennoch sollte vor heimischen Publikum nun endlich auch der erste Dreier eingefahren werden. Beide Teams begannen zunächst sehr nervös, sodass man die Anfangsviertelstunde getrost als Abtastphase bezeichnen konnte. Nachfolgend übernahm dann aber immer mehr der Gastgeber die Regie und erarbeitete sich einige Schussmöglichkeiten. Diese Annäherungsversuche verfehlten jedoch das Ziel (P. Schmidt, O. Hausch). Nach 24 Min. startete die Heimelf einen gelungenen Angriff. Über die Stationen Wuschansky und Schmole gelangte der Ball zu Bilk, der aus spitzem Winkel nur das Außennetz traf. Die diesjährige Abschlußschwäche zeigte sich dann erneut bei einer Doppelchance nach einer halben Stunde. Zuerst scheiterte Schmole nach Jurscheinwurf und Kopfballverlängerung von Bilk aus 5 Metern am Torwart. Nur Sekunden später stand Robel bei einem Freistoß von Bilk aus halblinker Position am zweiten Pfosten völlig blank, köpfte die Kugel aber am Kasten vorbei. Die Gäste versuchten zwar mitzuspielen, kamen allerdings zu keinen gefährlichen Torabschlüssen. In der 36. Min. behauptete Schmidt mit einer Einzelaktion den Ball, sein anschließender Schuss zischte dann nur um wenige Zentimeter am Pfosten vorbei. Vier Min. vor der Pause folgte der schönste Spielzug der ersten Hälfte. Bilk bediente Schmole, dieser wiederum spielte präzise in den Lauf von Peschmann, welcher auf und davon ging, sich den Ball aber zu weit vorlegte. Somit konnte der Arnsdorfer Schlussmann gerade noch klären.

In der Halbzeitansprache appellierte Trainer Schkoda an die Spieler, weiter so konzentriert zu arbeiten und sich auch endlich mit einem Treffer für die gute Arbeit zu belohnen. Die erste Gelegenheit im zweiten Durchgang verzeichneten die Gäste nach einem Freistoß und anschließendem Seitfallzieher, der aber genau in den Armen von Schmidt landete. Praktisch im Gegenzug fiel das 1:0. Wuschansky passte in der 51. Min. das Spielgerät steil in die Spitze auf Peschmann, dessen Hereingabe wurde zunächst abgeblockt. Der sogenannte 2. Ball landete vor den Füßen von Bilk, welcher aus 16 Metern flach und überlegt ins linke untere Eck zur Führung einschob. Seinen Doppelpack schnürte der Kapitän dann 10 Min. später mit einem sehenswerten Freistoß aus 25 Metern in halbrechter Position, der unter dem Querbalken einschlug. Beinahe seinen dritten Treffer erzielte der an diesem Tag überall zu findende Bilk in der 65. Minute. Nach schönem Zuspiel von Winkler war er frei durch, aber ein Abwehrspieler rettete für den bereits geschlagenen TH auf der Linie. Auf der Gegenseite verbrachte Schmidt einen geruhsamen Nachmittag, einzig ein harmloser Schuss der Arnsdorfer sorgte noch für ein klein wenig Gefahr. Gleich zweimal den Torschrei auf den Lippen hatten die Zuschauer 15 Min. vor Ultimo. Nach einem von Hausch getretenen Eckstoß kam Schmole im Fünfmeterraum an den Ball, schoss aber nur einen auf der Torlinie stehenden Verteidiger an. Den abgewährten Ball konnte danach auch Jursch nicht verwerten, weil er aus 4 Metern am Tormann scheiterte. Bis zum Schlusspfiff passierte indes nichts mehr, denn die Heimelf verwaltetete die Führung souverän.

Fazit: Durch die hervorragende Einstellung aller Spieler konnte der SV St. Marienstern einen nie gefährdeten und höchst verdienten Heimsieg verbuchen. Am kommenden Sonntag wartet dann auf die Fans ein echtes Highlight, wenn im sorbischen Derby die SG Nebelschütz in Panschwitz zu Gast ist.

Aufstellung: O. Schmidt – Robel, Wuschansky, T. Jursch, Lippitsch – P. Schmidt, Bilk (66. T. Schkoda), O. Hausch, Schmole – Winkler, Peschmann

 

 

Zwei Halbzeiten wie Tag und Nacht

Hermsdorfer SV – SV Sankt Marienstern  1:1 (0:1)          17.09.2016

Gegen den Aufsteiger in die Kreisliga aus Hermsdorf stand vor diesem Auswärtsspiel nur ein Sieg zur Debatte. Sofort mit dem Anpfiff merkte man den Panschwitzer Kickern auch an, dass sie dieses Ziel in die Tat umsetzen wollten. Bereits in der 9. Min. gingen die Gäste mit 1:0 in Führung. T. Jursch brachte einen Einwurf in den 16-er, den Bilk per Kopf auf Wuschansky verlängerte und dieser brauchte am langen Pfosten nur noch einzuschieben. Eine Min. später spielte Bilk die komplette Abwehr der Heimelf schwindlig, doch sein Torschuss wurde von einem Spieler in höchster Not zur Ecke geklärt. Hausch und Peschmann probierten es anschließend mit Distanzschüssen, die das Gehäuse jedoch knapp verfehlten (20.). Zwei Min. danach schickte Bilk mit einem Traumpass in die Schnittstelle P. Schmidt steil, dieser ließ noch einen Gegner ins Leere laufen, seinen Abschluss aus 14 Metern parierte der Hermsdorfer Torwart allerdings in Klassemanier. Wieder versäumten es die Klosterkicker schnell für klare Verhältnisse zu sorgen, und so den Sack frühzeitig zuzumachen. Folglich tauchten nach einer halben Stunde auch die Einheimischen nach einem Konter das erste Mal gefährlich vor dem Kasten von O. Schmidt auf und konnten auch gleich einnetzen. Aufgrund einer Abseitsstellung fand der Treffer aber zurecht keine Anerkennung. Bis zur Pause passierte, bis auf einige Schussversuche aus der Ferne, auf beiden Seiten nicht mehr viel.

Die ersten Min. nach dem Seitenwechsel gehörten erneut den Gästen, aber O. Hausch nach Flanke von Schmidt und T. Jursch mit einem 25-Meter-Kracher konnten die Kugel nicht im Tor unterbringen. Als Winkler in der 51. Min. gleich vier Gegner vernaschte und anschließend Schmidt bediente, fand dieser abermals im Mann zwischen den Pfosten seinen Meister. Nachfolgend aber drehte sich die Partie und der HSV kreierte nun immer mehr eigene Möglichkeiten. Zunächst scheiterte in der 52. Min. ein Spieler im Anschluss an einem Freistoß per Kopf an Schmidt und nur eine Min. später hatten die Mariensterner Riesenglück bei einer Doppelchance der Heimelf, die der Gästehüter mit zwei Glanzparaden zunichte machte. Die Panschwitzer schienen nun immer verunsicherter und überließen den Hermsdorfern mehr und mehr das Geschehen im Mittelfeld. Zudem kamen noch einfache Ballverluste. Einen dieser Fehler nutze der Gastgeber zu einem schnellen Tempogegenstoß und Wuschansky konnte den durchbrechenden Stürmer nur per Foul kurz vor dem Strafraum stoppen. Der Schiri zeigte jedoch auf den ominösen Punkt und Strauß verwandelte den Elfer eiskalt zum Ausgleich. Jetzt spielten die Hermsdorfer den besseren Fußball, verpassten es aber einen weiteren Treffer zu erzielen, obwohl sie dazu mehrere Gelegenheiten hatten. Die Panschwitzer rafften sich danach aber noch einmal auf und bekamen in der 79. Min. nach Foulspiel am eingewechselten Raab einen Elfmeter zugesprochen. Spielertrainer Schkoda übernahm die Verantwortung, scheiterte jedoch am stark reagierenden Torwart der Platzherren. Auch den Nachschuss parierte er glänzend. Die letzten zehn Minuten waren dann ein munteres Scheibenschießen hüben wie drüben, allein Tore sollten an diesem Tag keine mehr fallen.

Fazit: Wiederum versäumten es die Mariensterner, bei einer Vielzahl an guten Möglichkeiten, für eine frühe Entscheidung zu sorgen. Nach der schlechten spielerischen Leistung in der zweiten Hälfte, muss man mit dieser gerechten Punkteteilung leben.

Aufstellung: O. Schmidt – Robel, Wuschansky, T. Schkoda, Lippitsch – Peschmann, Bilk (65. Raab) T.Jursch (90.+1 Czapik), P. Schmidt – Winkler, O. Hausch

 

 

Endlich den ersten Saisonsieg eingefahren

 

SV Liegau-Augustusbad – SV Sankt Marienstern   0:1 (0:1)        10.09.2016

 

Zur Nachholepartie des dritten Spieltages reisten die Panschwitzer Kicker nach Liegau. Der Grund der Verlegung war eine Hochzeit und der 30. Geburtstag von Spielertrainer T. Schkoda, so dass zum ersten Termin über die Hälfte der Mannschaft verhindert gewesen wäre. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an den Gegner, der anstandslos sein Einverständnis zu dieser Verlegung gab. Beide Mannschaften taten sich bei sommerlichen Temperaturen zunächst recht schwer . Dennoch hatten die Gäste bereits nach drei Min. die erste Gelegenheit, doch A. Schkodas Schuss nach Vorarbeit von Winkler konnte der Liegauer Torhüter mit einer guten Parade zur Ecke abwehren. Das Spielgeschehen fand meist zwischen den Strafräumen statt und war geprägt von vielen Ballverlusten auf beiden Seiten. Nach 14 Min. tauchten die Einheimischen das erste mal gefährlich im Mariensterner 16-er auf, aber O. Schmidt war im kurzen Eck zur Stelle. In der Folge probierten es beide Teams mit Distanzschüssen, die jedoch nichts einbrachten. Mit einer Glanztat bewahrte der Panschwitzer Keeper in der 27. Min. seine Mannen vor einem Rückstand, als nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung ein Liegauer frei vor ihm zum Abschluss kam. Vier Min. später fiel das 0:1. Peschmann bediente Pakoßnick, dieser startete im Mittelfeld eines seiner unnachahmlichen Soli, zog aus 22 Metern einfach ab und erwischte bei seinem Linksschuss den Torwart auf dem falschen Fuß. Bis zur Pause bestimmten nun die Mariensterner die Szenerie, versäumten es aber das zweite Tor nachzulegen. In der 33. Min. verfehlten sowohl Peschmann als auch Winkler nach einer scharfen Hereingabe von Robel das Leder ganz knapp im 5-Meter-Raum.  Nach dem schönsten Spielzug im ersten Durchgang lag kurz vor der Pause die Kugel im Netz. Der Treffer fand allerdings keine Anerkennung, da Winkler einige Zentimeter im Abseits stand.

 

Die erste Möglichkeit nach Wiederbeginn hatte die Heimelf durch einen Fernschuss von Wiese, der knapp über den Querbalken strich (47.).  Fortan spielte nur noch die Mariensterner Mannschaft und Liegau verlegte sich mehr und mehr auf Konter.  Nach einem Durcheinander im Strafraum der Heimelf in der 51. Min. überlupfte Robel den gegnerischen Hüter, aber einer seiner Abwehrleute köpfte den Ball von der Linie. Wenige Sekunden danach eroberte sich A. Schkoda die Kugel, sein Schuss aus spitzem Winkel ging jedoch ganz knapp am Gehäuse vorbei. In der 63. Min. bewies Bilk seine brilliante Übersicht und bediente den über links durchstartenden P. Schmidt, der auch den Ball präzise und scharf vor das Tor brachte, doch Winkler am kurzen und A. Schkoda am langen Pfosten konnten die Pille nicht unterbringen. Die Entscheidung auf dem Kopf hatte 7 Min. vor Ultimo Winkler, der einen Einwurf von Schmidt, mit dem Rücken zum Tor stehend, um Millimeter vorbeisetzte. Da jedoch das erlösende 2:0 nicht fallen wollte, mussten die Mariensterner bis zum Abpfiff auf der Hut sein, um nicht noch den Ausgleich zu kassieren. Den Liegau-Augustusbadern fiel aber in der verbleibenden Zeit, auch aufgrund der kräftezehrenden Partie, nicht mehr allzuviel ein. Einzig ein Eckball in der 86. Min. sorgte noch für ein wenig Gefahr. Der Kopfball von Wiese ging jedoch drei Meter neben den Kasten.

 

 

 

Fazit: Mit einer starken kämpferischen Leistung haben sich die Panschwitzer diesen ersten Saisonsieg mehr als verdient. Der einzige Kritikpunkt in diesem Match war wieder die schlechte Chancenverwertung. Daran muss in den nächsten Wochen unbedingt gearbeitet werden.

 

 

 

Aufstellung: O. Schmidt – Robel, T. Schkoda, T. Jursch, Schmole, Peschmann, Bilk, Pakoßnick (83. Langer), P. Schmidt – Winkler, A. Schkoda

 

 

Ein Unentschieden, das sich wie eine Niederlage anfühlt

 

SV Sankt Marienstern – SC 1911 Großröhrsdorf 2                       1:1 (1:0)          04.09.2016

Nach dem misslungenen Saisonstart war es für die 1. Mariensterner Mannschaft beinahe schon Pflicht, in diesem Heimspiel einen Dreier einzufahren. Und so begann der SVM auch von Beginn an druckvoll nach vorne zu spielen. Bereits in der 3. Min. zappelte die Kugel im Netz. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld von Schmole spitzeltePeschmann mit der großen Zehe das Leder aus Nahdistanz zum 1:0 in die Maschen. Die Panschwitzer bestimmten durch gute Raumaufteilung, sicheres Passspiel und hohe Laufbereitschaft nach Belieben das Geschehen auf dem glitschigen Rasen und erarbeiteten sich somit eine Vielzahl an Möglichkeiten. Doch Pakoßnick nach Zuspiel von Winkler (6.), Schmidt nach Peschmannflanke (22.) und O. Hausch (27.) nach feiner Einzelaktion konnten den Ball nicht im Tor unterbringen. Spielertrainer T. Schkoda versuchte es in der 31. Min. per Freistoß aus 24 Metern den Vorsprung auszubauen, sein Geschoss verfehlte das Ziel allerdings um wenige Zentimeter. In der 35. Min. hatten die meisten Fans bereits den Torschrei auf den Lippen, aber beim Schuss von T. Jursch nach gutem Zuspiel von Schmidt rettete ein Abwehrspieler der Gäste per Kopf vor der Linie. Die Großröhrsdorfer hatten in der ersten Halbzeit nur eine nennenswerte Gelegenheit, die in der 41. Min. jedoch fast zum Ausgleich geführt hätte. Nach einem zu kurz geratenen Rückpass auf TH Schmidt wurde dieser ausgespielt, doch Schkoda klärte den Torschuss in höchster Not auf der Linie. So ging es mit einer knappen, aber verdienten Führung zum Pausentee.

Ist man in der ersten Hälfte mit dem Ausnutzen der Chancen schon sträflich umgegangen, so steigerte sich dies noch im zweiten Durchgang. Wenige Sekunden nach Wiederanpfiff hebelten Peschmann und Robel über rechts die gegnerische Abwehr auseinander. Die weit geschlagene Flanke erreichte Schmidt, der im Strafraum quer auf Pakoßnick ablegte. Dieser brachte allerdings das Kunststück fertig, den Ball aus 4 Metern nicht im Gehäuse unterzubringen, denn das Spielgerät ging nur an den Innenpfosten und konnte anschließend aus der Gefahrenzone befördert werden. Doch die Mariensterner Angriffsmaschinerie lief weiter auf Hochtouren, aber zum eigenen Unvermögen kam nun auch noch Pech hinzu, denn weiteren Treffern stand fortan das Aluminium im Weg. Nach einem guten Spielzug über die linke Seite zwischen Schmidt und T. Jursch gelangte das Leder zu Bilk, dessen Kracher aus 17 Metern klatschte in der 55. Min. an den Außenpfosten und Robels strammer Schuss sieben Min. später ging ans Lattenkreuz. Kurz danach verfehlte der nach einer langen Verletzungspause erstmals wieder auf dem Platz stehende A. Schkoda mit seinem Versuch nach exzellenter Vorarbeit von O. Hausch ebenfalls das Ziel nur um Haaresbreite. Wie es aber im Fußball meistens so ist, wer vorne die Dinger nicht reinmacht, wird dafür hinten bestraft. Urplötzlich tauchte in der 65. Min.  Klimmer nach einem langen Ball mutterseelenallein im Strafraum des SVM auf, umkurvte noch Abwehrchef Schkoda und ließ Schmidt im Kasten keine Abwehrchance. Auch der Rettungsversuch von T. Jursch war vergeblich. Doch die Panschwitzer waren davon keineswegs geschockt. Angriff auf Angriff fuhren sie in der verbleibenden Zeit auf das Tor der Bandstädter, die nun mit Mann und Maus verteidigten und das in den letzten Minuten auch mit unfairen Mitteln.  Zu allem Überfluss trug nun ebenfalls noch der Schiri seinen Teil dazu bei, denn er schien an diesem Tag den roten Karton zu Hause vergessen zu haben. In der 81. Min. war Bilk auf und davon wurde jedoch vor dem 16-er unsanft von den Beinen geholt. Doch Referee Aust beließ es bei einer Ermahnung, anstatt den Foulenden mit der Ampelkarte zum Duschen zu schicken. Noch krasser seine Fehlentscheidung fünf Min. danach, als A. Schkoda frei durch wäre, aber vom letzten Mann gnadenlos umgesenst wurde. Dafür gab es allerdings nur die gelbe Karte. Den anschließenden Freistoß aus 18 Metern setzte T. Schkoda zunächst in die Mauer. Den Nachschuss von Schmidt kratzte der Torwart von Gage mit einer Glanztat aus dem rechten unteren Eck. Ein Tor wollte in der restlichen Zeit einfach nicht mehr fallen, denn zwei weitere gefährliche Schüsse von A. Schkoda strichen ganz knapp am Kasten vorbei. Letztlich blieb es bei diesem für die Heimelf entäuschenden und für die Gäste äußerst schmeichelhaften Remis.

Aufstellung: O. Schmidt – Robel, T. Schkoda, T. Jursch, Schmole – Peschmann, Bilk, O. Hausch, P. Schmidt – Pakoßnick (57. A. Schkoda), Winkler (72. Wagner) 

 

Marienstern erwischt einen rabenschwarzen Tag

 

SV Sankt Marienstern – TSV Wachau        1:5 (0:2)          21.08.2016

Im ersten Heimspiel der neuen Saison kassierte der SVM eine deftige 1:5-Schlappe gegen den Absteiger aus der Kreisoberliga. Die Heimelf ging mit argen Besetzungssorgen (es fehlten gleich sieben Stammkräfte) in diese Partie und sah sich vom Anpfiff weg in die Defensive gedrängt. Bereits nach 9 Minuten konnte Mattick einen Distanzschuss der Gäste in höchster Not gerade noch klären. Bei der anschließenden Ecke fühlte sich niemand für den am langen Pfosten lauernden Schünemann verantwortlich, welcher ohne Bedrängnis das 0:1 erzielen konnte. Nur vier Min. später bot sich den Einheimischen die Chance zum Ausgleich. Pakoßnick und D. Jursch hebelten mit einem Doppelpass die Wachauer Abwehr aus, letztgenannter scheiterte aber völlig freistehend am gegnerischen Torhüter. Kurz danach verzog Pakoßnick nach einem Eckball von O. Hausch und Kopfballablage von Neck denkbar knapp und einen Kracher von R. Hausch aus 23 Metern entschärfte der Torwart. Bedingt durch viele Abspielfehler und teilweise zu laschem Zweikampfverhalten der Panschwitzer bestimmten fortan die Gäste eindeutig das Geschehen. Nach einem Freistoß nahe der Eckfahne kam ein Wachauer frei zum Kopfball, doch Mattick im Mariensterner Tor verhinderte mit einer Glanztat den Einschlag (24.). Sieben Min. danach fiel schließlich dennoch das 0:2. Keiner griff Ziegner im Mittelfeld an und so jagte dieser ohne Gegenwehr aus 24 Metern in zentraler Position die Kugel ins Netz. Noch vor der Pause hatten die Einheimischen die Chance zu verkürzen. Zunächst verfehlte ein Freistoß von Schkoda knapp das Ziel (40.) und drei Min. darauf war es wiederum der Spielertrainer mit einem Distanzschuss sowie D. Jursch per Kopfball nach schöner Vorarbeit von Neck, die das Leder nicht im Gehäuse unterbringen konnten. In der ersten Hälfte waren die Spielanteile sicherlich bei den Wachauern, die Chancenanteile waren aber ausgeglichen. Aus der Kabine gingen die Mariensterner mit der festen Zielsetzung, das Spiel zu drehen. Doch die erste Gelegenheit hatte wieder ein Gästestürmer, welcher nach guter Kombination durch das Mittelfeld frei vor Mattick auftauchte, aber die Kugel neben das Tor setzte (49.). Die nächste Viertelstunde bestimmte die Heimmannschaft. Nach genau getimten Pass von Czapik auf Winkler überlupfte dieser  in der 55. Min. den herauseilenden Torwart, doch der Ball wurde im letzten Moment von einem Abwehrspieler von der Linie gekratzt. In der 61. Min. fiel dann der viel umjubelte Anschlusstreffer durch den Sekunden zuvor, für den verletzt ausgeschiedenen D. Jursch, eingewechselten Raab. Einen Freistoß aus dem Halbfeld zirkelte Pakoßnick in den Strafraum und mit seiner ersten Ballberührung köpfte Raab zum 1:2 die Kugel in die Maschen. Nur fünf Min. später hatte P. Schmidt den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte allerdings am gegnerischen Hüter. Bei all dem Drang nach vorne vernachlässigten die Panschwitzer aber die Defensivarbeit und so gelang den Gästen nach einem schnell vorgetragenen Konter das 1:3 durch Voigt in der 67. Minute. Nach dem selben Muster fiel in der 75. Min. der vierte Treffer für Wachau durch Grepel. Doch auch der SVM hatte noch zwei gute Gelegenheiten durch Raab. In der  77. Min. konnte dieser nach Vorarbeit von Pakoßnick den Hüter nicht überwinden und fünf Min. darauf erkämpfte sich Winkler den Ball, flankte präzise auf Raab, doch dieser köpfte völlig blank aus Nahdistanz neben das Tor. Den Schlusspunkt in dieser Partie setzte erneut Grepel. Die Panschwitzer ließen hierbei die Gegner seelenruhig durch das Zentrum kombinieren und so konnte der Wachauer Stürmer unbehelligt in der 84. Min. zum verdienten Sieg einschieben. 

Fazit: Diese saftige Niederlage allein am Fehlen der bereits oben erwähnten Spieler festzumachen, wäre sicherlich zu einfach, denn es standen schließlich auf beiden Seiten 11 Mann auf dem Platz. In nächster Zeit muss unbedingt ein Ruck durch die gesamte Mannschaft gehen, um schnellstmöglich diese präkere Situation zu überwinden.

Aufstellung: Mattick – R. Hausch, Czapik, Schkoda, Lippitsch – Neck, D. Jursch (61. Raab), O. Hausch, P. Schmidt (85. Hübner) – Winkler, Pakoßnick

 

Knappe Niederlage im ersten Saisonspiel

SG Frankenthal – SV Sankt Marienstern     3:2 (1:1)       13.08.2016

Gleich im ersten Spiel der neuen Saison mussten die Panschwitzer Kicker zu einem der Favoriten auf den Staffelsieg nach Frankenthal reisen. Diese hatten den Aufstieg in die Kreisoberliga in der vergangenen Spielzeit denkbar knapp verpasst. Trotz des Fehlens einiger Stammkräfte, wollte man unbedingt etwas Zählbares mit nach Hause nehmen. Die Gäste begannen stark und ließen zunächst den Ball sehr gut in ihren Reihen laufen. Dennoch tauchte in der 5. Min. plötzlich ein Stürmer der Heimelf nach einem langen Abwehrschlag frei vor Torwart Schmidt auf, doch dieser blieb im 1 gegen 1 der Sieger. In der Folge versuchten die Mariensterner immer wieder über die rechte Seite mit dem agilen Robel Nadelstiche zu setzen. In der 12. Min. gelang dies auch auf sehenswerte Art. Robel schüttelte zwei Gegner ab und bediente mustergültig den über Außen durchstartenden D. Jursch. Dessen präzise Hereingabe verwertete Pakoßnick, trotz schlechter Ballannahme, letztlich souverän zur Führung. Das Spiel war fortan ziemlich ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für die Gäste. Nach einem Lupfer über die Mariensterner Deckung auf Herzog, traf dieser freistehend in der 32. Min. zum Ausgleich. Die Panschwitzer ließen sich davon aber keineswegs schocken und mussten noch vor der Pause die abermalige Führung erzielen. Zunächst scheiterte R. Hausch auf Vorlage von Jursch am Pfosten und als D. Jursch zu einem Solo ansetzte, schoss er selbst auf das Tor, obwohl in der Mitte drei seiner Mitspieler besser postiert waren. Anfang der zweiten Halbzeit waren es wieder die Gäste, die mehr Ballbesitz hatten, aber die SGF fuhr ständig gefährliche Konter. Einen dieser schnellen Gegenzüge schloss Richter in der 53. Min. zur 2:1- Führung ab. Von nun an machten die Einheimischen richtig Druck. Bereits zwei Min. später bekamen sie einen Elfmeter zugesprochen, den Schmidt im Mariensterner Kasten gegen seinen Namensvetter erstklassig parieren konnte. Die Chancen häuften sich nun für Frankenthal, aber Teufelskerl Schmidt verhinderte ein ums andere Mal den bereits sicher geglaubten Einschlag. Sieben Min. vor dem Abfiff fasste sich Schkoda ein Herz, überwand mit einem zügigen Antritt das Mittelfeld und bediente D. Jursch. Dessen Schuss aus spitzem Winkel konnte der gegenerische Torhüter gerade so per Fußabwehr klären. Die Entscheidung fiel schließlich in der 87. Minute. Ein Frankenthaler Spieler konnte seelenruhig, ohne zwingend gestört zu werden, über den halben Platz marschieren, hatte auch noch die Zeit in Schmidt einen freien Mitspieler zu finden, welcher aus acht Metern Entfernung eiskalt verwandelte. In der Nachspielzeit gelang D. Jursch nach schönem Steilpass von Neck zwar noch das 3:2, was aber lediglich Ergebniskosmetik bedeutete. Im Anschluß an dieses Tor entwickelte sich jedoch noch eine unschöne Szene. Als Jursch die Kugel schnell aus dem Netz fischen wollte, wurde dieser auf rüdeste Art von einem Gegner attackiert. Selbst der Frankenthaler Trainer sagte zu dieser Aktion: “Das hätte Rot geben müssen”. Der stellenweise überforderte junge Schiedsrichter beließ es aber nur bei einer Verwarnung! Am Endergebnis hätte ein Platzverweis allerdings auch nichts mehr geändert. Somit reiste der SVM wieder einmal mit leeren Händen aus dem “Stadion der Landjugend” zurück.

Aufstellung: O. Schmidt – Robel, Schkoda, Wuschansky, R. Hausch – Neck, T. Jursch, O. Hausch, P. Schmidt (63. Lippitsch) – Pakoßnick, D. Jursch

 

Testspiele : 

Gelungener Test zum Ende eines anstrengenden Trainingslagers

 

SV 1922 Radibor – SV Sankt Marienstern 0:3 (0:2)          31.07.2016

 

Zum Abschluß eines dreitägigen Trainingslagers im tschechischen Lovosice, das von Stefan Hübner auf das Allerfeinste organisiert wurde, wartete auf die Fußballer des SV St. Marienstern am Sonntag noch ein Vorbereitungsspiel gegen die von Peter Böhmak trainierte Mannschaft des SV Radibor, welches souverän gewonnen wurde. Vor diesem Erfolg hatten die Götter jedoch erst einmal den Schweiß gesetzt. So trafen sich am Freitag 17 Uhr in Panschwitz 18 Spieler, um die Reise ins Nachbarland zu einem kurzen, dafür aber intensiven, Trainingslager anzutreten. Kurz nach der Ankunft bat Übungsleiter Tobias Schkoda zur ersten Einheit von einer reichlichen Stunde. Der darauffolgenden Morgen begann 7 Uhr mit dem obligatorischen Frühsport in Form einer 45- minütigen Joggingeinheit. Nach dem Frühstück und kurzer Erholung ging es am Vormittag mit einem kräftezehrenden Training von knapp 2 Stunden weiter. Hier legte der Trainer besonderen Wert auf  die Athletik, Ballsicherheit und genaue Spielkontrolle. Am Nachmittag stand dann ein Testspiel gegen den tschechischen Viertligisten FK Lovosice an, das man klar mit 9:0 verlor. Da die Lovosicer hierbei oft überhart und teilweise sogar unfair zu Werke gingen, konnte man nur froh sein, dass sich kein Spieler ernsthaft verletzte. So deutlich, wie das Ergebnis ausfiel, war der Spielverlauf allerdings nicht. Denn gerade in der ersten Halbzeit hielten die Mariensterner gut mit, so dass es nur 3:0 stand. Besonders die beiden Torhüter Schmidt und Mattick konnten sich in dieser Partie auszeichnen. Bei etwas mehr Kaltschnäuzigkeit und Glück im Abschluss, wäre auch das ein oder andere Tor möglich gewesen, aber D. Jursch (3 mal), Neuzugang O. Hausch sowie Böhmak scheiterten am bärenstarken tschechischen Schlussmann oder an ihren eigenen Nerven. Danach war für alle Freizeit angesagt, denn der Spass darf ja bei so einem Ausflug auch nicht zu kurz kommen. Sonntag früh stand dann die nächste Einheit in Form von Wassergymnastik an, was etwas Abwechslung für das sonst so anstrengende Training bot. Die Vormittagseinheit bestand dann hauptsächlich in Form von  taktischen Gesichtspunkten und Einstudieren von Standards. Gegen 12.15 Uhr startete die Rückreise, denn man hatte ja noch den oben bereits angesprochenen Test in Radibor zu absolvieren. Das Spiel wurde angesetzt auf 3x30 Minuten. Wer hier dachte, die Panschwitzer hätten im Trainingslager genug Körner gelassen und würden schwere Beine haben, sah sich getäuscht. Vom Anpfiff weg bestimmten nur die Gäste das Geschehen. Der Ball lief gut durch die Reihen des SVM und so entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor, nämlich das der Radiborer. Bereits nach 12 Min. fiel das 0:1, nach schönem Angriff über die Stationen Pakoßnick, Peschmann und D. Jursch. Letzterer tauchte frei vor Torwart Wünderlich auf und verwandelte eiskalt. Nur fünf Min. später spielte Pakoßnick einen präzisen Pass in den Lauf von D. Jursch, der durch seine Schnelligkeit zwei Verteidiger abschütteln konnte und auch dem Keeper keine Abwehrchance ließ. Im ersten gespielten Drittel war vom SVR überhaupt nichts zu sehen, so dass TH Schmidt einen bis dahin ruhigen Nachmittag verlebte. Am überzeugenden Auftritt änderte sich danach kaum etwas, obwohl die Panschwitzer jetzt kräftig durchwechselten. Die Radiborer versuchten ihr Glück nun mit Fernschüssen. Zunächst war aber Mattick zur Stelle und kurz danach knallte ein Geschoss aus 20 Metern von Christian Böhmak an die Latte. Fortan übernahmen jedoch die Gäste wieder die Initiative. Nach schönem Solo von Peschmann über die rechte Seite verfehlte Winkler knapp. In der 61. Min. fiel schließlich doch das 0:3. Pakoßnick überlupfte die gegnerische Abwehr, D. Jursch ersprintete sich den Ball, scheiterte aber am glänzend per Fuß reagierenden Wünderlich. Den Abpraller konnte dann Bilk ohne große Mühe ins leere Tor einschieben. In den letzten 20 Min. schwanden bei den Mariensternern letztlich doch die Kräfte und folglich nahm auch die Konzentration ab. Somit kam die Heimelf zu einigen Gelegenheiten. Beispielsweise in der 71. Min., als nach einem Abspielfehler Omran frei vor Schmidt auftauchte, dieser aber mittels Fußabwehr klären konnte. Nur 3 Min. später folgte der schönste Spielzug der Hausherren, welcher indes nicht mit einem Treffer belohnt wurde, weil der Schuss von Wiener nur am Pfosten landete. Doch auch der SVM bäumte sich noch einmal auf. So kratzte der Radiborer TH einen Schuss von O. Hausch gerade noch aus dem unteren rechten Eck und nach einem starken Solo von Schmole blieb er ebenfalls der Sieger (78.+84.). Die größte Möglichkeit den Ehrentreffer zu erzielen, vergab kurz vor dem Abpfiff aber Hantschick. Nach einem zu kurzen Rückpass auf Schmidt hatte er diesen bereits ausgespielt. Der Panschwitzer Keeper setzte jedoch selbst in dieser fast aussichtslosen Situation nach und spitzelte dem Gegner die Kugel im letzten Moment noch von den Beinen. So blieb es am Ende bei diesem hochverdienten 3:0-Erfolg in diesem Testspiel.

 

Für Marienstern spielten: O. Schmidt, Mattick – Robel, Wuschansky, T.Jursch, R. Hausch, Peschmann, Bilk, O. Hausch, Schmole, Pakoßnick, D. Jursch, Böhmak, P. Schmidt, Winkler, Hübner, Schkoda

 

Bis zum Saisonstart am 13.08. in Frankenthal bestreitet der SV St. Marienstern noch zwei weitere schwere Vorbereitungspartien. Zunächst geht es am Freitag in den Jägerpark zu den A-Junioren des SC Borea Dresden und am Sonntag empfängt man ab 13.30 Uhr den SV Post Germania Bautzen.

 

 

Gelungener Auftakt zur Vorbereitung auf die neue Saison

 

SG Kreba-Neudorf – SV Sankt Marienstern                      0:1 (0:0)          24.07.2016

 

Das erste Testspiel für eine schwere neue Saison absolvierte die 1. Mannschaft des SV St. Marienstern auswärts in Mücka. Gegner war mit der SG Kreba-Neudorf ebenfalls ein Kreisligist, allerdings aus der Oberlausitzliga. Da sich noch einige Spieler im Urlaub befanden, standen dem alten und neuen Trainer der Mariensterner Tobias Schkoda zu dieser frühen Anstoßzeit (10.30 Uhr) leider nur 12 Akteure zur Verfügung. So konnten die beiden Neuzugänge Stani Schmole (SG Nebelschütz) und Oskar Hausch (SV Aufbau Deutschbaselitz) bereits in der Startaufstellung ihr Können unter Beweis stellen. Beiden Teams merkte man bei schwülwarmen Wetter an, dass sie sich noch ziemlich am Anfang der Vorbereitung befinden. Dennoch kamen die Hausherren zunächst besser ins Match. Bereits in der 1. Min. verhinderte Mattick mit einer starken Parade ein frühes Gegentor. Mit zunehmender Spielzeit hatten jedoch die Gäste mehr vom Spielgeschehen. So zwang z.B. Kapitän Bilk mit einem kapitalen Schuss aus 20 Metern den gegnerischen Torhüter zu einer Glanztat (25.) und kurz danach scheiterte auch Jursch nach schönem Angriff am starken Schlussmann. Die letzte Möglichkeit vor der Pause hatte Schkoda, doch seinen strammen Distanzschuss entschärfte erneut der heimische Keeper. Zu Beginn der 2. Halbzeit bot sich das gleiche Bild wie am Anfang der Partie. Kreba-Neudorf wirkte wacher und überspielte mit einem Pass die Panschwitzer Defensive, womit ein Stürmer frei vor Mattick auftauchte und diesen überlupfen konnte. Pech für ihn, dass die Kugel am Außenpfosten landete. In der Folge übernahmen jedoch die Gäste wieder das Heft des Handelns, aber klarste Gelegenheiten durch Jursch und Pakoßnick wurden leichtfertig vergeben (60., 72.). Eine Viertelstunde vor Ultimo konnte sich ein Krebaer gegen die Mariensterner Abwehr durchsetzen, bei seinem Abschluss war der Hüter des SVM im kurzen Eck allerdings zur Stelle. Fünf Minuten später auf der Gegenseite beinahe das gleiche Bild. Jursch schüttelte alle Gegenspieler ab, aber sein Schuss strich um Haaresbreite am Dreiangel vorbei. Besser machte er es dann in der 88. Min., als er ein Solo von der Mittellinie startete, sogar noch den Torwart umkurvte und zum letztlich verdienten Siegtreffer einschob.

 

Dieses Match war nur der Aufgalopp zu drei weiteren hochkarätigen Partien in der Vorbereitung. Im Rahmen des Trainingslagers vom 29. bis 31. Juli in Südböhmen wartet mit dem FK Lovosice ein echtes Highlight. Denn diese Truppe war in der vergangenen Spielzeit immerhin der Tabellendritte der 4. Liga in Tschechien! Am 05.August geht es gleich zum nächsten Kracher nach Dresden. Dort spielt man ab 19.00 Uhr im Jägerpark gegen die A-Junioren des SC Borea Dresden, welche in der abgelaufenen Saison den Aufstieg in die Regionalliga Nordost perfekt gemacht haben. Für die eigenen Fans gibt es aber auch noch etwas zu sehen. Am 07.08.2016 um 13.30 Uhr, eine Woche vor dem Punktspielstart, empfängt der SVM den starken Kreisoberligavertreter SV Post Germania Bautzen.

 

Eingesetzte Spieler: D. Mattick – M. Robel, T. Schkoda, R. Hausch, S. Schmole, F. Peschmann, J. Pakoßnick, C. Bilk, P. Schmidt, O. Hausch, D. Jursch, L. Langer

 

 

Saison 2015/16

 

Rückblick auf die Kreisligasaison 2015/16

 

Die Zielstellung vor Beginn der Spielzeit 2015/16 von Mannschaft und Verantwortlichen lautete, unter den ersten fünf Teams in der Tabelle nach Abschluß der Saison einzukommen. Dieses gesteckte Ziel wurde mit einem hervorragenden 4. Platz erreicht. Nach den 26 Spielen standen am Ende bei 14 Siegen, 3 Unentschieden, aber auch 9 Niederlagen gute 45 Punkte mit einem positiven Torverhältnis von 31 (79:48) Treffern zu Buche. Die 79 erzielten Tore bedeuteten gleichzeitig Saisonbestwert aller 15 Mannschaften der Kreisliga Westlausitz Staffel 3. Dem entgegen stehen allerdings auch die 48 Gegentreffer, die als viel zu hoch eingestuft werden müssen.

 

Auch den besten Torjäger der abgelaufenen Spielzeit hat der SVM mit David Jursch in seinen Reihen. Er versenkte den Ball überragende 41 mal im Gehäuse der Gegner! So traf er unter anderem beim 7:3-Auswärtssieg gegen Schwepnitz gleich sechs mal in einer Partie und in drei anderen Spielen jeweils fünf mal. Die Plätze zwei und drei in der internen Torschützenliste belegten Jakob Pakoßnick (10) und Christian Bilk (6). 

 

In einer sehr guten Hinrunde wurden 24 Punkte erzielt. Die Rückrunde verlief, aufgrund einiger Verletzungen und schlechter Trainingsbeteiligung, zunächst suboptimal, konnte aber zum Ende hin mit drei Siegen aus den letzten drei Partien und letztlich noch zufriedenstellenden 21 Punkten gerettet werden. Die Heimbilanz dieser Saison mit 17 Punkten ließ völlig zu Wünschen übrig. Die durchschnittlich 55 Zuschauer der 13 Spiele auf eigenem Platz sahen hier nur 5 Siege, hingegen gleich 6 Niederlagen und 2 Unentschieden. Die 28 Zähler, welche die Panschwitz-Kuckauer aus der Fremde mitbrachten, zeigten deutlich, dass sie es  besser können. Dort konnten sie 9 mal gewinnen, einmal spielten sie Remis und zogen nur 3 mal den Kürzeren. Das bedeutete einen klasse dritten Platz in der Auswärtstabelle.

 

Die meisten Punktspiele aller 24 eingesetzten Akteure bestritt David Jursch. Er war bei sämtlichen 26 Partien dabei. Auf 23 Einsätze kamen Torwart Oliver Schmidt, Thomas Jursch sowie Paul Schmidt.

 

In Sachen Fairness kamen die Klosterkicker mit 53 gelben und 2 gelb/roten Karten auf einem enttäuschenden drittletzten Tabellenrang ein. Hierzu muss allerdings angemerkt werden, dass ein Großteil der Verwarnungen nicht auf Foulspiel, sondern auf unnötiges Diskutieren und Lamentieren zurückzuführen waren.

 

Fazit: Die 1. Mannschaft des SV Sankt Marienstern konnte somit in der abgelaufenen Saison die beste Tabellenplatzierung seit dem Aufstieg in die Bezirklasse im Jahr 2007 erreichen und hat sich dieses Ergebnis durch kämpferischen Einsatz und starke spielerische Leistungen mehr als verdient! In diesem Sinne bedankt sich die Mannschaft bei allen Sponsoren, treuen Fans, Spielern, Trainern,nicht zuletzt den Spielerfrauen und allen Anderen, die zu diesem großartigen Erfolg beigetragen haben.

 

 

Hart erkämpfter Sieg zum Saisonfinale

 

SV Aufbau Deutschbaselitz – SV Sankt Marienstern        1:2 (0:1)          26.06.2016

 

Zum Abschluss der Kreisligasaison 2015/16 reiste die 1. Mariensterner Mannschaft nach Deutschbaselitz. Genau wie der SVM konnten die Großteichkicker ihre letzten zwei Partien siegreich gestalten. Diese kleine Serie wollten beide Teams unbedingt fortführen. So entwickelte sich dann auch das Geschehen auf dem Platz. Beinahe jeder Zentimeter des Rasens wurde beackert und die Mannschaften schenkten mit ihrer aggressiven Spielweise dem Gegner keinen Ball kampflos her, somit waren Chancen in den ersten Minuten Mangelware. Das 1:0 für die Panschwitzer in der 15. Min. resultierte aus einem Geschenk des Heimtorhüters. Robel schlug die Kugel aus der eigenen Hälfte einfach mal hoch in den Strafraum. Der Torwart schien den Ball bereits sicher zu haben, ließ ihn aber fallen und Peschmann bedankte sich dafür, indem er das Leder nur noch ins verwaiste Tor einzuschieben brauchte. Das Spiel nahm fortan mehr an Fahrt auf und so boten sich auf beiden Seiten eine Vielzahl an Möglichkeiten, die aber zumeist kläglich vergeben wurden. Bei den Gästen scheiterten D. Jursch freistehend per Kopf (22.) sowie Robel (26.) und Pakoßnick (38.) am gut reagierenden Keeper der Heimelf. Auf der Gegenseite hielt Schmidt bei zwei Durchstößen der Baselitzer seinen Kasten sauber (18., 30.) und bei einem Schuss aus 17 Metern in der 37. Min. stand ihm der Pfosten zur Seite. Kurz vor der Pause vergab Peschmann noch die Gelegenheit nach schönem Spielzug über links das Ergebnis auszubauen, als er frei vor dem Aufbaukasten im glänzend reagierenden Heine seinen Meister fand. Auch im zweiten Abschnitt wogte das Spiel hin und her und die Aggressivität mit teilweise rüden Fouls nahm unverständlicherweise noch zu, wobei es in diesem Match am Ende einer langen Saison wirklich um nichts mehr ging. Doch zurück zum Sportlichen. In der 51. Min. konnte sich Raab im Strafraum durchsetzen, brachte die Kugel aber aus Nahdistanz nicht im Tor unter. Daraufhin fuhren die Großteichkicker einen schnellen Konter und abermals rettete für den bereits geschlagenen Schmidt das Aluminium. Die Heimelf drückte nun vehement auf den Ausgleich, doch meist fehlte es den zum Teil sehr jungen Spielern an Routine und Clevernesss vor dem Gehäuse. Wie abgezockt man so etwas macht zeigte dann Pakoßnick in der 70. Minute. Mit einem genauen Pass von Peschmann steil in die Spitze geschickt, setzte er sich im 1 gegen 1 stark gegen seinen Gegner durch und ließ auch dem Hüter bei seinem Abschluss mit links nicht den Hauch einer Chance. Leider dezimierte sich der SVM kurz darauf selber, indem Winkler die gelb/rote Karte sah und so witterten die Deutschbaselitzer noch einmal Morgenluft. Zunächst hatte jedoch D. Jursch die Entscheidung auf dem Fuß, aber nach schönem Zusammenspiel mit Büttner reagierte abermals Heine glänzend und hielt so seine Mannschaft im Spiel (76.). Die Heimelf versuchte es nun mit der Brechstange und lang geschlagenen Pässen. Genau so ein Ball erreichte in der 84. Min. Schötz, der plötzlich völlig blank vor Schmidt auftauchte und zum 1:2 verkürzte. Der Druck auf die Mariensterner Abwehr nahm jetzt noch mehr zu, denn der SV Aufbau wollte nun unbedingt das Unentschieden erzwingen. Als eine Flanke in der 89. Min. zu kurz geklärt wurde, musste Schmidt bei einem Geschoss aus 15 Metern noch einmal sein ganzes Können unter Beweis stellen und hielt mit einer überragenden Parade den Auswärtssieg fest. Daran sollten auch die vom überforderten Schiedsrichter angezeigten sechs Minuten Nachspielzeit nichts mehr ändern.

 

Fazit: In einer teilweise überhart geführten Partie setzte sich letztlich das etwas glücklichere, aber auch cleverere Team durch. Mit einem hervorragenden vierten Tabellenplatz hat der SV St. Marienstern sein gestecktes Saisonziel erreicht. Zudem ist man mit 79 erzielten Treffern die offensivstärkste Mannschaft der Kreisliga Staffel 3 und hat gleichzeitig mit David Jursch (41 Tore) den erfolgreichsten Goalgetter in seinen Reihen!!! 

 

Aufstellung: O. Schmidt – Robel (53. Büttner), Wuschansky, T. Jursch, Lippitsch – Langer (56. Koreng), Winkler, Peschmann, Raab – Pakoßnick (80. P. Schmidt), D. Jursch                                                                                                 

 

 

 

Kantersieg nach anfänglichen Schwierigkeiten

 

SV Sankt Marienstern – SG Großdrebnitz             7:1 (2:1)          12.06.2016

 

Zum letzten Heimspiel der Saison empfing der SV St. Marienstern mit der SG Großdrebnitz den Tabellenletzten der Kreisliga Staffel 3. Alles andere als ein Sieg stand also nicht zur Debatte. Trotz der frühen Führung (6. Min.) durch Winkler nach einem lang geschlagenen Ball von O. Schmidt, konnte man die Partie in der ersten Hälfte nicht in sicheres Fahrwasser leiten. Im Gegenteil: die Gäste kamen, bedingt durch viele Unkonzentriertheiten der Heimelf, immer besser ins Spiel. So erzielten sie bereits in der 9. Min. den vermeintlichen Ausgleich, der aber wegen einer deutlichen Abseitsstellung nicht anerkannt wurde. Nur zwei Min. später hatte der SVM Glück, dass ein Schuss aus 18 Metern nur die Querlatte traf. Das 1:1 nach 15 Min. resultierte schließlich aus einem eher harmlosen Freistoß von halblinks, welcher im kurzen Eck von Schmidt einschlug. Die Mariensterner waren dadurch noch mehr verunsichert und die SGG zeigte in dieser Phase die deutlich bessere Spielweise und konnte so immer wieder gefährliche Nadelstiche setzen. Ab der 25. Min. berappelten sich die Panschwitzer dann wieder und konnten sich nun auch Chancen erarbeiten. Peschmann scheiterte am Gebälk, der Versuch von D. Jursch wurde auf der Torlinie gerettet und den Nachschuss seines Bruders T. Jursch entschärfte der Drebnitzer Keeper in Weltklassemanier. Gefahr für den Kasten von Schmidt kam jetzt nur noch durch Distanzschüsse auf, wobei der einheimische Torwart aber zur Stelle war. Zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt (45.) fiel der Führungstreffer nach einem schönen Spielzug über die linke Seite. P. Schmidt brachte eine maßgenaue Flanke auf Winkler, der sofort per Kopf zu D. Jursch weiterleitete und dieser konnte ohne Mühe die Kugel über die Linie drücken. Aufgrund der durchwachsenen ersten Halbzeit, kam es zu einer etwas lauteren Kabinenpredigt durch Trainer Schkoda. Zudem setzte zu Beginn der zweiten 45 Minuten ein starker Platzregen ein, der die Köpfe der Mariensterner Spieler wahrscheinlich noch zusätzlich frei machte. Bis zur 60. Min. mussten sich alle Akteure noch auf die veränderten Platzbedingungen einstellen, doch fortan agierte nur noch das Heimteam. Fast im Minutentakt erarbeitet man sich nun hochkarätige Möglichkeiten. In der 62. Min. scheiterte Bilk mit einem Distanzkracher am stark haltenden Gästetorwart, aber drei Min. danach war dieser machtlos beim 3:1 von D. Jursch nach Kopfballablage von Winkler. Wiederum 180 Sek. später hebelte Schkoda mit einem präzisen Pass auf Robel die Abseitsfalle des Gastes aus, der rechte Verteidiger ging bis zur Grundlinie und bediente den in der Mitte mitgelaufenen Lippitsch, der auch sofort abzog, jedoch konnte der TH der SGG mit einer Glanztat den Einschlag verhindern. Den Großdrebnitzern schwanden zusehends die Kräfte, einzig Simmank im Kasten stemmte sich gegen einen noch höheren Rückstand, so auch bei einem Volleyschuss von Peschmann auf Flanke von Schmidt. In der 73. Min. konnte allerdings auch er nichts mehr ausrichten, als Bilk den Mariensterner Torjäger steil schickte und dieser abgezockt den vierten Treffer markierte. Mit dem 5:1 per Abstauber erzielte D. Jursch sogar noch einen lupenreinen Hattrick (79.). Sofort nach dem darauf folgenden Anstoß konnte der Ball im Mittelfeld erobert werden, D. Jursch und Bilk hebelten mit einem simplen Doppelpass die Gästeabwehr aus, der Kapitän des SVM umkurvte noch den Hüter und hämmerte die Kugel unter die Latte (80.). Den Endstand zum 7:1 in der 86. Min. besorgte dann wieder D. Jursch mit seinem fünften Tor an diesem Tag nach starker Vorarbeit von Bilk und Pakoßnick.

 

Fazit: Nach zwei komplett unterschiedlichen Halbzeiten, konnten die Mariensterner letztlich einen ungefährdeten Sieg im abschließenden Heimspiel der Saison einfahren.

 

Aufstellung: O. Schmidt – Robel, Wuschansky, T. Jursch, Lippitsch – Peschmann, Bilk, Langer (33. Schkoda), P. Schmidt (77. Raab) – Winkler (75. Pakoßnick), D. Jursch

 

 

 

Hochverdienter Auswärtssieg

 

SV Haselbachtal – SV Sankt Marienstern  0:3 (0:1)          05.06.2016

 

Zum vorletzten Auswärtsspiel der Kreisligasaison 2015/16 führte der Weg die Mariensterner Kicker ins Haselbachtal nach Reichenbach. Gegen das drittbeste Team der Rückrunde und vor 115 Zuschauern war den Gästen von Beginn an anzumerken, dass sie die schlechte Leistung beim Derby aus der Vorwoche vergessen machen wollten. Die Führung fiel so bereits in der 7. Minute. Einen zu kurz geklärten Eckball brachte Lippitsch postwendend zurück in den Strafraum auf D. Jursch, der nach schöner Ballannahme sehenswert zum 0:1 verwandelte. Zwanzig Minuten später hatte er die Chance das Ergebnis auszubauen, scheiterte jedoch nach guter Vorarbeit von Peschmann am ehemaligen Panschwitzer Marwitz. Von der Heimelf war in dieser Phase wenig zu sehen, einzig zwei Kopfbälle nach Standards sorgten für etwas Gefahr vor dem Gehäuse von Schmidt. Die Schlußviertelstunde im ersten Durchgang bestimmten die Panschwitzer beinahe nach Belieben. Das einzige Manko hierbei war, dass nach gut vorgetragenen Spielzügen sowohl über die rechte Seite mit Peschmann, als auch über links mit Raab, kein Kapital geschlagen werden konnte. Entweder scheiterte man am Torhüter (D. Jursch, Winkler), oder aber der letzte Pass war zu ungenau. Nach der Pause ging es weiterhin nur in eine Richtung. In der 52. Min. überspielten D. Jursch und Winkler mit einem Doppelpass die komplette Hintermannschaft des SVH, doch anstatt selbst abzuschließen legte Winkler noch einmal quer, wo ein Haselbachtaler im letzten Moment klärte. Besser machten es die beiden dann sechs Min. später. Jursch setzte sich im Mittelfeld stark durch, bediente Winkler und dessen scharfe Hereingabe lenkte Frenzel ins eigene Tor. Abermals waren es diese zwei Protagonisten, die für die endgültige Entscheidung sorgten. Durch ständiges agressives Nachsetzen im Verbund mit Koreng eroberte sich diesmal Winkler die Kugel vom Gegner, bediente D. Jursch, welcher in seiner unnachahmlichen Art die Abwehr überlief und so frei vor Marwitz stand. Uneigennützig spielte er jedoch erneut auf Winkler, der mühelos zum 0:3 ins leere Tor einschob (75.). Das war dann wahrscheinlich auch für den Trainer des SVH, den ehemaligen Bundesligaspieler von Dynamo Dresden, Andreas Wagenhaus zu viel des Guten und Schiri Mollinger schickte ihn wegen zu lauten Reklamierens vom Spielfeldrand. In der 78. Min. narrte der Torjäger des SVM wiederum die Defensive der Heimelf, brachte das Leder aber aus Nahdistanz nicht am glänzend reagierenden Marwitz vorbei.Weitere Treffer sollten in dieser Hitzeschlacht indes nicht mehr fallen, obwohl sich noch einige Gelegenheiten boten.

 

Fazit: In einer einseitigen Partie verließ der SV St. Marienstern als verdienter Sieger den Platz. Bei besserer Chancenverwertung hätte das Ergebnis auch durchaus noch höher ausfallen können.

 

Aufstellung: O. Schmidt – Robel, Wuschansky, T. Jursch, Lippitsch – Peschmann, Bilk, D. Jursch, Raab – Koreng (89. P. Schmidt), Winkler (85. Schkoda)

 

Auch die 2. Panschwitzer Vertretung konnte aus der Fremde etwas Zählbares mitbringen. Beim SC Kleinhänchen, immerhin Tabellendritter der Kreisklasse, konnte man ein 1:1-Unentschieden erringen. Den Ausgleichstreffer erzielte Robert Wagner.

 

 

Marienstern verliert sorbisches Derby

 

SV Sankt Marienstern – SG Nebelschütz   0:2 (0:0)          29.05.2016

Vor über 100 Zuschauern kam es bei schwülwarmen Temperaturen zum mit Spannung erwarteten sorbischen Nachbarschaftsduell. In den Anfangsminuten war beiden Mannschaften der Respekt voreinander anzumerken, und so spielte sich das Geschehen vornehmlich im Mittelfeld ab. Den ersten Akzent setzte Bilk in der 14. Minute, aber sein Schuss aus 18 Metern nach Pass von Schmidt strich knapp über das Gehäuse. Die Nebelschützer agierten ziemlich defensiv, fuhren jedoch sobald sie in Ballbesitz kamen gut vorgetragene Konter. So zum Beispiel in der 18. Min. als Rehor frei durch war, aber am glänzend reagierenden O. Schmidt im Kasten der Heimelf scheiterte. Nur zwei Min. später bediente Bilk den Panschwitzer Torjäger D. Jursch, der bei seinem Lupfer über Hahn ins Tor allerdings im Abseits stand. Bei einem Freistoß von Schkoda aus 40 Metern war der Gästekeeper zur Stelle und lenkte die Kugel mit den Fingerspitzen über die Latte (36.). Die SGN spielte taktisch diszipliniert, schaltete schnell um und hatte vor der Pause zweimal die Möglichkeit durch Koreng in Führung zu gehen. Die dickste Chance hatte er in der 38. Min., als er nur den Pfosten traf. In der zweiten Hälfte bot sich den Fans das gleiche Bild. Der SVM war zwar bemüht, besonders Kapitän Bilk versuchte seine Mannen mitzureißen, doch Torszenen blieben Mangelware. In der 49. Min. konnte Hahn einen Bilkschuss noch um den Pfosten lenken. Bei der anschließenden Ecke rettete ein SGN-Akteur kurz vor der Linie. Fortan übernahmen aber die Gäste mehr und mehr das Zepter, denn die Einheimischen hatten, auch aufgrund der schlechten Trainingsbeteiligung der letzten Wochen, nichts mehr zuzusetzen. In der 54. Min. musste Zschornak eigentlich schon das 0:1 erzielen, als er nach einem abgewehrten Ziescheschuss das Leder aus Nahdistanz in die Wolken jagte. Anders machte er es dann vier Min. später. Die Panschwitzer vertendelten in der Abwehr den Ball, Koreng bediente Ziesche und dessen Hereingabe von links verwandelte Zschornak überlegt gegen die Laufrichtung von O. Schmidt. Nach einem weiteren Ballverlust im Mittelfeld wurde Koreng steil geschickt, dieser hämmerte die Kugel in aussichtsreicher Position zu überhastet über den Querbalken. Das 0:2 schenkten sich die Klosterkicker dann in der 76. Min. zu allem Überfluss auch noch selber ein. Ein eher harmloser Freistoß von Ziesche segelte an Freund und Feind vorbei durch den 16-er, Wuschansky konnte am langen Pfosten nicht mehr ausweichen und drückte das Leder unglücklich ins eigene Netz. Die Auswärtself machte nun weiter Druck, denn die Heimmannschaft bewegte sich nur noch wie ein angeschlagener Boxer. Den dritten Treffer auf dem Kopf hatte der ehemalige Panschwitzer Hannusa nach einer Ecke, doch Lippitsch schlug das Streitobjekt im letzten Moment von der Linie. Im weiteren Verlauf verpassten es noch die eingewechselten Scholze und Kubasch, das Resultat in die Höhe zu schrauben.

Fazit: Der SV St. Marienstern zeigte in diesem sehr fairen Derby nicht sein wahres Gesicht. Zu wenig Laufbereitschaft und Spielfreude des Heimteams machte es der SG Nebelschütz  an diesem Tag leicht, einen völlig verdienten Sieg einzufahren.

Aufstellung: O. Schmidt – Robel (75. Raab), Schkoda, Wuschansky, Lippitsch – Peschmann, Bilk, T. Jursch, P. Schmidt – Pakoßnick (65. Winkler), D. Jursch

Auch die zweite Mariensterner Vertretung verlor im “kleinen” Derby gegen Nebelschütz. Der Endstand hier lautete 1:6. Das einzige Tor zur zwischenzeitlichen Führung erzielte Langer.

 

Verdienter Auswärtssieg

 

Arnsdorfer FV – SV Sankt Marienstern      1:2 (0:1)          21.05.2016

 

Pünktlich vor dem mit Spannung erwarteten sorbischen Derby gegen die SG Nebelschütz kehrte die 1. Mannschaft des SV St. Marienstern in die Erfolgsspur zurück. Trotz des Fehlens von gleich acht Spielern konnte man beim Tabellenvierten in Arnsdorf einen Sieg bejubeln. In der Anfangsphase war es ein eher schwaches Kreisligaspiel, mit vielen Fehlpässen auf beiden Seiten. Danach setzten die Gäste die ersten Akzente. Ein Freistoß von Pakoßnick aus 19 Metern strich in der 25. Min. knapp am Dreiangel vorbei und nur eine Min. später scheiterte Winkler am Torhüter. Nach einem weiten Abschlag von Schmidt behauptete sich Winkler im Zweikampf und lupfte das Leder über den herauseilenden Keeper der Heimelf Richtung Tor. Um ganz sicher zu gehen, dass die Kugel ihr Ziel findet setzte D. Jursch nach und drückte den Ball über die Linie (28.). In der 37. Min. kam auch der AFV zu einer Chance. Nach einer Flanke in den 16-er kam ein Spieler frei zum Abschluss, versiebte die Möglichkeit jedoch. Als sich Pakoßnick und D. Jursch in der 40. Min. mit einem astreinen Doppelpass durch die gegnerischen Reihen spielten und so Jursch allein auf den Hüter zulief, landete sein Schuss leider nur am Außenpfosten. Dass es mit einer 1:0-Führung in die Pause ging, hatten die Panschwitzer ihrem Tormann zu verdanken. Zunächst entschärfte er einen gefährlichen Distanzschuss und bei Fröhnels Solo konnte er mit einer starken Fußabwehr klären. Der zweite Durchgang begann mit einem schönen Spielzug der Gäste. Böhmak bediente den über rechts durchgestarteten Jursch, der mit vollem Tempo bis zur Grundlinie lief und einen punktgenauen Pass auf Pakoßnick spielte. Dieser brachte es allerdings fertig, den Ball aus 2 Metern völlig unbedrängt über das Tor zu katapultieren (52.). Nur zwei Min. danach wollte D. Jursch ein Geschenk der Arnsdorfer nicht annehmen, als er nach einem Fehlabspiel frei durch war. Dem sonst so sicheren Torjäger versagten hierbei aber die Nerven und Eisner im Gehäuse des AFV konnte halten. Den Arnsdorfern fiel in dieser Phase wenig ein, einzig ein Heber von halblinks in der 58. Min. sorgte für ein wenig Gefahr. Das 0:2 nach 64 Min. resultierte aus einem schnell vorgetragenen Konter. Böhmak eroberte sich in der Defensive das Steitobjekt, spielte zu Neck und dieser gleich weiter auf den an der Mittellinie lauernden Pakoßnick. Dieser setzte sich bärenstark gegen zwei Abwehrspieler durch und ließ auch dem Torwart mit seinem Flachschuss aus 15 Metern keine Chance. Nur kurze Zeit später hätte D. Jursch alles klar machen können. Sein Abschluss aus 10 Metern nach gelungener Vorarbeit von P. Schmidt und Pakoßnick war jedoch zu schwach und landete so in den Armen des Torwarts. Auf kuriose Weise gelang den Arnsdorfern der Anschlusstreffer. Eine harmlose Hereingabe wollte Böhmak aus dem eigenen Strafraum schlagen, traf die Pille dabei aber so unglücklich, dass sie ins eigene Netz trudelte. Nun witterte die Heimmannschaft wieder Morgenluft und drängte auf den Ausgleich. Doch mit etwas Glück und Geschick brachten die Mariensterner den knappen Vorsprung über die Zeit.

 

Fazit: Aufgrund des reduzierten Kaders (vielen Dank hier noch einmal an die Spieler der Zweiten) kann man vor dieser geschlossenen Mannschaftsleistung nur den Hut ziehen! Durch einen unbedingten Willen und hohen kämpferischen Einsatz waren die 3 Punkte in der Fremde redlich verdient.

 

Aufstellung: O. Schmidt – Böhmak, Schkoda, Wuschansky, Lippitsch – Neck, D. Jursch, Bilk, Schmidt (73. Hübner) – Winkler, Pakoßnick

 

Die 2. Mariensterner Mannschaft konnte ein Teilerfolg verbuchen. Beim Spiel in Lauta gegen deren zweite Vertretung lautete es am Ende 1:1. Das Tor zum Ausgleich erzielte Robert Wagner.

 

 

Erneute Heimniederlage

 

SV Sankt Marienstern – SG Großnaundorf                       1:3 (0:2)          08.05.2016

 

Am 25. Spieltag der Kreisliga Staffel 3 empfingen die Mariensterner Kicker mit der SG Großnaundorf das stärkste Team der Rückrunde. Bei angenehmen Temperaturen, aber sehr böigem Wind setzten die Gäste bereits in der ersten Min. ein Ausrufezeichen. Nach einer genauen Flanke von rechts strich ein Kopfball knapp am Pfosten vorbei. In der 9. Min. jubelten die Fans bereits, doch der Kopfballtreffer von D. Jursch nach schöner Vorarbeit von Pakoßnick wurde zu Unrecht vom SRA wegen einer angeblichen Abseitsstellung zurück gewunken. Als die Heimelf mit dieser Entscheidung noch haderte, nutzte die SGG dieses im direkten Gegenzug eiskalt aus. Nach einem schnellen Konter verwertete Söhnel eine Hereingabe per Direktabnahme aus ca. zehn Metern zum 0:1. Durch viele einfache Fehler im Spielaufbau der Panschwitzer kamen die Gäste immer wieder zu besten Chancen. In der 16. Min. konnte Raab nach einem vermeidbaren Eckball die Kugel gerade noch vor der Linie klären und verhinderte somit das 0:2. Das sollte allerdings nur vier Min. später fallen. Bei einem Freistoß aus dem Mittelfeld waren sich Torhüter Schmidt und seine Vorderleute uneinig, wer das Spielgerät aus der Gefahrenzone klären sollte. Söhnel schaltete in dieser Situation am schnellsten und kam so zu seinem zweiten Treffer. Einen noch höheren Rückstand verhinderten der Pfosten und ein glänzend parierender Schmidt (32., 35.). Nach einem präzise getimten Pass von Pakoßnick auf Torjäger Jursch in der 36. Min. zappelte das Leder wieder im Netz der Gäste, doch auch hier entschied der Assistent auf Abseits. In der Folgezeit vergaben Winkler, Peschmann, Pakoßnick und T. Jursch gute Möglichkeiten zum Anschlusstreffer noch vor der Halbzeitpause. Doch auch die Grün-Weißen hatten noch eine Hundertprozentige, als ein Spieler frei auf O. Schmidt zulief, ihn umkurvte, jedoch die Kugel am leeren Tor vorbei schob. In der zweiten Hälfte verflachte die Partie zusehends und Chancen waren Mangelware. Bei einem weiten Abschlag des Torhüters der SGG in der 63. Min. zeigte sich abermals die an diesem Tage herrschende Unsicherheit in der Mariensterner Abwehr. Somit tauchte ein Stürmer frei vor Schmidt auf, der aber im 1 gegen 1  der Sieger blieb. Nach einem unerlaubten Rückpass in der 71. Min. entschied der Unparteiische auf indirekten Freistoß. Der Versuch von D. Jursch wurde zunächst abgeblockt. Bei der anschließenden Hereingabe von Robel wurde dann aber Jursch regelwidrig im Strafraum gestoppt, so dass Schiedsrichter Hübner Elfmeter gab, den Czapik sicher verwandelte. Nun keimte noch einmal vage Hoffnung auf einen Punktgewinn, die jedoch mit dem 1:3 durch C. Ott, nach einem wiederholten Deckungsschnitzer der Einheimischen, brutal zerstört wurde (80.). Die letzte Möglichkeit in diesem Match hatte Winkler, aber sein Kopfball nach Flanke von D. Jursch ging in der letzten Spielminute haarscharf über das Gehäuse.

 

Fazit: Der Sieg für  die Großnaundorfer war völlig verdient und man hat gesehen, dass sie nicht umsonst die erfolgreichste Mannschaft der Rückrunde sind. Wenn die Mariensterner allerdings in Zukunft an ihrer Einstellung zum Spiel und besonders an der eklatanten Defensivschwäche arbeiten, wird man auch wieder erfreulichere Ergebnisse erzielen können!

 

Aufstellung: O. Schmidt – Robel (81. Böhmak), Czapik, Wuschansky, Lippitsch – Peschmann, Pakoßnick, T. Jursch, Raab (83. Langer) – Winkler, D. Jursch

 

Auch die zweite Panschwitzer Vertretung musste einen Niederlage einstecken. Gegen die 2. Mannschaft der Spielvereinigung Lohsa/Weißkollm verlor man deutlich mit 1:8. Den Ehrentreffer erzielte R. Wagner.

 

 

Miserable Chancenverwertung führt zur Niederlage

 

SC 1911 Großröhrsdorf 2. – SV Sankt Marienstern                      2:0 (0:0)          01.05.2016

 

Aufgrund einer Leichtathletikveranstaltung am 30.04. baten die Großröhrsdorfer Verantwortlichen um eine Verlegung des Punktspiels auf den 01. Mai, womit der SVM einverstanden war. So reisten die Panschwitzer bei schönstem Wetter, allerdings nur mit elf Spielern, am Sonntag zum direkten Tabellennachbarn ins Rödertal. Ohne langes Abtasten entwickelte sich zwar kein gutklassiges, jedoch sehr chancenreiches Spiel. Bereits nach 2 Min. hatte D. Jursch die Führung auf dem Schlappen, vermochte es aber nicht den Heimtorhüter aus 5 Metern zu überwinden. In der Folge hatten die Bandstädter gute Möglichkeiten (7., 10.), die knapp am Tor vorbei gingen. Das Geschehen wogte hin und her und nun waren die Mariensterner wieder am Drücker, aber Schmidt und Pakoßnick scheiterten am gut aufgelegten Torwart Eberlein. Anschließend wartete Gage mit zwei sogenannten “Riesen” auf. Nach einem Konter in der 18. Min. verhinderte O. Schmidt mit starker Fußabwehr einen Rückstand und bei einem Kopfball nach einer Ecke klärte Raab auf der Linie (30.). Als in der 41. Min. D. Jursch mit einem schönen Pass Bilk über links steil schickte, und dieser mit einer genauen Flanke von der Torauslinie Winkler bediente, köpfte dieser unhaltbar für den langen Eberlein aus sechs Metern zur vermeintlichen Gästeführung ins Dreiangel. Wo hier der Linienrichter allerdings eine Abseitsstellung erkannt haben wollte, wird wohl für immer sein Geheimnis bleiben. Auf der Gegenseite konnte sich O. Schmidt kurz vor der Pause noch einmal auszeichnen, als er im 1 gegen 1 ganz stark parierte. So ging es mit einem Null zu Null in die Kabinen und man konnte sich fast sicher sein, dass die Mannschaft mit dem ersten Treffer die Partie für sich entscheiden würde. In den ersten 20 Min. nach Wiederanpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Schindler spielte fast nur noch die Heimelf. Einige Panschwitzer hatten doch spürbar mit den Nachwirkungen von Hexenbrennen und Maibaumwache zu kämpfen, was einfache Ballverluste zur Folge hatte. Nach einem Fehlpass im Mittelfeld lief ein Großröhsdorfer frei auf Schmidt zu und überlupfte ihn. Den Richtung leeres Tor trudelnden Ball konnte aber Robel im letzten Moment noch von der Linie kratzen (55.). Neun Min. danach gelang den Rödertalern schließlich die Führung. Die Gäste brachten nach einer Unachtsamkeit im Mittelfeld das Leder nicht unter Kontrolle, so konnte Seidel mutterseelenallein Richtung Tor laufen und vollendete eiskalt. Nach diesem Rückstand ging jedoch ein Ruck durch die Mariensterner Truppe, aber beste Gelegenheiten wurden jetzt beinahe sträflich ausgelassen.  Pakoßnick´s Versuch per Hacke in der 69. Min. ging knapp daneben, Bilk scheiterte kurze Zeit später aus 7 Metern kläglich und auch dem sonst so treffsicheren D. Jursch versagten die Nerven, als er nach Doppelpass mit Winkler frei vor dem Heimtorhüter zum Abschluss kam. P. Schmidt versuchte sich auch noch mit einem Schuss aus der Drehung, doch auch dieser Ball landete in den Armen von Eberlein. Die Entscheidung fiel dann 2 Min. vor Ultimo. SVM-Keeper Schmidt konnte einen scharf getretenen Freistoß von halblinks nur nach vorne abprallen lassen und Klimmer staubte zum Endstand ab.  Die Panschwitzer hätten an diesem Tag noch mal 90 Min. spielen können, ohne ein Tor zu erzielen. Bestes Beispiel dafür war in der Nachspielzeit ein Heber von D. Jursch, als der Torwart bereits geschlagen war, aber die Kugel nur an den Querbalken ging.

 

Aufstellung: O. Schmidt – Robel, Wuschansky, T. Jursch, Raab – Langer, Pakoßnick, Bilk, P. Schmidt – Winkler, D. Jursch

 

Das Auswärtsspiel der zweiten Mannschaft gegen die 2. Vertretung des FSV Bretnig/H. endete Remis. Die Torschützen beim 4:4 waren S. Lukasch (2x), M. Neck und D. Scholze.

 

 

Nur Sekunden fehlten zur Sensation

SV Sankt Marienstern – SG Crostwitz        1:4  n. V.  1:1 (0:0)     17.04.2016

Eine großartige Kulisse von 320 Zuschauern bildete den Rahmen für das sorbische Duell im Viertelfinale um den Kreispokal. Trainer Schkoda nahm im Vergleich zu den letzten Spielen eine taktische Änderung vor und stellte D. Jursch ins Mittelfeld, damit er mit schnellen Vorstößen immer wieder Nadelstiche in die Crostwitzer Abwehr setzen sollte. Zugleich hatte Bilk die Aufgabe, Spielmacher Runt in Schach zu halten. Dies gelang auch hervorragend und ein Klassenunterschied war nicht erkennbar. Ganz im Gegenteil, denn die ersten 15 Min. gehörten der Heimelf, da die Gäste anfangs sichtliche Schwierigkeiten hatten, auf dem für sie ungewohnten Hartplatz zurechtzukommen. Zweimal scheiterte Pakoßnick an Kraliček (5., 15.). Nach einem schönen Diagonalpass von Schmidt auf Peschmann in der 12. Min. bediente dieser den in der Mitte lauernden D. Jursch, welcher mit seinem Schuss aus der Drehung nur den Innenpfosten traf.  Nach einem weiten Einwurf von T. Jursch köpfte Peschmann die Kugel völlig frei stehend am Tor vorbei. Mitte der ersten Halbzeit konnte sich auch Crostwitz Chancen erarbeiten. Nach einem Freistoß von der Mittellinie kam plötzlich C. Schmidt an das Leder, schoss aber in aussichtsreicher Position über den Kasten. Nach einem missglückten Rettungsversuch von Wuschansky konnte O. Schmidt den Ball in höchster Not noch von der Linie kratzen. Das Spiel wogte nun hin und her mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Nach stark getretenen Ecken von P. Schmidt scheiterten Wuschansky und Pakoßnick per Kopf. Crostwitz sorgte indes mit Standards für Gefahr. Einen Freistoß von Runt lenkte der Panschwitzer Keeper mit den Fingerspitzen über den Balken (33.) und verhinderte auch gegen C. Schmidt kurz vor der Pause mit einer Glanztat einen Gegentreffer. Aus der Kabine kam die SGC mit mehr Schwung. So ging in der 52. Min. Domaschke allein durch, aber O. Schmidt konnte im Herauslaufen mit einer Fußabwehr gerade noch zur Ecke klären. Auch bei einem Büttner-Kopfball in der 56. war er zur Stelle. In der 63. Min. fiel das 1:0 für den Außenseiter. D. Jursch setzte zu einem Sololauf über die rechte Seite an, umkurvte mehrere Gegner und bediente am langen Pfosten punktgenau P. Schmidt, der nur noch einzuschieben brauchte. Zwei Min. danach verlängerte Bilk einen Einwurf von T. Jursch zu Peschmann, der etwas überrascht war und aus 4 Metern die Kugel am Tor vorbeiköpfte. Die nächsten Minuten setzten wieder die Crostwitzer die Akzente, doch Kunze und Vechet vergaben ihre Chancen. Bei einem regelrechten Durcheinander im eigenen 16-er hatte der SVM Glück, dass die Gastmannschaft gleich dreimal am klasse reagierender O. Schmidt scheiterte. Auf der Gegenseite hatte D. Jursch die Riesenmöglichkeit alles klar zu machen, als er nach einer Kopfballablage von Peschmann das Leder nicht im Tor unterbringen konnte. Die Partie jedoch sollte noch längst nicht entschieden sein, denn Schiedsrichter Liebner zeigte eine fünfminütige Zugabe an. Die Gäste warfen nun alles nach vorne, selbst Torwart Kraliček tauchte im Mariensterner Strafraum auf. Den Freistoß von Runt nach 95 Min. pflückte allerdings O. Schmidt seelenruhig herunter. Das sollte es doch jetzt eigentlich gewesen sein! Allein der Schiri hatte etwas dagegen. Und so kam die Wende in diesem Match. Runt fing den Abschlag von O. Schmidt an der Mittellinie ab, brachte das Streitobjekt hoch vor das Tor und Schulze köpfte in der Nachspielzeit der Nachspielzeit den Ausgleich zum 1:1 (90.+6). Somit musste die Verlängerung entscheiden. Die Heimelf hatte sich in der regulären Spielzeit völlig verausgabt und hatte fortan nichts mehr zuzusetzen. Hier machte sich nun doch die Erfahrung des Kreisoberligisten bemerkbar. Besonders die beiden Tschechen Runt und Vechet wirbelten durch die Defensivreihen der Klosterkicker und so war es auch Vechet, der in der 96. und 98. Min. mit einem Doppelschlag für die endgültige Entscheidung sorgte.Die Panschwitzer waren stehend K.O. und Schiemann erzielte in der 120. Min. den Endstand zum 1:4.

Fazit: Dieses Derby hatte alles, was sich der begeisterte Fußballenthusiast vorstellen kann, rassige Zweikämpfe, starker Körpereinsatz und gute Spielzüge auf beiden Seiten. Ein Klassenunterschied zwischen dem Kreisligisten und dem Ligaprimus der KOL war nicht auszumachen. Letzten Endes fehlten der Heimelf nur Sekunden, um die große Sensation zu schaffen.

Aufstellung: O. Schmidt – Robel, Czapik, Wuschansky, Lippitsch – Peschmann, T. Jursch, D. Jursch (72. Schkoda), P. Schmidt (66. Raab), Bilk – Pakoßnick (62. Winkler)

 

 

Drei Punkte, mehr aber auch nicht

 

SG Oßling/Skaska – SV Sankt Marienstern                       1:2 (1:2)          03.04.2016

 

Bei herrlichstem Frühlingswetter ging diesmal die Reise für die erste Mariensterner Mannschaft nach Skaska. Den Vorletzten der Tabelle wollte man mit spielerischen Mitteln bezwingen, was sich jedoch aufgrund der schlechten Platzverhältnisse (sehr holpriger Rasen) und mangelnder Laufbereitschaft bei fast allen Akteuren nicht in die Tat umsetzen ließ. So dauerte es bis zur 10. Min. bevor erstmalig die Jurschbrüder und Winkler für ein wenig Gefahr sorgen konnten. Oßling agierte meist mit lang geschlagenen Bällen auf den agilen Tamke, der in der 16. Min. plötzlich frei vor Schmidt auftauchte, doch der Panschwitzer Torwart blieb im 1 gegen 1 der Sieger. Das 0:1 fiel in der 18. Minute. Zunächst vergab D. Jursch nach gutem Zuspiel von Robel völlig blank vor dem Tor eine Chance, den zurückspringenden Ball leitete er sofort zu Pakoßnick weiter, welcher Winkler bediente und der vollendete abgezockt aus 12 Metern ins lange Eck. Zwei Min. später hatte Winkler dann Pech, als sein Schuss von der Strafraumgrenze nur den Querbalken traf. Zwischen der 20. und 28. Min. erspielten sich die Gastgeber gleich vier gute Möglichkeiten um die Partie zu drehen, scheiterten aber entweder am eigenen Unvermögen, oder am bärenstark reagierenden Mariensterner Keeper. Danach fingen sich die Gäste wieder, doch P. Schmidt per Freistoß und D. Jursch konnten das Leder nicht im Gehäuse unterbringen. Besser machte es in der 38. Min. Pakoßnick, der nach einem weiten Abschlag von O. Schmidt an den “zweiten” Ball kam, drei Gegner stehen ließ und eiskalt zum 0:2 abschloss. Bereits im Gegenzug erzielten die Hausherren den Anschlusstreffer. Tamke ging unbedrängt durch die Abwehrreihe des SVM und diesmal war auch Schmidt im Kasten machtlos. Nach einer eindringlichen Pausenansprache von Trainer Schkoda ging in der zweiten Hälfte ein Ruck durch die Mannschaft und es entwickelte sich ein regelrechter Einbahnstraßenfußball. Mit Mann und Maus stemmten sich nun die Oßlinger gegen einen weiteren Gegentreffer und taten so nichts für den eigenen Angriff. Chancen gab es für die Gäste zuhauf.  Besonders Pötschke im Tor der Heimelf lief zur Höchstform auf und brachte die Panschwitzer schier zur Verzweiflung. Zwischen der 50. und 58. Min. entschärfte er die Versuche von Bilk, Pakoßnick, T. Jursch und Peschmann mit starken Paraden. Auch Winkler mit einem Seitfallzieher und Wuschansky mit einem Schuss aus 22 Metern konnten das Leder nicht im Tor unterbringen (67., 71.). Bei einer schönen Freistoßvariante zwischen Robel und Peschmann war der Hüter wiederum zur Stelle. In der 78. Min. hatten die mitgereisten Fans dann aber bereits den Torschrei auf den Lippen, doch der Schuss von Bilk wurden auf der Linie gerettet und der Nachschuss von Neck war erneut die Beute von Pötschke. In der 81. Min. versuchte Bilk per Freistoß aus 20 Metern den Keeper zu überwinden, doch der kratzte das Streitobjekt aus dem Dreiangel. Fünf Min. vor Abpfiff bot sich D. Jursch die letzte Gelegenheit zu erhöhen. Nach präzisem Pass von Lippitsch überlupfte er den herauseilenden Torwart, köpfte aber anschließend am leeren Kasten vorbei.

 

Fazit: Über die erste Halbzeit sollte man so schnell wie möglich den Mantel des Schweigens decken. Positiv hierbei waren einzig die beiden Tore. Im zweiten Durchgang war ein Bemühen erkennbar, wenngleich die Chancenverwertung  zu Wünschen übrig ließ!

 

Aufstellung: O. Schmidt – Robel, Wuschansky, T. Jursch, Lippitsch – Peschmann, Pakoßnick (76. Langer), Bilk, P. Schmidt (36. Neck) – Winkler, D. Jursch

 

Die 2. Mannschaft spielte bereits am Samstag beim Hermsdorfer FV. Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer verlor man knapp mit 3:1. Den Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 2:1 erzielte Jan Büttner. 

 

 

 

Gut gespielt, aber dennoch verloren

 

SV Sankt Marienstern – SV G/W Schwepnitz       1:3 (0:1)          20.03.2016

 

Nach dem furiosen Hinspielerfolg von 7:3 wollten die SVM-Kicker auch auf heimischen Terrain etwas Zählbares mitnehmen. Vor 82 Zuschauern neutralisierten sich beide Mannschaften anfangs im Mittelfeld, so dass Torgefahr nur durch Standards aufkam. Die Gäste versuchten mit mehreren Freistößen ihren Sturmtank Raack in Szene zu setzen, jedoch echte Gefahr entstand vor dem Schmidtgehäuse nicht. Den ersten gelungenen Angriff verzeichneten die Einheimischen nach 24 Minuten. Peschmann und Robel spielten sich über rechts mittels Doppelpass frei, die Hereingabe verzog P. Schmidt allerdings freistehend aus 10 Metern. Pech hatten die Panschwitzer dann in der 29. Minute, als ein Freistoß von Pakoßnick aus 18 Metern nur am Querbalken landete und in der 41. Min. wiederum Pakoßnick einen ruhenden Ball knapp über das Tor zirkelte.Wie aus dem Nichts fiel plötzlich in der 43. Min. das 0:1. Die Heimelf schien mit ihren Gedanken bereits bei der in der Halbzeitpause stattfindenden Pokalauslosung zu sein und so konnte Abdin unbedrängt durch das Zentrum spazieren, wobei gleich vier Mariensterner nur Spalier standen. Zu allem Überfluss wurde sein Schuss aus zirka 20 Metern noch abgefälscht und senkte sich so unhaltbar hinter Schmidt im Kasten. Mit diesem Zwischenstand ging es in die Kabinen. Die bereits angesprochene Auslosung für das Viertelfinale im Kreispokal bescherte dann dem SVM mit dem unangefochtenen Tabellenführer der KOL, der SG Crostwitz, ein Traumlos. Das Spiel findet voraussichtlich am 17.04.2016 vor heimischer Kulisse statt. Die zweite Hälfte begannen die Gäste forscher. Besonders Abdin und Raack zerrten immer wieder an den Ketten, doch ihre Abschlüsse verfehlten das Ziel knapp (54., 57.). Da ein konstruktiver Spielaufbau für Marienstern durch das agressive Zweikampfverhalten des Auswärtsteams kaum möglich war, versuchte man es fortan mit langen Bällen. So fiel auch der Ausgleich in der 70. Minute. Nach einem weiten Abschlag von Schmidt kämpften Pakoßnick und der Schwepnitzer Torwart im Luftduell um den Ball. Der Hüter hatte die Kugel bereits sicher, ließ sie aber wieder fallen und zwar genau vor die Füsse von D. Jursch, der nur noch ins leere Tor einzuschieben brauchte. Mit dem 1:1 im Rücken wollte die Heimmannschaft nun auch den vollen Erfolg und spielte noch offensiver. Zwischen der 73. und 84. Minute boten sich auch vier ausgezeichnete Möglichkeiten, die aber alle leichtfertig vergeben wurden. Just in dieser Drangphase fuhren die Schwepnitzer einen schnellen Konter. Über ihre linke Angriffseite gelangte das Leder zu Raack, der sich noch geschickt um seinen Gegenspieler drehte und so zum 1:2 in der 86. Minute traf. Anmerken muss man hierbei allerdings, dass er nach etlichen Fouls und verbalen Entgleisungen eigentlich schon längst nicht mehr auf dem Platz hätte stehen dürfen. Um wenigstens noch einen Punkt zu erzielen, machte der SVM in der verbleibenden Zeit vollends hinten auf , so konnte Abdin durch die entblößte Abwehrreihe mit einem Sololauf marschieren und passte die Pille auf den klar im Abseits stehenden Raack, welcher zum Endstand einnetzte (90.).

 

Fazit: Kämpferisch war der Panschwitzer Mannschaft bei diesem Heimspiel nichts vorzuwerfen. Um ein besseres Resultat zu erzielen, mangelte es diesmal jedoch an der schlechten Chancenverwertung.

 

Aufstellung: O. Schmidt – Robel (65. Schkoda), Czapik, Wuschansky, Lippitsch – Peschmann, Pakoßnick, T. Jursch, P. Schmidt – Winkler (60. Langer), D. Jursch

 

Die zweite Mariensterner Mannschaft gewann im Vorspiel gegen den SV Laubusch 2. mit 4:1. Die Doppeltorschützen dieser Partie waren Damian Pötschke und Marco Neck.

 

 

 

Marienstern kehrt in die Erfolgsspur zurück

Thonberger SC – SV Sankt Marienstern      1:5 (1:3)       13.03.2016

Nach zuletzt zwei Niederlagen gegen den Ersten und Zweiten der Kreisliga wollten die Panschwitzer Kicker im benachbarten Thonberg unbedingt drei Punkte einfahren und sich somit gleichzeitig für die Hinspielpleite revanchieren. Dies gelang schließlich auch. “Mann des Tages” war wieder einmal David Jursch, der mit vier Treffern und einer Torvorlage die Partie quasi im Alleingang entschied. Anfänglich tat sich auf der roten Asche jedoch herzlich wenig. Erst nach 15 Minuten nahm die Begegnung an Fahrt auf. Nach einer zu kurz abgewehrten Ecke kam das Leder zum Kapitän des TSC Retzer, der mit einem satten Schuss aus 18 Metern das 1:0 erzielte. Doch die Gäste ließen sich davon nicht schocken und so traf D. Jursch nur drei Min. später nach einem weiten Einwurf von Robel unbedrängt zum Ausgleich. Ein Musterbeispiel für einen schnell vorgetragenen Konter zeigten die Mariensterner in der 21. Minute. D. Jursch nahm einen abgefangenen Freistoß der Heimelf in der eigenen Hälfte auf, lief im Vollsprint über rechts bis zur Grundlinie und flankte zielgenau auf Pakoßnick, welcher aus Nahdistanz nur noch einzuköpfen brauchte. In der Folge fanden die Thonberger zurück ins Spiel, doch Schmidt verhinderte in der 33. Min. den Ausgleich mit einer Glanztat. Die anschließende Ecke wurde erneut zum Bumerang für die Randkamenzer. Lippitsch fing den Eckstoß ab, bediente Pakoßnick und dieser schickte Jursch mit einem Steilpass auf die Reise, welcher die Kugel aus 25 Metern über den herausgelaufenen Torwart zum 1:3 lupfte. Fünf Min. vor der Pause bewahrte der Thonberger Keeper seine Mannschaft bei einem Kopfball von P. Schmidt mit einem starken Reflex vor einem noch höheren Rückstand. Zu Beginn des zweiten Abschnitts stellten die Gäste plötzlich komplett den Spielbetrieb ein und so kamen die Thonberger zurück in das Match. Sie konnten nun im Mittelfeld beliebig Schalten und Walten. Einzig O. Schmidt konnte man es in dieser Phase verdanken, dass der Vorsprung Bestand hatte, weil er mit Klasseparaden zwei sogenannte Hundertprozentige entschärfte (57., 59.). Mitte der 2. Halbzeit fingen sich jedoch die Panschwitzer wieder, auch dadurch bedingt, dass der TSC jetzt hinten aufmachen musste. In der 66. Min. scheiterte Pakoßnick noch am Schlussmann, doch nur 60 Sekunden später traf Jursch zum 1:4. Lippitsch flankte auf Pakoßnick der mit dem Kopf auf den Torjäger verlängerte, welcher letztlich eiskalt abschloss. Eine Viertelstunde vor Ultimo bot sich P. Schmidt die Chance das Ergebnis auszubauen, ihm versprang aber der Ball freistehend vor dem Tor. Fortan ergaben sich die Thonberger endgültig ihrem Schicksal und so konnte Jursch in der 82. Min. nach schöner Vorarbeit von Schkoda zum 1:5 einnetzen. Damit führt er die Torjägerliste mit nunmehr 33 Treffern unangefochten an. Weitere gute Möglichkeiten vergaben kurz vor dem Abpfiff noch P. Schmidt und D. Jursch.

Fazit: Der Auswärtssieg ging auch in dieser Höhe in Ordnung. Trotzdem muss an dieser Stelle auch die Passungenauigkeit und das zu laxe Zweikampfverhalten bemängelt werden. In der kommenden Woche wartet mit den wiedererstarkten Schwepnitzern ein sicherlich ganz anderes Kaliber. Übrigens wird während der Halbzeitpause dieser Begegnung das Viertelfinale im Kreispokal ausgelost.

Aufstellung: O. Schmidt – Robel, Czapik, Wuschansky, Lippitsch – Hausch, Langer (72. Vacek), T. Jursch, O. Schmidt – Pakoßnick (80. Schkoda), D. Jursch

Die 2. Mariensterner Mannschaft konnte mit nur zehn Spielern immerhin einen Punkt gegen die Thonberger Reserve mitnehmen. Das Tor zum 1:1-Ausgleich erzielte Kevin Kuschel.

 

Schmerzliche Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten

SV Sankt Marienstern – SG Frankenthal       1:2 (1:1)    06.03.2016

Im Kreisligaspitzenspiel gegen die SG Fankenthal musste der gastgebende Verein erneut das Fehlen etlicher Stammkräfte kompensieren. Das gelang in der ersten Viertelstunde aber hervorragend. In der 5. Min. setzte sich nach einem Einwurf M. Koreng im Strafraum durch, scheiterte jedoch freistehend am gut parierenden Torhüter und nur Sekunden später verzog D. Jursch in aussichtsreicher Position knapp. Nach 12 Min. fand das Leder schließlich den Weg ins Ziel, als F. Peschmann einen Schkodafreistoß verwertete. Die junge Schiedsrichterassistentin erkannte hierbei leider fälschlicherweise auf Abseits. Fortan nahmen auch die Gäste am Spielgeschehen teil, so hatten sie in der 16. und 24. Min. gute Gelegenheiten um in Führung zu gehen. Dann agierte wieder die Heimelf. Nach einem weiten Einwurf von T. Jursch legte Pakoßnick den Ball geschickt auf Peschmann ab, sein Schuss ging allerdings aus acht Metern über den Kasten (26.). Nach einem schnell vorgetragenen Konter über die linke Angriffsseite und präzisem Pass in die Mitte, erzielte Herrmann in der 37. Min. das 0:1 für die SGF. Doch noch kurz vor der Pause konnte M. Koreng mit etwas Glück nach einem Pressschlag den hochverdienten Ausgleich markieren, als die Kugel per Bogenlampe über den verdutzten Frankenthaler Hüter ins Netz segelte. Aus der Kabine kehrten die Gäste schwungvoller zurück und hatten bis zu 63. Min. gute Gelegenheiten erneut in Führung zu gehen. Danach waren die Mariensterner wieder am Drücker, doch sowohl Pakoßnick mit zwei Schüssen, als auch Koreng mit einem Kopfball konnten die Kugel nicht unterbringen. Die spielentscheidende Szene folgte in der 74. Minute. Nach einem Abschlag des Frankenthaler Keepers verschätzte sich Lippitsch und so gelangte das Streitobjekt zu Richter, welcher sich diese Einladung natürlich nicht nehmen ließ und unhaltbar das 1:2 markierte. In der verbleibenden Zeit spielte der SVM noch offensiver, da man unbedingt den Ausgleich erzwingen wollte. So boten sich für den Gegner Räume zum Kontern. Die sich bietenden Gelegenheiten wurden aber vergeben, beziehungsweise reagierte O. Schmidt glänzend. Die letzte Möglichkeit zu einem Punktgewinn hatte D. Jursch in der Nachspielzeit. Bei seinem Schuss aus spitzem Winkel war jedoch der Frankenthaler Torwart im kurzen Eck auf dem Posten und hielt so den Sieg für seine Mannen fest.

Fazit: In einer von Kampf geprägten, aber überaus ansehnlichen Kreisligapartie setzte sich aufgrund der Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt die SG Frankenthal nicht ganz unverdient, wenn auch knapp, mit 2:1 durch.

Aufstellung: O. Schmidt – M. Robel, T. Schkoda, M. Wuschansky, P. Lippitsch – F. Peschmann, C. Bilk, D. Jursch, T. Jursch – J. Pakoßnick, M. Koreng (80. O. Vacek)

Die zweite Mariensterner Vertretung musste ebenfalls ein Niederlage einstecken. Gegen den FC Lausitz Hoyerswerda II verloren sie mit 1:4. Das Ehrentor für die Panschwitzer erzielte Sebastian Lukasch.

 

Marienstern gewinnt spannenden Pokalkrimi

SV Sankt Marienstern – TSV Wachau           8:6 n.E. (3:3, 3:2)  28.02.2016

Die Voraussetzungen für das Achtelfinale im Sparkassenpokal gegen den Kreisoberligisten aus Wachau konnten kaum schlechter sein, denn es fehlten an diesem Sonntag aus unterschiedlichen Gründen gleich fünf Spieler aus dem Kader der 1. Mannschaft. Trotzdem wollte man vor zirka 100 Zuschauern unbedingt in die nächste Runde einziehen. In den ersten Minuten dieser Partie fand das Spielgeschehen meist zwischen den Strafräumen statt. Bei einem Konter der Wachauer konnte sich O. Schmidt zunächst auszeichnen (14.). Bei einem indirekten Freistoß in der 17. Min. übersah er allerdings den erhobenen Arm des Schiris und fälschte den Ball ins eigene Tor zum 0:1 ab. Bereits sechs Min. später konnte der SVM ausgleichen. Nach einem Pass von P. Schmidt setzte sich Pakoßnick geschickt auf der linken Seite durch, spielte die Kugel zurück an den 5-m-Raum auf Bilk, der nur noch einzunetzen brauchte. In der 27. Min. war es erneut Pakoßnick, welcher mit einer schönen Einzelleistung die Abwehr der Gäste schwindelig spielte. Sein Schuss ging zwar nur an den Innenpfosten, doch den Abpraller verwertete T. Jursch zur Führung. Den 2:2-Ausgleich besorgte Prantl in der 33. Min. per Foulelfmeter. Nachfolgend konnte O. Schmidt bei zwei gefährlichen Aktionen der Wachauer mit starken Reflexen einen Rückstand verhindern. Das 3:2 resultierte aus einer Slapstickeinlage der Hintermannschaft des TSV. Torwart und Abwehr konnten sich nicht entscheiden, wer die Situation bereinigt, so setzte Pakoßnick energisch nach, passte zu Bilk, der mit etwas Glück in der 44. Min. den Halbzeitstand erzielte. Nach der Pause schienen die Einheimischen mit ihren Gedanken noch in der Kabine zu sein, denn beim Ausgleichstreffer von Herrich aus 18 Metern attackierte zuvor niemand den ballführenden Gästespieler (48.). Die Wachauer witterten nun Morgenluft und brachten die Mariensterner Defensive das ein oder andere Mal in brenzlige Situationen. Meist war aber Schmidt auf dem Posten und in der 57. Min. rettete bei einem mißglückten Abwehrversuch von Lippitsch die Latte für den bereits geschlagenen Keeper. Das intensive Spiel forderte beiden Mannschaften alles ab, weshalb auch bis zur 90. Min. keine klaren Chancen mehr zu verzeichnen waren. In der ersten Hälfte der Verlängerung wogte das Geschehen hin und her. Zunächst verpasste Vacek am langen Pfosten eine Hereingabe von Bilk knapp und nach einem Konter von Pakoßnick rettete ein Spieler gerade noch vor der Linie. Wachau wartete indes mit einem Distanzschuss aus 25 Metern auf, der an die Querstange klatschte. In der 105. Min. lag das Streitobjekt doch im TSV-Gehäuse, aber das Tor fand keine Anerkennung, da der SRA ein Foulspiel von Schmidt am gegnerischen Hüter gesehen hatte. Die letzte Riesenmöglichkeit das Spiel zu entscheiden hatte ein Wachauer Spieler in der 120. Min., als er völlig frei vor Schmidt auftauchte, jedoch das Leder um Zentimeter am Kasten vorbei jagte. Also musste dieser Pokalfight vom Elfmeterpunkt entschieden werden. Hier zeigten die fünf Panschwitzer Schützen (O. Schmidt, Czapik, Lippitsch, Vacek, Bilk) keine Nerven und verwandelten allesamt sicher und Torhüter Schmidt konnte den Schuss eines Wachauer Spielers halten. Danach war der Jubel der Spieler und Fans über den Einzug ins Viertelfinale groß.

Fazit: In einer kräftezehrenden und hart umkämpften Partie setzte sich letztlich die etwas glücklichere Mannschaft durch.

Aufstellung: O. Schmidt – R. Hausch, B. Czapik, M. Wuschansky, P. Lippitsch – M. Neck (66. L. Langer), C. Bilk, T. Jursch (79. O. Vacek), P. Schmidt – A. Winkler (74. T. Schkoda), J. Pakoßnick

Ärgerliche Niederlage beim Spitzenreiter

Spg Ottendorf/Liegau – SV Sankt Marienstern    2:1 (0:1)          20.02.2016

Bei miserablem Wetter  trat die 1. Mariensterner Mannschaft beim ungeschlagenen Tabel-lenführer der Kreisliga Staffel 3 auf dem Kunstrasenplatz in Liegau an. Beiden Teams war in den ersten Minuten anzumerken, dass sie gehörigen Respekt voreinander hatten. Die Pan-schwitzer übernahmen in der Folge mehr und mehr die Initiative und zeigten die reifere Spielweise. In der 18. Min. tauchte nach einem Fehlpass dennoch ein Ottendorfer Spieler plötzlich frei vor dem Kasten von O. Schmidt auf, dieser konnte aber im Herauslaufen das Leder mit dem Kopf ab-wehren. Als Bilk sich in der 20. Min. auf der linken Seite stark durch-setzte und den Ball scharf und flach in den 5-Meter-Raum flankte, konnte der Liegauer Keeper die Kugel nicht unter Kon-trolle bringen. Den Abpraller netzte Winkler zur verdienten Führung aus spitzem Winkel ein. Keine zehn Min. später versuchte es P. Schmidt per Freistoß, diesmal war der Torhüter der Heim-elf auf dem Posten. In der 35. Min. musste leider bereits gewechselt werden, da sich Sbjeznie ohne gegnerische Einwirkung schwer am Knie verletzte. Es dauerte eine Weile, bis sich die Gäste von diesem Schock erholten und so hatten sie nach einem Eckball etwas Glück, als Peschmann den Ball auf der Torlinie klärte (39.). Bis zur Pause waren dann keine weiteren Möglichkeiten mehr zu verzeichnen. Die Anfangs-viertelstunde der 2. Hälfte gehörte wieder den Marienster-nern. Durch starkes Pressing und extrem hoher Laufbereitschaft erstickte man jegliche Angriffs-bemühungen der Einheimischen bereits im Keime. Das mögliche 0:2 hatten dann der einge-wechselte Schkoda und D. Jursch auf dem Fuss. Der Spielertrainer scheiterte aber mit einem Freistoßkracher aus 25 Metern am glänzend reagierenden Torwart und nach einem missglückten Abschlag hob der beste Torjäger der Kreisliga den Ball knapp über das leere Gehäuse. Die Spiel-gemeinschaft erarbeitete sich fortan einige Halbchancen, die jedoch für O. Schmidt keine große Gefahr darstellten. So liefen bereits die letzten 10 Minuten und Ottendorf-/Liegau fiel nicht mehr allzu viel ein. Wäre da nicht die altbekannte Schwäche bei Standards des Tabellenvierten, der Gastgeber hätte wohl noch Stunden spielen können, ohne ein Tor zu erzielen. Nach einem Frei-stoß in der 83. Min. von halblinks wurde der Ball per Kopf verlängert und am langen Pfosten schoss Koch aus stark abseitsverdächtiger Position das 1:1. Doch bereits 2 Min. danach bot sich D. Jursch die Riesenmöglichkeit zur abermaligen Führung. Bilk passte ihm genau in den Lauf, dadurch konnte er allein auf den Kasten zulaufen, zögerte aber zu lange, so dass der Hüter noch abwehren konnte. Den darauf folgende Nachschuss setzte Pesch-mann am verwaisten Tor der Spielgemeinschaft vorbei. Der Genickbruch folgte letztlich in der 90. Minute. Die Ottendorfer hatten einen Freistoß aus ähnlicher Position wie beim Ausgleich, der Ball segelte in den Straf-raum und die Gäste konnten das Streitobjekt nicht aus der Gefahrenzone befördern, wofür sich Sachse bei ihnen mit dem völlig unverdienten Siegtreffer bedankte.

 

Fazit: Im Fussball gewinnt nicht immer das bessere Team und für das Lob von allen Seiten kann man sich am Ende auch nichts kaufen. Viel schwerer als diese bittere Niederlage wiegt allerdings die Verletzung von unserem Dauerläufer Christian Sbjeznie. Wir wünschen dir gute Besserung und eine schnellstmögliche Genesung!!!

Aufstellung: O. Schmidt – Robel, Sbjeznie (35. Schkoda), Wuschansky, Hausch – Peschmann, Bilk, T. Jursch (85. Langer), P. Schmidt – Winkler, D. Jursch

Am 28. Febr. empfängt der SVM ab 14 Uhr den TSV Wachau zum Achtelfinale im Kreispokal. Die Spieler und Verantwortlichen würden sich über einen regen Zuschauerzuspruch sehr freuen.

 

 

Kantersieg zum Start in die Rückrunde

SV Sankt Marienstern – SV Fortschritt Großharthau     7:0 (4:0)    14.02.2016

Zum Auftakt der Kreisligarückrunde empfing die 1. Mariensterner Mannschaft mit dem SV Fortschritt Großharthau ein Team aus den unteren Tabellengefilden. Alles andere als ein Sieg stand daher vor Beginn dieser Partie nicht zur Debatte. Und so begann die Heimelf auch furios. Der Sekundenzeiger hatte noch keine zwei Umdrehungen vollführt, als Langer mit seinem Versuch knapp scheiterte. In der 4. Min. gelang Bilk nach einem schönen Spielzug über Pakoßnick und Jursch die Führung. Keine zwei Min. danach strich ein Distanzschuss unseres Kapitäns um Zentimeter am Gehäuse vorbei. In der Anfangsphase erarbeiteten sich auch die Gäste die ein oder andere Gelegenheit, aber O. Schmidt war bei einem Kopfball und einem gefährlich aufsetzenden Freistoß zur Stelle (17., 22.). Doch spätestens ab Mitte der ersten Halbzeit stellten sie den Spielbetrieb ein, und die Einheimischen konnten nun beinahe nach Belieben agieren. Das 2:0 erzielte P. Schmidt per Kopf, indem er nach einem Schkodafreistoß höher als die gesamte Harthauer Abwehr nebst Torwart sprang. Bei einem weiteren Schuss des Spielertrainers konnte der Gästekeeper noch den dritten Treffer verhindern (30.). Doch bereits eine Min. später schlug es erneut ein. Peschmann erkämpfte sich im Mittelfeld den Ball, spielte zu Pakoßnick, dessen Steilpass D. Jursch in gewohnter Manier verwertete. Nach einem Sturmlauf über die linke Seite flankte Hausch in der 37. Min. auf Jursch, doch dessen Kopfball landete nur am Pfosten. Kurz vor der Pause fiel schließlich das 4:0. Nach einem regelrechten Tohuwabohu in der Gästedefensive behielt einzig der Panschwitzer Torjäger die Übersicht und köpfte das Streitobjekt über die Linie. Anfang der 2. Hälfte versuchten die Fortschrittler mit Distanzschüssen, welche jedoch zu harmlos waren, vielleicht doch einen Treffer zu landen. Auf der Gegenseite zog Bilk einfach mal aus 25 Metern ab, leider krachte sein Geschoss nur an den Innenpfosten. Das 5:0 erzielte in der 57. Min. Pakoßnick nach guter Vorarbeit von Jursch. Und da ja an diesem Sonntag bekanntlich Valentinstag war, ließen sich unsere Gäste nicht lumpen und trafen durch einen Casparkopfball nach einem weiten Einwurf von Bilk in den eigenen Kasten (58.). Nur kurze Zeit später hätte Schkoda mit einem Querschläger fast das Geschenk erwiedert, doch der Panschwitzer Keeper konnte noch im letzten Moment klären. In der 70. Min. hielt Schmidt erneut herausragend, als plötzlich ein Großharthauer völlig frei vor ihm zum Kopfball kam. Auch die Außenverteidiger schalteten sich in der Schlussviertelstunde nun immer öfter in die Angriffe ein. So scheiterte Robel zweimal in aussichtsreicher Position und Hausch leitete mit einem energischen Antritt eine weitere Chance ein, doch den Abschluss von Jursch klärte ein Gästespieler auf der Torlinie. Zwei Min. vor dem Abpfiff spielte Schmidt einen Freistoß aus dem Halbfeld genau auf Jursch, der die Kugel geschickt auf Langer ablegte, welcher völlig freistehend keine Mühe hatte den Endstand zu markieren.

Fazit: Trotz des überzeugenden Sieges darf man diesen Erfolg gegen einen schwachen Gegner keineswegs überbewerten. Schon am kommenden Samstag wird sicherlich ein ganz anderer Wind wehen, denn da geht es zum Spitzenreiter der Kreisliga zur Spielgemeinschaft Ottendorf/Liegau!

 

Aufstellung: O. Schmidt – M. Robel, B. Czapik, T. Schkoda, R. Hausch – F. Peschmann, C. Bilk, L. Langer, P. Schmidt – D. Jursch, J. Pakoßnick

Die Reserve des SVM unterlag im Vorspiel nach guter kämpferischer Leistung der 2. Vertretung aus Wittichenau mit 2:3. Beide Tore für Marienstern erzielte M. Koreng.

 

 

Auch im letzten Test erfolgreich

SC Großschweidnitz-Löbau 2. – SV Sankt Marienstern   3:4 (1:0)          06.02.2016

Zum letzten Vorbereitungsspiel auf die Rückrunde der Saison 2015/16 reisten die Mariensterner Fußballer nach Löbau. Gegner war die zweite Vertretung des SC Großschweidnitz-Löbau, welche ebenfalls in der Kreisliga auf Punktejagd geht. Die Heimelf bestimmte von Beginn an das Tempo, und so musste bereits nach 20 Sekunden O. Schmidt im Tor der Gäste sein ganzes Können aufbieten, um einen frühen Rückstand zu verhindern. In der neunten Min. konnte er sich erneut auszeichnen, als ein Stürmer frei vor ihm auftauchte. Fünf Min. später war aber auch er machtlos. Der SC führte einen Freistoß schnell aus und ging durch Schirmer mit 1:0 in Führung. Immer wieder angetrieben vom Spieler mit der Nummer 11, Vitor Augusto Do Carmo Martins, rollte nun eine Angriffswelle nach der anderen auf das Gehäuse von Schmidt. Doch er blieb bei weiteren drei 100-prozentigen Möglichkeiten der Einheimischen, mit teilweise spektakulären Paraden, der Sieger. Und als er bei einem Eckball und anschließendem Kopfball machtlos wäre, klärte Czapik auf der Linie. Die Mariensterner erarbeiteten sich in der ersten Halbzeit kaum Tormöglichkeiten, einzig Peschmann und D. Jursch konnten mit ihren Schüssen für ein wenig Gefahr sorgen. Das sollte sich aber im zweiten Durchgang grundlegend ändern. Mit dem starken Wind im Rücken schnürten die Panschwitzer ihren Gegner förmlich in dessen Hälfte ein. Die Schüsse von Schkoda und Jursch fanden ihr Ziel zunächst noch nicht. In der 55. Min. fiel schließlich der Ausgleich durch Jursch nach schöner Vorarbeit von Hausch. In der Folge verpassten es Peschmann und Jursch die Führung zu erzielen. Diese gelang Letzterem dann in der 63. Min. per Kopf. Vorausgegangen war dem ein Czapik-Freistoß und anschließende Kopfballverlängerung durch Peschmann. Nur sieben Min. später spielte Pakoßnick einen perfekten Pass in den Lauf von unserem Dauerknipser, der seinen Schnelligkeit ausspielte und mit einem platzierten Flachschuss dem gegnerischen Torhüter keine Chance zur Abwehr ließ. Die letzten Minuten der Partie waren dann noch einmal ziemlich turbulent, da bei beiden Mannschaften aufgrund des tiefen Rasenplatzes merklich die Kräfte schwanden. Hausch hätte seine starke Leistung an diesem Tag in der 84. Min. beinahe mit einem Treffer belohnt, scheiterte aber am Innenpfosten.  Nach einem schnell vorgetragenen Konter besorgte der Löbauer Kahlert das 2:3 (86.). Den alten Abstand stellte Pakoßnick eine Min. vor Ultimo wieder her, als er mit einer wahren Energieleistung die komplette SC-Defensive austanzte und die Kugel unhaltbar versenkte. Eine Unkonzentriertheit der Hintermannschaft nutzte Schirmer in der Nachspielzeit noch zum 3:4-Endstand.

Fazit: Es war ein annähernd gelungener Test, mit einer in der zweiten Halbzeit ansprechenden Offensivleistung. An der Defensiveinstellung des gesamten Teams muss bis zum Rückrundenauftakt am 14. Februar gegen Großharthau allerdings noch gearbeitet werden.

Aufstellung: O. Schmidt (75. D. Mattick) – M. Robel, B. Czapik, M.Wuschansky, P. Lippitsch – R. Hausch, T. Schkoda (62. C. Sbjeznie), J. Pakoßnick, L. Langer (62. C. Böhmak) – F. Peschmann ( 75. S. Hübner), D. Jursch

 

 

Knapper Sieg im Testspiel

SV Sankt Marienstern – SG Kreba-Neudorf                      4:3 (1:1)          29.01.2016

Zu einem Vorbereitungsspiel auf die Rückrunde empfing der SVM den Kreisligisten aus Kreba-Neudorf. Die lange Winterpause war beiden Mannschaften deutlich anzumerken, wodurch kaum einmal ein ordentlicher Spielaufbau zustande kam. In den Anfangsminuten fabrizierte die Heimelf etliche Fehler. Einen davon nutzten die Gäste eiskalt in der 8. Min. zur Führung aus. Nach einem unerlaubten Rückpass entschied der Schiedsrichter auf indirekten Freistoß fünf Meter vor dem Tor, welchen Peuthert zum 0:1 verwerten konnten. Fortan wogte das Spiel hin und her. Ein Schuss von P. Schmidt wurde gerade noch so auf der Linie geklärt (12.) und ein Versuch eines Gästestürmers ging knapp am Pfosten vorbei (20.). Das man in der spielfreien Zeit noch nicht alles verlernt hat zeigten die Panschwitzer in der 28. Min., als nach einer geklärten Ecke ein schneller Konter zum Ausgleich führte. D. Jursch ging auf der rechten Seite auf und davon und bediente mustergültig den in der Mitte mitgelaufenen Pakoßnick, welcher keine Mühe hatte den Ball zum 1:1 einzuschieben. In der 38. Min. hatte Jursch noch eine gute Chance, die der Gästetorwart allerdings vereitelte. Mit der Einwechslung von Spielertrainer Schkoda kam in der zweiten Halbzeit etwas mehr Ordnung in die Reihen der Heimelf. Als Kreba in der 50. Min. auf Abseits spekulierte und noch mit dem Schiri diskutierte, schnappte sich Jursch die Kugel und erzielte das 2:1. Marienstern hatte nun mehrfach die Möglichkeit das Ergebnis auszubauen, aber Schkoda, Peschmann und Wuschansky scheiterten in aussichtsreichen Positionen (55., 62., 67.). Die nächsten 10 Min. bestimmten die Gäste eindeutig die Szenerie und so war es nur Vacek zu verdanken, der mit drei Glanzparaden den Ausgleichstreffer verhinderte. Danach schienen die Einheimischen wieder wachgerüttelt zu sein, und kreierten den schönsten Spielzug der Partie. Schmidt bediente auf der linken Seite mit einem Zuckerpass Schkoda, dessen genaue Hereingabe Peschmann per Direktabnahme leider nur an den  Querbalken hämmerte. Jursch stand aber goldrichtig und konnte so zum 3:1 abstauben (78.). Kreba verkürzte nur fünf Min. später durch Weise mittels Foulelfmeter auf 3:2. Nur zwei Min. danach fiel beinahe der Ausgleich, als nach einer Ecke Czapik in höchster Not den Ball von der Linie köpfte. Die Gäste wollten die Kugel drin gesehen haben und haderten noch mit sich und dem Schiri. Dadurch fuhren die Panschwitzer einen astreinen Konter. Peschmann schickte Jursch auf die Reise, der sich die Chance frei vor dem Torhüter in der 85. Min. natürlich nicht nehmen ließ. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld kamen die Gäste noch zu ihrem dritten Treffer, als Peuthert nach gelungener Einzelaktion den Endstand zum 4:3 besorgte (89.)

Fazit: Den Mariensterner Spielern war die lange trainingsfreie Zeit stark anzumerken, denn es steckte noch mächtig viel Sand im Getriebe. Für die verbleibenden zwei Wochen bis zum Rückrundenauftakt bedeutet das also noch eine Menge Arbeit für Team und Trainer.

Aufstellung: O. Schmidt (46. O. Vacek) – R. Hausch, B. Czapik, M. Wuschansky, P. Lippitsch – F. Peschmann, J. Pakoßnick, L. Langer (32. C. Böhmak), P. Schmidt (80. D. Mattick),  A. Winkler (46. T. Schkoda), D. Jursch

 

                                 Dritter Platz beim Hallenturnier in Gaußig

 

Um sich den Weihnachtsspeck zumindest etwas von den Rippen zu laufen, fuhren neun Spieler der Ersten zum Hallenturnier um den “Berry-Pokal” nach Gaußig. Bei acht teilnehmenden Mannschaften ging es in der Vorrunde zunächst gegen den SV Göda. Durch das Auslassen zahlreicher Chancen und schlechter Abwehrarbeit verlor man die erste Partie deutlich mit 8:3. Die Tore für den SVM erzielten Winkler, D. Jursch und Pakoßnick. Im zweiten Spiel hieß der Gegner SV Kubschütz, den man souverän mit 6:0 vom Parkett fegte. Die Torschützen in dieser Begegnung lauteten Hausch (2), D. Jursch, Winkler, Pakoßnick und Wuschansky. Das letzte Match der Vorrunde gegen die zweite Vertretung  der SG Wilthen gewannen die Panschwitzer mit 6:2 (4 Tore D. Jursch, Hausch, Pakoßnick), womit man als Tabellenzweiter im kleinen Finale auf die SG Gnaschwitz-Doberschau traf. Das Spiel um den dritten Platz war sehr spannend und endete mit einem 1:1-Unentschieden (Tor: Sbjeznie). Also musste die Entscheidung vom Neun-Meter-Punkt fallen. Die drei Schützen J. Pakoßnick, D. Jursch und O. Schmidt behielten hierbei die Nerven und Torhüter Schmidt konnte einen Schuss halten. In der Endabrechnung wurde somit ein guter dritter Platz nach einem 6:5 n. N. erreicht. Das anschließende Finale gewann der SV Großpostwitz-Kirschau mit 5:3 gegen den SV Göda.

Für Marienstern spielten: O. Schmidt, C. Sbjeznie, M. Wuschansky, T. Jursch, L. Langer, R. Hausch, J. Pakoßnick, D. Jursch, A. Winkler

 

Letztes Spiel vor der Winterpause erfolgreich gestaltet

SV Sankt Marienstern – SV Aufbau Deutschbaselitz       4:0 (1:0)          13.12.2015

Zur letzten Begegnung in der 1. Halbserie der Kreisliga Staffel 3 emfing der SV St. Marienstern den Nachbarn aus Deutschbaselitz. In den vergangenen Jahren waren die Spiele gegeneinander meist sehr eng und durchaus auf Augenhöhe. Diesmal sprach das Endergebnis zwar eine deutliche Sprache, aber die Gäste hatten ebenfalls eine Vielzahl an Chancen. Zunächst bekamen die Mariensterner in der 4. Min. einen Freistoß kurz vor der Strafraumgrenze in halblinker Position zugesprochen, den Pakoßnick sehenswert zum 1:0 verwandelte. Beinahe im Gegenzug bot sich den Großteichkickern die Ausgleichsmöglichkeit, doch der Schuss aus 10 Metern ging knapp am Tor vorbei. Die Heimelf erarbeitete sich fortan Halbchancen, jedoch Raab und D. Jursch konnten die Kugel nicht im Gehäuse unterbringen (12., 14.). Nach 22. Min. hätte der schönste Spielzug im ersten Durchgang sicherlich ein Tor verdient. Raab bediente D. Jursch mit einem Pass in den Lauf, dieser lief bis zur Grundlinie und spielte in die Mitte zu Pakoßnick, welcher bei seinem Abschluss allerdings zu weit in Rücklage geriet und so das Streitobjekt aus 6 Metern über den Querbalken bugsierte. Die nächsten zehn Min. gehörten dann eindeutig den Gästen, die mit mehreren Eckbällen ständig für Gefahr vor dem Schmidtkasten sorgten. Zweimal scheiterten sie völlig ungedeckt per Kopf und einmal klärte Raab in höchster Not auf der Linie. Bis zur Halbzeit wogte das Spiel hin und her, aber D. Jursch hatte bei zwei Aktionen noch zu wenig Zielwasser getrunken (37., 45.) und O. Schmidt bewahrte in der 39. Min. gegen einen frei durchlaufenden Stürmer sein Team vor dem Ausgleich. Die erste Viertelstunde nach der Pause bestimmten die Einheimischen klar das Geschehen. Nach einem langen Ball von Lippitsch in der 52. Min. war wieder einmal D. Jursch zur Stelle, lief in vollem Tempo am Gästetorwart vorbei und spitzelte das Leder zum 2:0 ins Netz. Sogar Abwehrspieler Sbjeznie schaltete sich jetzt in die Angriffsbemühungen ein, aber seinen platzierten Schuss von der Strafraumkante konnte der Keeper im unteren Eck klären. Nach einer Unachtsamkeit in der Mariensterner Hintermannschaft stand plötzlich wieder ein Deutschbaselitzer frei vor Schmidt, scheiterte allerdings aus Nahdistanz kläglich (64.). Wie man so etwas macht zeigte D. Jursch nur zwei Min. danach, als er nach Pass von Bilk seine ganze Schnelligkeit ausspielte und im Eins gegen Eins dem Hüter nicht den Hauch einer Abwehrchance ließ. Spätestens als in der 69. Min. Sbjeznie und Schmidt einen Sololauf eines Baselitzers stark unterbinden konnten, war wohl jedem Zuschauer klar, dass die Panschwitzer siegreich den Platz verlassen würden. Einen zu kurzen Pass der Gäste ersprintete sich 11 Min. vor dem Abpfiff D. Jursch und erzielte mit dem 4:0 einen lupenreinen Hattrick. Weitere sogenannte Hundertprozentige vergaben in den Schlussminuten Peschmann, der frei den Ball vertändelte und sowohl Hausch, als auch T. Jursch, die es fertig brachten aus 5 Metern und völlig unbedrängt den Ball nicht im Gehäuse unterzubringen. Vielleicht wäre das an diesem Tag auch ein wenig des Guten zu viel gewesen.

Fazit: Letztlich war es ein verdienter Sieg, obwohl man zwischendurch schon einige brenzlige Situationen zu überstehen hatte. Nach dem 4. Erfolg in Serie kann somit am kommenden Samstag die Weihnachtsfeier der Fußballer in “Karsten´s Bierstube” in vollen Zügen genossen werden!!!

Aufstellung: O. Schmidt – Robel, Sbjeznie (73. Schkoda), Czapik, Lippitsch – Hausch, T. Jursch, Bilk (70. Langer), Raab – Pakoßnick (46. Peschmann)

Auch die zweite Mariensterner Vertretung konnte das Jahr 2015 mit einem Sieg beenden. Gegen die Deutschbaselitzer Reserve gelang ein nie gefährdeter 3:1-Erfolg. Die Panschwitzer Tore erzielten P. Schmidt und Wuschansky, der doppelt traf.

 

Torflut in Panschwitz

SV Sankt Marienstern – SV Haselbachtal  7:4 (5:2)          29.11.2015

Ein wahres Angriffsfeuerwerk entfachten die Mariensterner Fußballer am 1. Advent gegen die Gäste aus dem Haselbachtal. Die erste Gelegenheit zur Führung vergab nach zwei gespielten Minuten Pakoßnick, der mit seinem Schuss aus Nahdistanz am Torwart scheiterte. Den Torreigen eröffnete schließlich nach 10 Min. Sturmspitze D. Jursch, indem er einen weiten Einwurf seines Bruders T. Jursch im Strafraum unter Kontrolle brachte und überlegt verwandelte. In der 18. Min. bediente Pakoßnick abermals D. Jursch, aber sein Abschluss landete am Pfosten.Nach einem Eckball konnte Frenzel zum 1:1 ausgleichen (23.). Als in der 25. Min. bei einem Pass von Bilk die Abseitsfalle des SVH nicht zuschnappte, stellte der Mariensterner Torjäger den alten Abstand wieder her. Nur 4 Min. später erhöhte Pakoßnick auf 3:1, als er nach einer Unstimmigkeit zwischen Torwart und Abwehrspieler den Ball aus 20 Metern ins leere Tor schob. Nach einem weiteren Standard konnte abermals Frenzel per Kopf verkürzen (36.). Einen Freistoß von Schmidt in der 38. Min. faustete der Gästekeeper genau vor die Füße von T. Jursch, der die Kugel aus ca. 10 Metern unter die Latte zimmerte. Die Haselbachtaler waren nun völlig verunsichert, doch weitere Hundertprozentige ließen D. Jursch und Schmidt zunächst noch liegen. Den hochverdienten 5:2-Pausenstand erzielte D. Jursch in der 43. Min., als er nach einem Freistoß von Schkoda goldrichtig stand. In der 2. Halbzeit begannen die Gäste etwas forscher. Nach einem schönen Spielzug konnte sich der gut haltende Heimtorhüter Vacek bei einem Schuss auszeichnen (48.). In der 56. Min. foulte er einen Gegenspieler im 16-er und Schiedsrichter Schmidt gab richtigerweise Elfmeter. Diesen setzte Rauprich nur gegen den Pfosten. Glück also für Panschwitz, denn hier hätte die Partie vielleicht noch einmal kippen können. Doch in der 64. Min. fiel die endgültige Entscheidung durch D. Jursch, als er einen weiteren Aussetzer der Haselbacher Defensive dankend annahm und das Leder ins verwaiste Gästegehäuse einschieben konnte. Seinen fünften Treffer an diesem Tag erzielte D. Jursch in der 71. Minute. Nach einem zunächst geklärten Freistoß von Schmidt flankte Raab sofort wieder vor das Tor, wo er aus kürzester Entfernung nur noch einzunicken brauchte. Das Debakel für den SVH hätte durchaus noch höher ausfallen können, als es nach Foul an Czapik Strafstoß für die Einheimischen gab und D. Jursch antrat. Diesmal war jedoch Torwart Zadlo im Duell der Beiden der Bessere, hielt den Elfer und war auch im Nachschuss nicht zu bezwingen. Aufgrund von verletzungsbedingten Ausfällen und dem sehr tiefen Boden, ließen bei der Heimelf in den letzten Minuten merklich die Kräfte nach, so dass die Haselbachtaler noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnten. Hommel in der 84. mit einem abgefälschten Freistoß genau ins Dreiangel und Müller 3 Min. vor dem Abpfiff nach einem Abwehrfehler verkürzten zum Endstand von 7:4.

Fazit: Der SV Sankt Marienstern kam zu einem völlig verdienten Heimsieg, der bei konsequenterer Chancenverwertung durchaus hätte noch höher ausfallen können. Die Schwäche bei Standards konnte aber wieder nicht behoben werden, denn drei der vier Gegentore resultierten eben aus diesen.

Aufstellung: Vacek – Raab, Sbjeznie, Schkoda, Czapik – Peschmann (86. Mattick), Bilk (46. Langer), T. Jursch, Schmidt – Pakoßnick (60. Büttner), D. Jursch

Die 2. Mariensterner Mannschaft kam im Nachbarschaftsduell gegen den SC Kleinhänchen zu einem leistungsgerechten 4:4-Unentschieden. Schulz und Pötschke trafen jeweils doppelt.

Marienstern gewinnt spannendes Derby

SG Nebelschütz – SV Sankt Marienstern   3:4 (2:3)          22.11.2015

Mit dem unbedingten Willen  das sorbische Duell für sich zu entscheiden, begannen die Panschwitzer dieses Spiel furios. Bereits nach drei Min. verfehlte ein Schuss von P. Schmidt auf Vorlage von Peschmann knapp den Winkel. Die in der ersten Viertelstunde meist über die rechte Seite blitzschnell vorgetragenen Angriffe sorgten für ständige Gefahr. So fiel auch das 0:1 in der 9. Minute. Peschmann überlief den Verteidiger und seine scharfe Hereingabe verwandelte am langen Pfosten Bilk artistisch. Nur vier Min. später bot sich den 78 Zuschauern das gleiche Bild. Diesmal allerdings setzte sich D. Jursch stark auf dem Flügel durch und dessen flaches Zuspiel konnte P. Schmidt mühelos über die Linie drücken. Nach der vermeintlich sicheren Führung setzte bei den Klosterkickern der in dieser Saison bekannte Schlendrian ein und man ließ nun die Hausherren ins Spiel kommen. Das 1:2 resultierte aus einem zu kurz geklärten Eckball in der 21. Minute. Ziesche zog aus 25 Metern trocken ab und sein Geschoss schlug flach neben dem Pfosten ein. Der SVM probierte es in der Folge mit Distanzschüssen, doch die Versuche von D. Jursch und P. Schmidt verfehlten das Ziel. Glück hatten die Gäste in der 27. Min., als ein Dubaukopfball nach Freistoß knapp vorbei ging. Zehn Min. danach fiel schließlich der Ausgleich. Lehnart vernaschte vor dem Strafraum gleich drei Gegner und jagte die Kugel Richtung Tor, wo Bilk unhaltbar für O. Schmidt das Leder noch leicht abfälschte. Fast mit dem Pausenpfiff  schlug P. Schmidt einen Freistoß aus halbrechter Position auf das lange Eck. Den Kopfstoss von Sbjeznie konnte Rietschel im Tor der Heimelf gerade noch entschärfen, aber beim Nachsetzten von D. Jursch war auch er machtlos und Marienstern ging mit einer 3:2-Führung zum Pausentee. Auch anfangs der zweiten Hälfte spielten die Gästestürmer ihre Schnelligkeitsvorteile immer wieder aus. In der 53. Min. wurde ein Tor von D. Jursch wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt, doch nur vier Min. danach fiel das 2:4. Erneut war es der gut aufgelegte Jursch, der zu einem Sololauf ansetzte und seine präzise Hereingabe verwertete Peschmann sicher. Abermals vier Min. später kam die SGN zum Anschlußtreffer. Nach einem schönen Diagonalpass von Hannusa tauchte Ziesche völlig frei vor dem zur zweiten Halbzeit eingewechselten Vacek auf und ließ sich diese Gelegenheit aus 9 Metern Entfernung natürlich nicht nehmen. Die Einheimischen erhöhten fortan bei starkem Schneetreiben den Druck. Ein Freistoß aus 17 Metern ging knapp über den Balken und ein Kopfballtor von Dubau pfiff der Schiedsrichter ab, da er sich in dieser Situation aufgestützt hatte (72., 74.). Die Riesenchance alles klar zu machen, vergaben die Mariensterner in der 77. Min. Nach einer schönen Kombination zwischen Winkler und D. Jursch, bediente dieser in der Mitte P. Schmidt, der zwar den Torhüter ausspielte, aber letztlich aus spitzem Winkel am Pfosten scheiterte. Kurz vor Schluss verhinderte Rietschel noch mit einer Parade den fünften Gegentreffer, als Peschmann aus Nahdistanz nach einem weiten Einwurf von T. Jursch abzog.

Fazit: In einem sehr spannenden und überaus ansehnlichen Nachbarschaftsduell setzte sich der SV Sankt Marienstern knapp, aber verdient gegen die SG Nebelschütz mit 3:4 durch.

Aufstellung: O. Schmidt (46. O. Vacek) – M. Robel, C. Sbjeznie, T. Schkoda, P. Lippitsch – J. Raab (76. A. Winkler), C. Bilk (60. L. Langer), P. Schmidt – D. Jursch, F. Peschmann

Auch die 2. Vertretung Mariensterns konnte einen Derbysieg bejubeln. Bereits am Samstag gewann man auf heimischen Geläuf gegen die 2. Nebelschützer Mannschaft mit 3:0. Torschützen dieser Begegnung waren Vacek (45. FE), Büttner (79.) und Pötschke (85.).

Verdienter Pokalerfolg gegen den Kreisoberligisten

 SV Sankt Marienstern – SV Gnaschwitz-Doberschau      2:1 (1:1)    01.11.2015

Zu Allerheiligen empfing der SV St. Marienstern in der 2. Hauptrunde des Kreispokals den höherklassigen Sportverein aus Gnaschwitz-Doberschau. Die 75 Zuschauer sahen eine von Beginn an hart umkämpfte, aber stets fair geführte Begegnung. Zunächst fanden die Gäste besser ins Spiel. Nach einem Eckball der Heimelf fuhren sie einen schnellen Konter über drei Stationen, so dass ein Stürmer frei vor O. Schmidt auftauchte, jedoch ganz knapp verzog. Bei einem Distanzschuss konnte er sich in der 27. Min. abermals auszeichnen und leitete postwendend mit seinem Abschlag auf D. Jursch eine verheißungsvolle Möglichkeit ein. Den springenden Ball wollte der Torjäger vom Dienst per Kopf über den zu weit vor seinem Kasten stehenden Doberschauer Keeper heben, aber dieser erwischte die Kugel im letzten Moment im Zurücklaufen. Der umjubelte Führungstreffer fiel schließlich in der 32. Minute. Nach einem Zuspiel von P. Schmidt auf D. Jursch spielte dieser einen schönen Doppelpass mit Pakoßnick, hebelte so die komplette Abwehr der Gäste aus und ließ mit seinem flachen Schuss ins kurze Eck auch dem Hüter keine Chance. Fünf Min. später hätte er das Ergebnis mit einem Drehschuss aus kürzester Distanz sogar ausbauen können, doch diesmal blieb der Torwart der Sieger. Ein Manko im Panschwitzer Spiel ist seit Wochen die Anfälligkeit bei Standards. So auch diesmal vier Min. vor der Pause, als nach einem Freistoß und anschließender Kopfballablage Kaminski keine Mühe hatte, den Ball über die Linie zu drücken. In der ersten Viertelstunde nach Wiederbeginn gab die Heimmannschaft eindeutig den Ton an und war der abermaligen Führung sehr nahe. Doch entweder blockten die Abwehrspieler kurz vor der Linie die Schüsse von P. Schmidt und D. Jursch (50., 59.), oder aber der Torhüter parierte den Versuch von Pakoßnick (56.). Die Gnaschwitzer erzeugten weiterhin nur durch Standards Gefahr. So in der 60. Min. als O. Schmidt einen Kopfball nach Ecke entschärfen konnte und 5 Min. danach bei einem präzise getretenen Freistoß aus 23 Metern sein ganzes Können aufbieten musste, um das Streitobjekt um den Pfosten zu lenken. In der 70. Min. hatten die heimischen Fans bereits den Torschrei auf den Lippen, doch der gut leitende Schiedsrichter Nico Rich aus Neustadt/Spree erkannte beim Treffer von D. Jursch nach Vorarbeit von Robel eine vermeintliche Torwartbehinderung und annullierte diesen. Doch das 2:1 war nur aufgeschoben., denn es fiel in der 77. Min. nach schönem Spielzug. Robel schaltete auf der rechten Außenbahn wieder seinen berühmten Turbo ein und spielte einen genauen Pass in den Lauf von Peschmann, dessen scharfe Hereingabe D. Jursch in der Mitte unter Bedrängnis annahm, sich noch um seinen Gegenspieler drehte und den Siegtreffer für die Klosterkicker erzielte.

Fazit: Mit einem sehr starken Auftritt, sowohl spielerisch als auch kämpferisch, konnte man dem Kreisoberligisten nicht nur Paroli bieten, sondern war das klar bessere Team. Der Co-Trainer der Gäste  Kunze sagte nach dem Match: “ Die Panschwitzer waren an diesem Tag der verdiente Sieger und hätten durchaus höher gewinnen können.”

Aufstellung: O. Schmidt – Robel, Sbjeznie, Wuschansky, Hausch – Raab (89. Langer), Schkoda, T. Jursch, P. Schmidt – Pakoßnick (61. Peschmann)

 

Mit etwas Glück auswärts noch einen Punkt gerettet

SG Großnaundorf – SV Sankt Marienstern                       2:2 (1:1)          07.11.2015

Den Schwung vom Pokalerfolg vor Wochenfrist gegen Gnaschwitz wollte die 1. Männermannschaft des SVM unbedingt zum schweren  Auswärtsspiel in Großnaundorf mitnehmen, um so Punkte aus der Fremde zu entführen. In der Anfangsphase hatten beide Teams gehörigen Respekt voreinander, wodurch sich das Geschehen größtenteils im Mittelfeld abspielte. Nach 13 Min. hatten die Gäste ihre erste Torannäherung, Winkler verzog allerdings aus guter Position nach vorheriger Kombination über Bilk und Schmidt. Die Heimelf versuchte ständig mit langen Bällen, ihre groß gewachsenen und schnellen Sturmspitzen in Szene zu setzen. Bei so einem Pass aus dem Halbfeld war die Mariensterner Abwehr nebst Torhüter ein wenig unsortiert und so konnte Böhme die Kugel am herauslaufenden Schmidt zum 1:0 einschieben (18.). Zu allem Überfluss verletzte sich Wuschansky kurze Zeit später am Knie, so dass man bereits nach 21 Min. gezwungen war, die Defensive umzustellen. In der 24. Min. hatte Bilk die Riesenmöglichkeit auszugleichen. Er scheiterte jedoch mit seinem Elfmeter, nach einem an T. Jursch begangenen Foul, am Großnaundorfer Torwart. In der 28. Min. gelangte das Leder mit etwas Glück über Schmidt und Bilk zu D. Jursch, der sich frei im Sechzehner diese Chance natürlich nicht entgehen ließ und mit einem flachen Schuss ins kurze Eck das 1:1 markierte. Die Einheimischen setzten immer wieder gefährliche Nadelstiche, so auch zwei Min. nach dem Ausgleich, als nach einem schönen Pass in die Tiefe ein Stürmer allein vor Schmidt auftauchte, der mit einer Glanztat den abermaligen Rückstand verhinderte. Nach Wiederanpfiff erhöhte die SG noch den Druck und kam so zu einigen verheißungsvollen Gelegenheiten. In der 53. Min. verpasste ein Spieler nach einem schnellen Konter die Führung, indem er freistehend am langen Pfosten vorbei schoss, danach ging ein Kopfball knapp daneben (55.) und nach einem weiteren ganz starken Angriff über die rechte Seite konnte sich abermals der Panschwitzer Keeper mit einem großartigen Reflex auszeichnen (61.). Das 2:1 in der 65. Min. resultierte dann aber aus einem Gastgeschenk. Einen zu kurzen Rückpass von Robel schnappte sich Kuckelt, der völlig frei auf Schmidt zulief und den Ball unhaltbar ins lange Eck einschob. In der Folge drehte sich die Partie und der SVM übernahm die Regie, immer wieder angetrieben vom agilsten Spieler an diesem Tag Hausch. Zweimal hatten die Gäste bereits den Torschrei auf den Lippen, aber die Treffer von D. Jursch in der 75. und 79. Min. wurden wegen Abseitstellung aberkannt. Fünf Min. vor Schluss setzte er sich nochmals gegen mehrere Gegner durch, sein Schuss wurde jedoch im letzten Moment abgeblockt.Als bereits die Nachspielzeit lief, hatte der SVM noch eine Möglichkeit. T. Jursch, bekannt für seine weiten Einwürfe, brachte das Spielgerät direkt vor das Tor, wo die Heimelf zunächst klären konnte. Den Nachschuss von Schmidt faustete der Hüter genau zu T. Jursch, der aus spitzem Winkel und ca. 15 Metern Entfernung den Ball in die kurze Ecke zum viel umjubelten Ausgleich hämmerte (90.+2).

Fazit: Aufgrund der hervorragenden Moral und des hohen kämpferischen Einsatzes bis zum Abpfiff hatte sich die Mannschaft den letzten Endes glücklichen Auswärtspunkt redlich verdient.

Aufstellung: O. Schmidt – M. Robel, M. Wuschansky (21. T. Schkoda), T. Jursch, P. Lippitsch -  L. Langer, R. Hausch, C. Bilk, P. Schmidt – A. Winkler, D. Jursch

Die 2. Mariensterner Mannschaft verlor ihr Auswärtsspiel gegen die Spielvereinigung Lohsa/Weißkollm II mit 4:2. Beide Panschwitzer Tore erzielte Jakob Pakoßnick.

 

SV Sankt Marienstern – SC 1911 Großröhrsdorf 2.                      3:3 (2:0)          25.10.2015

Sieben Minuten Unaufmerksamkeit kosten den Sieg

Um den Abstand zum oberen Tabellendrittel nicht aus den Augen zu verlieren, war nach der Niederlage in der Vorwoche  ein Sieg in diesem Heimspiel Pflicht. Und so spielten die Mariensterner von Beginn an druckvoll nach vorne. Die ersten beiden Chancen hatte Pakoßnick, doch sein Schuß in der 4. Min. ging vorbei und acht Min. später konnte der Torwart der Gäste mit einer starken Parade den Führungstreffer verhindern. Nach 17 Min. kamen auch die Großröhrsdorfer nach einem lang geschlagenen Ball und anschließendem Abwehrfehler einmal gefährlich vor das Tor der Heimmannschaft, aber Schmidt konnte gegen den frei vor ihm auftauchenden Stürmer klären. Das sollte jedoch die einzig erwähnenswerte Aktion des Gastes im ersten Durchgang bleiben. Nachfolgend spielten nur noch die Hausherren, doch sowohl Winkler, als auch D. Jursch vergaben ihre Möglichkeiten in aussichtsreicher Position (18., 24.). In der 27. Min. fiel schließlich das längst überfällige 1:0. Einen Pass von Pakoßnick in den Sechzehner konnte T. Jursch unter Kontrolle bringen und verwandelte aus dem Gewühl heraus zur Führung. Drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff wurde D. Jursch im Strafraum regelwidrig gestoppt und der Schiedsrichter zeigte auf den ominösen Punkt. Der gefoulte Spieler übernahm selbst die Verantwortung und verwertete den Elfmeter sicher zum 2:0. Mit diesem beruhigenden Vorsprung ging es in die Kabinen. Die zweite Halbzeit begann gleich mit einer Riesenchance für D. Jursch, der nach Flanke von Pakoßnick und Kopfballablage von Winkler freistehend am 5-Meter-Raum den Ball am Tor vorbeisetzte. Unerklärlicher Weise stellten die Klosterkicker fortan den Spielbetrieb ein, so dass Gage mehr und mehr die Oberhand gewinnen konnte. Nach 54 Min. fiel der Anschlusstreffer, den Gräulich mit einem wuchtigen Kopfball nach einer Ecke erzielte. Danach entschärfte O. Schmidt zwei Hundertprozentige für die Gäste mit sensationellen Paraden. In der 57. Min. war aber auch er machtlos, als nach einem weiteren Eckstoß abermals Gräulich zur Stelle war und den Ausgleich markierte. Zu allem Überfluss bescherte ein weiterer Standard nur vier Minuten danach sogar die Führung für Großröhrsdorf. Robel beging unnötigerweise ein Handspiel vor dem Strafraum und den fälligen Freistoß zirkelte Ziesche unhaltbar für Schmidt aus 22 Metern genau in den Winkel. So drehten die Bandstädter in kürzester Zeit ein Spiel, das bis dahin klar von den Einheimischen dominiert wurde. Fortan übernahm aber wieder d er SVM das Spielgeschehen, denn besonders mit der Einwechslung von Peschmann kam noch einmal frischer Wind in die Angriffsbemühungen. Sein Schuss in der 78. Min. ging knapp am Kasten vorbei und nur zwei Min. danach bediente er mustergültig mit einem Querpass D. Jursch, welcher das Wunder fertig brachte die Kugel aus drei Metern am leeren Gehäuse vorbei zu schieben. Für den verdienten Ausgleich sorgte in der 84. Min. T. Jursch im Anschluss an eine Ecke mit einem platzierten Schuss unter die Latte. Den möglichen Siegtreffer vergab Peschmann zwei Min. vor Ultimo nach schönem Sololauf, als er am Pfosten scheiterte.

Fazit: Eine Schlafwageneinlage der Panschwitzer von knapp zehn Minuten reichten den Gästen aus, um einen Punkt aus der Fremde zu entführen. Dadurch stand für den SVM, trotz eines ansonsten guten Spiels, am Ende nur ein enttäuschendes Unentschieden auf der Habenseite. Am kommende Sonntag empfängt man vor heimischen Publikum um 13:30 Uhr den SV Gnaschwitz/Doberschau im Pokalwettbewerb.

Aufstellung: O. Schmidt – Robel, Sbjeznie, Schkoda, Lippitsch – Raab, Pakoßnick (61. Langer), T. Jursch, P. Schmidt – Winkler (78. Peschmann), D. Jursch

Seit dem 24.03. 2017

wird der Verein von unser

neuen Vorsitzenden

Petra Hannusa geleitet !

Wir wünschen viel Erfolg !

Die 1. Männermann-

schaft trifft am 

Sonntag den 11.03. 2018

um 13 Uhr auf den

LSV Neustadt/Spree 2. !

Zum Heimspiel würden

die Mannen von unserm

Trainer Erwin auf reichlich

Unterstützung aller

  Fans freuen !

 

 

Der Vorstand informiert

alle seine Mitglieder, daß

die Mietgliedsbeiträge für

das Jahr 2017 nicht wie

gewohnt bis zum März des

Jahres überwiesen werden muß !

Lt. Beschluß vom 18.11. 2016

erfolgt die Begleichung des

MB ab 2017 per Einzug !

 

 

 

 

 

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